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Doku | Drogen: Amerikas längster Krieg

Vor Kurzem gab es eine interessante Doku auf arte zu sehen, die sich mit dem Krieg gegen Drogen Amerikas auseinander gesetzt hat. Die Doku gibts mittlerweile auch in der Tube und sei euch hiermit empfohlen.

[Link Teil1] [Link Teil2] [Link Teil3]

sonntagsfilm 57

Heroin Traffic in Afghanistan:
Kaum eine Droge macht schneller süchtig als Diacetylmorphin, besser bekannt als Heroin. Mittlerweile bringen die internationalen Drogenkartelle den Stoff in immer reinerer und damit wirkungsstärker Form auf den Markt. Damit wird die Droge, die lange nur in der relativ kleinen Junkieszene konsumiert wurde, für neue Käuferschichten interessant: In den USA ist die Zahl der jugendlichen Heroin-Konsumenten aus der Mittelschicht in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Entwickelt sich Heroin allmählich zur Mainstream-Droge?

NG Inside hat die Wege des Heroins von den USA bis in das Land zurückverfolgt, aus dem heute der größte Teil der Weltproduktion stammt: Afghanistan. Seit dem Ende der Taliban-Herrschaft haben sich hier die Anbauflächen für den Heroin-Grundstoff Schlafmohn vervielfacht. Kann dieser dramatischen Entwicklung Einhalt geboten werden, oder wird das billige Heroin made in Afghanistan weiter den Weltmarkt überschwemmen? Heroin Traffic in Afghanistan.


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[via drug soup]

at: suchtmittelregister – kiffer ein leben lang

und eine weitere datenbank: oesterreichisches suchtmittelregister. darin sollen alle personen gelistet werden, die auch nur im verdacht eines drogendeliktes stehen. auch kiffer sind davon nicht ausgenommen:

Im Suchtmittelregister landen alle Personen, die im Verdacht stehen, ein Suchtgiftdelikt begangen zu haben oder gegen die eine entsprechende Anzeige erstattet wurde; ferner verurteilte Suchtgift-Straftäter sowie Personen, bei denen Suchtmittel oder Drogenausgangsstoffe beschlagnahmt wurden. Auch Personen, von denen eine Bezirksverwaltungsbehörde annimmt, dass sie Drogen missbrauchen, wandern in die Kartei. Verzeichnet werden dabei Daten wie Name, Geschlecht, Geburtsdatum und -ort, Staatsbürgerschaft, Meldeadresse, Daten über Anzeigen, Verurteilungen, Probezeiten und dergleichen, die betroffenen Drogen und deren Konsumform, Schulbildung, Wohn- und Erwerbssituation, Informationen über medizinische Maßnahmen.

Direkten Online-Zugriff auf wesentliche Teile des Registers erhalten das Gesundheitsministerium selbst, die Bezirksverwaltungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte. Auch übermittelt das Gesundheitsministerium Daten im Einzelfall online an das Verteidigungsministerium, das Bundesheer, das Innenministerium, die Gewerbebehörden sowie das Wirtschaftsministerium, damit diese die Eignung einer Person zum Soldaten, Zivildiener oder Gastwirt überprüfen können.

achso geloescht werden die daten dann auch nicht mehr. sollte ein verfahren eingestellt / der beschuldigte freigesprochen werden wandern die daten in pseudonymisierter form in ein statistikregister:

In dem Statistik-Register kann man zwar von einem einzelnen Datensatz nicht auf den Namen der betroffenen Person rückschließen. Kennt man allerdings den Namen einer Person, kann man alle sie betreffenden Einträge finden und so auch nach Jahrzehnten noch eine (angebliche) Drogenkarriere nachvollziehen. Für statistische Auswertungen ist ein externer Dienstleister heranzuziehen, der dem Ministerium anonymisierte Auswertungsergebnisse zur Verfügung stellt. Wie bei dem Verzeichnis der suchtmittelbezogenen Todesfälle ist auch für das Statistik-Register keine Löschung der Daten vorgesehen. Sie sollen für immer gespeichert bleiben.
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na grossartig damit wurde eine weitere, grosse bevoelkerungsgruppe fuer immer in irgendwelche datenbanken verewigt. was kommt als naechstes? all zu viel bleibt ja bald nicht mehr….