Tag Archives: minority report

pre-crime tests in uk

wie der standard berichtet wird gerade so eine art pre-crime system in uk getestet:

In der britischen Stadt Portsmouth wird derzeit ein Video-Überwachungssystem getestet, das den Anspruch erhebt, Verbrechen rechtzeitig vor der eigentlichen Tat verhindern zu können. Das entsprechende CCTV-System (Closed Circuit Television) trägt den Namen “Perceptrak” und wurde vom englischen Unternehmen Smart CCTV entwickelt. Die speziellen Kameras sind laut Angaben des Herstellers dazu in der Lage, mithilfe komplexer Algorithmusberechnungen bestimmte “verdächtige Verhaltensweisen” zu erkennen.
[…]
Beispiele hierfür seien etwa zu schnell fahrende Autos, Personen, die sich länger als üblich in einem Parkhaus aufhalten oder Menschen, die sich in Gegenden treffen, wo bekanntlich ein reger Drogenhandel stattfindet.
[standard.at]

na das sind doch mal eindeutige parameter, die mich sofort sicherer fuehlen lassen. denn wie alle wissen halten sich nur moerder und vergewaltiger “länger als üblich in einem Parkhaus” auf, und nur dort. und kameras in gegenden aufzuhaengen wo gedealt wird, verlagert das problem natuerlich nicht an eine andere stelle. nein, es macht klick, oder pling oder sonstwas und alle dealer werden sofort zu staatstreuen buergern und die drogen verschwinden auch. denn wir alle wissen, sind ueberwachungskameras das allheilmittel.
unsere politiker wuerden uns doch schliesslich nicht anluegen. sie wollen nur unser bestes (koste es was wolle).

g-speak: minority report interface

oblong industries haben ein interface names g-speak entwickelt, dass sich dem aus minority report sehr aehnlich anfuehlt.
minority_report
pic: found at deafpagers

es wird auch mit den haenden gestikuliert: fenster hin und her schieben, wegziehen, rein-/rauszoomen etc. ihr kennt das ja aus dem film.

aber erst mal eine grobe beschreibung von g-speak:

We’ve constructed a platform — hardware and software — for building and using applications that combine

* finely calibrated, free-hand gestural input and output
* multi-core, multi-screen and multi-machine application programming libraries and patterns
* real-space representation of all input objects and on-screen constructs

We call our platform g-speak. It is, in many ways, a new thing. Reasoning about new things is often easier if they are categorized, and if the category is named. So we call g-speak a spatial operating environment.

A spatial operating environment provides abstractions that help programmers to write applications that use gestural input, that function well on large screens and for simultaneous users, that work across multiple computers and screens, and that can be built from loosely-coupled small programs.
[g-speak in slices]

und weil man sich darunter vielleicht nicht so viel vorstellen kann bzw. es besser rueberkommt wenn man es auch sieht, gibts ein kurzes werbefilmchen davon, wie das interface daherkommt und sich bedienen laesst. ich finde das sieht wirklich schonmal richtig eindrucksvoll aus und ich haette jetzt auch richtig lust das ding mal zu testen:

g-speak overview 1828121108 from john underkoffler on Vimeo.

[via falk der sich sowas auch super als vj-tool vorstellen koennte]

suchroboter ala minority report

ihr koennt euch sicherlich noch an diese kleinen spider-roboter aus minority report erinnern, die die nach bestimmten menschen gesucht haben und diese auch ausschalten konnten. dazu wurden die augen der menschen von den robotern abgescannt, weswegen sich tom cruise neue augaepfel hat implantieren lassen (in dieser schaebigen wohnung, mit dem durchgeknallten klischeerussen als arzt). ich glaube ihr wisst was ich meine…

auf jeden fall plant jetzt das us-militaer sowas zu entwickeln. dazu hat es bereits eine ausschreibung gegeben:

The latest request from the Pentagon jars the senses. At least, it did mine. They are looking for contractors to provide a “Multi-Robot Pursuit System” that will let packs of robots “search for and detect a non-cooperative human”.

lasst euch das mal auf der zunge zergehen: “non-cooperative human”! mir schwarnt boeses, vor allem wenn es vom militaer kommt. aber das war’s noch nicht, denn nur so einfache suchroboter waere auch langweilig:

What we have here are the beginnings of something designed to enable robots to hunt down humans like a pack of dogs. Once the software is perfected we can reasonably anticipate that they will become autonomous and become armed.
[alles lesen]

warnt steve wright von der leeds metropolitan university. weiters meint wright, koennten die roboter auch detektoren erhalten, die das atmen und den herzschlag wahrnehmen, um auf diese weise nach menschen zu suchen. diese technologien gibt es bereits. es sollte also kein problem sein die suchroboter auch damit auszustatten.

[via ravenhorst]