Tag Archives: daten

daten graffitis

daten-graffiti
by herbalizer
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mehr daten graffitis gibts in der streetart vienna diskussion

open data hackday graz

iodh
kommenden samstag, den 04. dezember, wird es in graz einen open data hackathon geben.
anlass dafuer ist der international open data day. neben wien, ist graz die zweite stadt in oesterreich die daran teilnimmt. und ihr seid alle eingeladen mit zu machen!

was ist open data?
einen kleinen einblick in das thema liefert die wikipedia

worum geht es beim open data hackathon?
ziel ist es mit ‘offenen daten’ zu arbeiten, experimentieren, herumzuspielen. im idealfall kommt am ende des tages auch eine benutzbare applikation bei raus.
im vordergrund steht jedoch ideen zu entwickeln, sich auszutauschen, zu netzwerken und spass zu haben!
ob das auf bereits vorhandenen projekten aufsetzt oder in eine ganz neue richtung geht, ist egal. es koennen deshalb auch genauso gut vortraege gehalten und interessante projekte und ideen gezeigt werden.

fuer wen ist das?
im prinzip fuer alle!
es braucht beispielsweise: coder, um software zu schreiben – designer, zur visualisierung und aufarbeitung der daten – interessierte, die neue ideen und impulse liefern – statistiker, die datenmengen auswerten und interpretieren koennen …etc.
jeder kann sich irgendwie einbringen!

etwas ausfuehrlicher gibts das auch nochmal auf opendataday.org erklaert.

wann und wo?
open data hackathon graz
04. dezember 2010 @ esc, jakoministr. 16 (karte)
beginn: 11h
dauer: ??h
wichtig! bitte meldet euch im wiki an!
wenn ihr ideen fuer projekte oder vortraege habt, schreibt das auch im wiki dazu.

updates und infos zum hackathon in graz wird es bei @opengovgraz auf twitter geben.


kurzer hinweis noch:
der open data hackathon wird auch weltweit in anderen staedten begangen. wo, koennt ihr im wiki nachlesen.
die idee einen open data hackathon auch in graz zu veranstalten kam relativ kurzfristig. deswegen gab es in der planung und ankuendigung auch fast keine vorlaufzeit.

backups

wir alle wissen, wie wichtig backups sind, dennoch wird damit meist recht sorglos umgegangen. sei es, dass aus einer angestrebten regelmaessigkeit irgendwann eine unregelmaessigkeit wird, dass man “falsche” backups macht oder man sichert einfach nicht alles (dauert ja immer so lange).
mit der strategie faehrt man aber nur so lange gut, bis dann doch mal die daten weg sind.

um euch mal wieder ein bisschen angst zu machen und so zu einem regelmaessigen backup zu bewegen ;) bzw. um euch dabei zu unterstuetzen eine grundlegende strategie zur datensicherung (datentraeger, backupverfahren, etc.) zu entwickeln – hier zwei recht aktuelle podcasts zum thema:

* CR144: Datenträger, Datenverlust und Datenrettung – Vom magnetischen Flußwechsel zum Dokument

Mit dieser Entwicklung ist die Komplexität der Datenspeicherung ständig gestiegen. Kaum ein Mensch blickt da noch durch. Grund genug, diese Themen mal mit einer Chaosradio-Sendung zu beleuchten. Diese Sendung beschäftigt sich mit der Technik rund um Massenspeicher, der Rettung von verlorengegangenen Daten und angrenzenden Bereichen der Computerforensik.

[direktdownload | .mp3/113:49min/78mb]

* pofacs#051: Datenverlust trotz Sicherung

Während einige Anwender naiv um das plötzliche Ableben Ihrer Festplatte und den verlorenen Daten trauern, kann auch dem vorbildlich datensichernden Benutzer unbemerkt der Datengau ereilen. Wie man sich vor einer solchen bösen Überraschung schützt, erfahren wir von Constantin Gonzales.

