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WDR Computer-Nacht

Der WDR hat vor Kurzem ein 4-stündiges Spezial über Computer gesendet – die WDR Computer-Nacht. Zu sehen gibts TV-Archivmaterial der letzten 50 Jahre, von den Anfängen bis heute. Über die Qualität einiger Berichte kann man sicherlich streiten und sich fremdschämen, dennoch ein interessanter Rückblick auf die Computergeschichte aus Sicht der Massenmedien.

Und natürlich gibts das Ganze nicht an offizieller Stelle zum Nachsehen, sondern wie üblich in der Tube:
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Computer sind heute handlich, kabellos und kommen ohne Tastatur aus. Man muss keine Programmiersprache lernen und keine Befehle eingeben, Texte, Emails, Videos und Musik sind in einem Gerät gebündelt. Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Onlineshopping und -banking – alles kein Problem. Dass die von Konrad Zuse Anfang der 1940er Jahre entwickelten Grundlagen für die erste Computertechnik so schnell so weit führen würden, ahnten wohl nur wenige. Die WDR Computer-Nacht erzählt von den ersten Großcomputern und PCs, dem Start des World-Wide-Webs, Suchmaschinen, Sozialen Netzwerken, Cybersex und Cyberspace, von tiefem Misstrauen gegen Computer bis hin zu Kunden-Anstürmen auf Computerspiele, Web 2.0, Smartphones und Flashmobs.

Podcastempfehlungen

* CRE198: Pornographie
Eine Reise von den Ursprüngen der Pornographie in der Antike über die modernen Wandlungen des Genre in Renaissance und Neuzeit bis zur nackten Realität des Porno in unserer Zeit in allen Medien.

* Omega Tau 106: Game Theory
We introduce the topic in general, discuss a number of important games and also address their applicability for various other sciences, including biology, politics and economics.

* Soziopod #001: The day after privacy – Was passiert eigentlich wenn alle alles über alle wissen?
Was ist Post Privacy? Können wir dem Schicksal einer gläsernen Gesellschaft überhaupt noch entgehen? Wie können wir den Umgang mit der Thematik gestalten und welche Rolle sollte die Politik und die Bildung in Zukunft übernehmen?

* radioPrototypen: rP 3.9 – War was?
Protolab und alles Mögliche aus 2 Jahren Auszeit.

* Jobcast: JC015 – Podcaster
Tim Pritlove produziert seit 2005 Podcasts und hat dies 2008 zu seinem Hauptberuf gemacht.

* NEWZ036: We Need To Stay Mad
Special edition of the program with Mark covering his experiences from his current trip to Egypt

* SBK013 Computer
Die Anfänge des digitalen Zeitalters in der DDR

sonntagsfilm 118

Discovering Electornic Music:
Discovering electronic music is a documentary made in 1983 by director and writer Bernard Wilets. The documentary follows the influence of electronic technology on music up the to time. Much of the focus is on how electronics have been instrumental in making new sounds and new notations as well as providing increased accessibility and expedient results for modern music composers. Analog and digital synthesizer technologies are discussed with appearances by Moog and Fairlight synthesizers to name a few. Watch all three parts of this clinical style documentary dripping with electronic music goodness after the jump.

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[via destroy this blog]

sonntagsfilm 117

Wild Germany – Hacker:
2011 war das Jahr der Hacker: Enthüllungen um Wikileaks, Attacken auf Weltkonzerne wie Sony und der Arabische Frühling – mithilfe der digitalen Welt brachen ganze Staaten plötzlich in sich zusammen. Welche Macht haben Hacker heute wirklich? Und muss man sich als einfacher Bürger vor ihnen fürchten? Manuel Möglich will wissen, wie die Szene tickt und welche Motive sich dahinter verbergen.

Auf dem Chaos Communication Camp trifft Manuel Tom Twiddlebit, den Mitbegründer des Chaos Computer Clubs. Außerdem erfährt er von Dr. Sandro Gaycken alles über Cyberwar. Mit Felix Linder unterhält er sich über Sicherheitslücken in Firmen und welche Schäden virtuelle Attacken anrichten können. Abschließend setzt sich Manuel noch mit den Hackern von “Anonymous” zusammen.


