Tag Archives: museums quartier

q/talk am 28.04.2009: “Zahlen Sie für Ihren guten Namen”


morgen ist wieder letzter dienstag im monat und das bedeutet wie ueblich q/talk im wiener museumsquartier. in der april-ausgabe wird ueber kunderkarten und data mining diskutiert:

q/talk, Di, 28. April: Zahlen Sie für Ihren guten Namen

Auf der Jagd nach dem willigen Kunden. http://www.quintessenz.at/d/000100006058 Datum/Zeit: Di 28. April 2009, 20.00 (Einlass ab 19.00). Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ Dazu diskutieren moderiert von Mag. Georg Markus Kainz: * Karl Kollmann, Arbeiterkammer Wien * Walter Hager, VKI, Zeitschrift Konsument * Ute Elena Egermaier, Lyoness Holding Europe AG (angefragt)
-.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.-

Kundenkarten gelten als chic, zeichnen die neue Elite der Konsumtempel aus – gute und brave Kunden bekommen bessere Karten und jene, die nicht mitspielen und sich nicht verkaufen, werden ausgeschlossen aus der Welt des sinnlosen Konsums. Die Kooperation der Kunden wird durch bunte Kärtchen und vermeintliche Vorteile erkauft.

Der brave Kunde lässt sich beobachten, analysieren und bewerten. “Data Mining” heißt die neue Wissenschaft, die aus unseren Kaufgewohnheiten, aus den Daten über uns, Geld und Macht gewinnt.
[weiterlesen]

und das alles wie ueblich bei freiem eintritt.

update 2009-04-30:
der komplette audiomitschnitt der veranstaltung ist mittlerweile auch schon im netz. die gut 2-stuendige diskussion koennt ihr euch hier runterladen.

q/talk am 31.03.2009: “Die Glaubwürdigkeitsfalle – zu faul zur Wahl”

morgen, dienstag, den 31.03.2009 findet wieder der allmonatliche q/talk statt. anknuepfend an letzten monat gehts auch dieses mal wieder ums (elektronische) waehlen. mitdiskutieren wird unter anderem peter purgathofer:

Heiße Studenten-Parties machen schlappe Wähler wieder fit. Datum/Zeit: Di 31. März 2009, 20.00 (Einlass ab 19.00). Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -> Nr. 55 Dazu diskutieren moderiert von Mag. Georg Markus Kainz: * Prof. Dr. Purgathofer, Technische Universität Wien * Sigrid Maurer, Grün Alternative StudentInnen * Samir Al-Mobayyed, AktionsGemeinschaft
-.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.- -.-. –.-

q/talk, Di, 31. März: Die Glaubwürdigkeitsfalle – zu faul zur Wahl Heiße Studenten-Parties machen schlappe Wähler wieder fit. https://www.quintessenz.at/d/000100005943 Österreichische Parteien sind in der Glaubwürdigkeitsfalle. Eine geringe Wahlbeteiligung gilt als generelles Misstrauensvotum, als Kritik am System und nicht an einer einzelnen Partei. Die Regierenden leben aber von der Fiktion vom Wahlvolk beauftragt worden zu sein, das Volk vertreten zu dürfen und Entscheidungen für und über das Volk zu treffen.

Nun stellt sich die Frage wie weit darf die Wahlbeteiligung und die Anzahl gültiger Stimmen sinken um noch im Sinne des Systems legitimiert zu sein? Findige Geschäftemacher versuchen jetzt eine neue Technik zu verkaufen, die zwar die Kosten der Wahl in die Höhe schnellen lassen, dafür aber den Aufwand der Stimmabgabe auf ein Minimum reduziert. Die Stimme kann quasi so nebenbei auf einer heißen Studentenparty abgegeben werden. Der Wähler muss nicht mehr extra in ein Wahllokal kommen, wo er in einer nüchternen Atmosphäre seine Wahlentscheidung treffen kann.
[weiterlesen]

der eintritt ist wie gewohnt frei.

q/talk am 24.02.2009: “Demokratie 2.0 – oder wenn Wahlcomputer für uns wählen” (update)

am kommenden dienstag (24.02.2009) veranstaltet die quintessenz wieder einen q/talk. es geht dieses mal um wahlcomputer bzw. e-voting:

Demokratie 2.0 oder wenn Wahlcomputer für uns wählen
eVoting – eine Vision oder ein Albtraum

Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien
Datum: 24. Februar 2009
Zeit: 20.00 (Einlass 19.00)
Moderation: Mag. Georg Markus Kainz

Die Wahlbeteiligung nimmt kontinuierlich ab, und die Politiker meinen die Ursache gefunden zu haben – das derzeitige Wahlverfahren ist viel zu umständlich – also muss ein einfacheres Verfahren gefunden werden.

Im Rahmen der ÖH Wahl Ende Mai wird das sogenannte eVoting ausprobiert werden: Ein Mausklick im Internet, eine Bestätigung und die Wählerstimme verschwindet in der Black Box. Am Ende des Tages spuckt die Maschine ein Ergebnis aus. Was dazwischen passiert können Wahlbeobachter nicht mehr nachvollziehen. Wahlzettel lassen sich auszählen, überprüfen, in die Hand nehmen und im Zweifelsfall lassen sich Auszählungsfehler feststellen und korrigieren.

[weiterlesen]

eintritt ist wie immer frei.
lageplan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -> Nr. 55

update 2009-02-24:
die quintessenz hat heute nochmal eine ueberarbeitete ankuendigung herausgebracht. der q/talk heute abend laeuft unter dem titel: “Kann eVoting die Wahlzelle ersetzen?“:

Dr. Barbara Ondrisek hat gemeinsam mit Prof. Peter Purgathofer http://www.papierwahl.at gestartet um über eVoting zu informieren. Aufgabe der Technischen Universität ist, bei aller Technikverliebtheit auch Schwachstellen und Risiken der neuen Wahlmethoden aufzuzeigen.

Dr. Robert Krimmer ist Gründer des Kompetenzzentrums E-Voting.cc und berät das Wissenschaftsministerium in Fragen eVoting zur kommenden ÖH Wahl.

Dr. Gerda Marx wurde als Verfassungsrechtlerin von Minister Gio Hahn (ÖVP) zur Vorsitzenden der Wahlkommission ernannt.
[…]
Mag. Georg Markus Kainz versucht beim qTalk am 24. Februar 2009 mit seinen Gesprächspartnern der Frage nach zugehen, was eVoting für unsere Demokratie bedeutet.

update 2009-03-20:
zum mitschnitt teil1
zum mitschnitt teil2

update 2009-04-03:
ich glaube, ich wurde erhoert ;) von dem q/talk gibts jetzt auch den komplettmitschnitt als eine datei. wenn das dann in zukunft auch wieder etwas zeitnaher passieren wuerde, waere ich vollauf zufrieden:
“q/talk, Di, 24. Februar: Demokratie 2.0 oder wenn Wahlcomputer für uns wählen”