[direktdownload | .ogg/53:11min/49mb]
[direktdownload | .mp3/53:11min/49mb]

weitere informationen und linklisten gibts auf den verlinkten seiten.

picture: Five Days’ Backup | by: daryl mitchell | cc-license

at: was weiss der staat von dir?

bei der gras gibt es eine kleine, einfache anleitung (inklusive vorgefertigten dokumenten) mit der man in erfahrung bringen kann, welche daten der oesterreichische staat so ueber einen gespeichert hat. laut datenschutzgesetz (dsg 2000) besteht das recht auf auskunft und auch das recht auf richtigstellung bzw. loeschung der eigenen daten. von diesem recht kann man natuerlich auch jederzeit gebrauch machen.

Hier eine kurze Anleitung, Schritt für Schritt:

  1. Dokument “Auskunftsbegehren BMI” öffnen.
  2. Felder, die gelb markiert sind, musst du anpassen: Name, AnschriftOrt und DatumGeburtsdatum einfügenAngeben welche Ausweiskopie du beilegst (ja, muss leider sein, sonst heißts sie können die Identität nicht feststellen)

    Absatz über Titel löschen falls du keinen akademischen Titel hast.

    Die Liste der Datenbanken ist umfassend und sollte passen. Die beiden gelb markierten bitte rausschmeißen, falls du kein Auto hast/hattest oder nicht Zivi-pflichtig bist/warst.

    Name bei Unterschrift ändern und unterschreiben.

  3. Einen Ausweis kopieren
  4. Antrag und Ausweiskopie entweder faxen (Bestätigung aufheben!) oder in ein Kuvert und ab zur Post (bitte eingeschrieben, damit du einen Nachweis hast)!
  5. Dokument “Auskunftsbegehren SD” öffnen
  6. ACHTUNG: Je nach Bundesland musst du die Adresse “deiner” Sicherheitsdirektion einfügen. Die Adresse findest du im letzten Anhang “Adressen Auskunftsbegehren”.
  7. Wieder alle gelben Markierungen anpassen und unterschreiben. Kopie dazu und abschicken.

Die Dokumente:

Fertig! Die Antwort muss innerhalb von 8 Wochen kommen, merk dir also dein Absendedatum. In die Frist wird allerdings der Postweg nicht einberechnet (d.h. 8 Wochen + max. 6 Tage Postweg für hin und retour). Bitte unbedingt BEIDE Auskunftsbegehren abschicken, um eine vollständige Antwort zu bekommen!
[gras.at]

[via feuerhaken]

update 2009-04-23:
thomas hat das ganze mal gemacht und jetzt antwort erhalten. was dabei rausgekommen ist, koennt ihr hier nachlesen.

weitere links:
ris: Gesamte Rechtsvorschrift für Datenschutzgesetz 2000
wp: Datenschtuzgesetz

deutsche meldeamtsdaten im netz

oh mann, so viel dummheit tut einfach nur noch weh. und diese stuemper speichern und verwalten wichtige daten der buerger:

Weil einige deutsche Gemeinden die Default-Passwörter der Online-Zugänge zu ihren Melderegistern nicht geändert haben, waren die persönlichen Daten und Passfotos von 500.000 Bürgern übers Internet abrufbar.
Bei Einwohnermeldeämtern in Deutschland ist es nach einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins “Report München” zu einer schweren Panne gekommen: Den Recherchen zufolge waren die Daten zahlreicher Bürger über Jahre hinweg frei im Internet zugänglich.

Bei einem Test bei fünf Gemeinden seien binnen weniger Sekunden sämtliche Daten ahnungsloser Bürger geliefert worden – vom Familienstand über das Geburtsdatum bis zur Religionszugehörigkeit. Auch Passfotos der abgefragten Personen seien sichtbar gewesen.[…]
“Da ist uns ein Lapsus passiert”, sagte Firmensprecher Sven Kollmorgen.
[alles lesen]

ach na dann. da ist denen halt mal ein lapsus passiert. ich glaub es hackt! man kann ja eigentlich nur hoffen, dass da jetzt alle beteiligten stuemperkoepfe rollen und durch wenigstens halbewgs qualifizierte leute ersetzt wurden.