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sonntagsfilm 92

Computerfieber – Die neue Lust im deutschen Familienalltag:
Eine Doku aus dem Jahre 1984, in der es um die zunehmende Verbreitung von Computern in deutschen Haushalten geht, aber auch um die Frage inwiefern sie das Leben der Menschen beeinflussen.

Ein Film von Thomas Schadt und Andreas Weiser

Diese Doku ist sehr rar. Es handelt sich hier um eine selbst erstellte VHS Videoaufnahme aus dem NDR Fernsehen von 1984


[direktlink teil1]

[teil2, teil3, teil4, teil5]

[via mururoar]

sonntagsfilm 87

Akte CCC – Der Chaos Computer Club:

Es geschah auf dem Höhepunkt der Debatte um biometrische Datenerfassung: Der Chaos Computer Club (CCC) legte seiner Vereinszeitschrift “Die Datenschleuder” ein biometrisches Sammelalbum für die Fingerabdrücke „schnüffelfreudiger“ Politiker bei. Und das erste Feld füllte zum Start gleich ein prominenter Fingerabdruck: Der des damaligen Innenministers, Dr. Wolfgang Schäuble. Den Abdruck hatten CCC-Aktivisten von einem Wasserglas genommen, das Schäuble bei einer öffentlichen Veranstaltung benutzt hatte. So wollte man der Debatte um die biometrische Kompletterfassung der Bundesbürger eine konkretere Form geben.

Noch bis in die 80er Jahre galt der Chaos Computer Club als ein Haufen verrückter Freaks – von vielen belächelt, teils als kriminell verschrien. Die Zeiten haben sich geändert: Heute legen die obersten Richter des Bundesverfassungsgerichts wert auf ihre Expertise, sie sind Teilnehmer bei Hintergrundgesprächen in Berlin und sorgen mit spektakulären Aktionen für Öffentlichkeit. Sie haben heute den Ruf wachsamer Streiter für Demokratie und Datenschutz in der Informationsgesellschaft. Die Bedeutung des CCC ist weltweit einmalig. Zwar gibt es beispielsweise auch in Holland, Österreich, der Schweiz oder den USA Zusammenschlüsse von Hackern – doch diese sind weit weniger vernetzt als der CCC, weniger politisch und bei weitem nicht so präsent und aktiv in der Öffentlichkeit wie hierzulande. In den USA ist das Image der Hacker zudem äußerst schlecht, man sieht sie primär als Kriminelle, die Millionenschäden anrichten. In Deutschland dagegen ist der CCC ein bei der Bundesregierung eingetragener Lobbyverein, dessen Stimme ernst genommen wird.


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download
[.mp4 | ca. 30min/90mb]

[via hukl & chaosupdates]

sonntagsfilm 79

Wie uns der Computer über den Kopf wuchs:
Noch nie hat sich ein Instrument so rasant entwickelt: Waren Computer für private Nutzer zunächst eher ein Spielzeug, stehen sie heute an der Schwelle zur künstlichen Intelligenz und sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags geworden. In den wenigen Jahrzehnten seit seiner Erfindung hat sich der digitale Rechner beinahe schon zur Konkurrenz für den Menschen aufgeschwungen. Auch Internet und Handy haben das Alltagsleben massiv verändert. Der beeindruckende Leistungszuwachs ist in Zahlen kaum zu fassen: Ein modernes Handy hat mehr Rechenleistung als die gesamte NASA bei der ersten Mondlandung. Um die Leistung eines heutigen Laptops zu erzielen, hätte man vor einigen Jahrzehnten ein ganzes Hochhaus mit Platinen füllen müssen. Gekostet hätte das mehrere Millionen Euro. Als 1996 erstmals der Computer “Deep Blue” den amtierenden Schachweltmeister Garry Kasparov schlug, war klar: Die Bereiche, die bislang der menschlichen Intelligenz vorbehalten waren, werden weniger. Immer wieder scheint der Rechner das letzte Wort zu haben, auch in der Luftfahrt. Bei Airbus ist der Flugcomputer der wichtigste Pilot an Bord. In die Euphorie der Technikfans mischen sich allmählich Skepsis und Angst: Wie weit sind wir von Stanley Kubricks Vision vom meuternden Supercomputer noch entfernt?
“Wie uns der Computer über den Kopf wuchs” ist ein Film über Gefahren und Nutzen der Computertechnik.


[direktlink teil1]

[teil2, teil3]

[via mogreens]