Tag Archives: barcamp graz

Barcamp Graz 2014 – mein Orga-Rückblick

bcg_2014_date

Mein 5tes Mal in der Barcamp Graz Orga. Und es war dieses Mal vieles neu und anders als die letzten Jahre. Mal ein paar (unsortierte und unvollständige) Gedanken dazu:

Die größte Neuerung, die aber wenig nach außen sichtbar wurde, ist die Gründung des Vereins Barcamp Graz.
Aus unterschiedlichen und auch sinnvollen Gründen haben wir uns dieses Jahr dazu entschlossen, einen Verein aus dem ganzen Ding zu machen. Ich war ja bisher immer eher gegen die Vereinsgründung, aber insgesamt ist das ein richtiger Schritt, wenn wir das Ding in der Größenordnung und mit allen rechtlichen Gegebenheiten weiter machen wollen.

Was mich dieses Jahr besonders gefreut hat (vor allem jetzt nach der Veranstaltung) ist:

*neue Orga-Mitglieder
wie eigentlich jedes Jahr, hat sich auch dieses Mal wieder abgezeichnet, dass einige Leute ganz ausscheiden bzw. mehr in den Hintergrund treten werden. Ich bin aber der Meinung, dass das dieses Jahr besser als zuvor funktioniert hat (mehr dazu weiter unten).

*das Designcamp wurde erfolgreich wiederbelebt!
Nachdem das Designcamp die letzten beiden Jahre eigentlich eher vor sich hin vegetiert hat, kam dieses Jahr endlich mal wieder frischer Wind rein, mit Organisatorinnen, die sich engagiert haben und andere Leute dafür begeistern konnten.

*Podcast vom Barcamp
mein persönliches Highlight eigentlich! Dieses Jahr haben Christian und ich ein kleines Podcast-Experiment beim Barcamp gewagt. Jeden Abend gab es eine Folge mit unterschiedlichen Gästen, vom jeweiligen Barcamp-Tag. Die Idee stand schon ein paar Wochen vor dem Barcamp im Raum, aber wirklich dazu entschlossen haben wir uns erst ein paar Tage davor.
Das Ding ist bei weitem nicht perfekt, vollständig oder allumfassend – das war aber auch nicht der Anspruch (zumindest von meiner Seite nicht)! Es war ein Experiment, bei dem ich einiges gelernt habe. Insgesamt hoffe ich, dass zumindest einige Leute einen Mehrwert davon haben und das Ganze interessant finden.

*Organisation im Vorfeld
Die Organisation im Vorfeld lief meiner Meinung nach extrem fokussiert ab. Im Vergleich, haben wir in weniger Orga-Meetings mehr geschafft, als in den Jahren zuvor. Besonderes Lob geht da an Jürgen, der sich als Koordinator und Pusher mehr als verdient gemacht hat! Selbst in den Tagen vor dem Barcamp, war die Anspannung (zumindest bei mir) relativ niedrig. Es war schlicht das allermeiste schon vorbereitet und auf dem Weg.

*Barcamp selber
Auch beim Barcamp selber lief das Chaos ziemlich strukturiert ab. Alle wussten was zu tun ist und haben mitgemacht. Es gab weder gröbere Zwischenfälle, noch unlösbare Schwierigkeiten. Die Besucherzahlen haben gestimmt, die Leute vor Ort waren motiviert, alle Sessionslots wurden belegt und der Abbau am Sonntag wurde Dank der Leute die doch noch da geblieben sind, in Rekordzeit bewältigt. Von dem her – alles top, auch aus Orga-Sicht.

Aber natürlich gibts auch noch ein paar Kritikpunkte, die ich bei meiner Arbeit festgestellt habe.
Zum einen war ich in sehr wenigen Sessions, was ich jetzt im Nachhinein auch etwas bereue. Das hat zum einen natürlich den Grund, dass man sich während so einer Veranstaltung natürlich auch immer mit anderen Sachen beschäftigen kann (Müll wegräumen, dieses Internets bespielen, anderen Leuten weiter helfen, Interviews organisieren,…) Andererseits, so 10 Minuten vor Sessionende, sich noch irgendwo reinzusetzen, war mir dann auch zu wenig.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist das Politcamp. Das Politcamp habe ich dieses Jahr quasi allein organisiert. Womit ich schon reichlich unzufrieden bin. Intern regeln wir das eigentlich so, dass zumindest immer zwei Leute für ein Camp zuständig sind. Da ich mich aber auch noch als Mitglied der Kern-Organisation, mit um andere Sachen gekümmert habe, ging dieses Jahr beim Politcamp ziemlich viel unter.
Ich habe dann auch erst relativ spät angefangen, mich speziell darum zu kümmern. Einige Sachen die ich mir eigentlich vorgenommen hatte, sind einfach nicht passiert und während des Barcamps selber hatte ich das Glück, dass ich immer mal wieder andere Leute aus der Orga zur Raumbetreuung ins Politcamp schicken konnte.

Kurzum, die Doppelbelastung das Politcamp quasi allein zu machen und Kern-Orga (inkl. Vereinsgründung und vor Ort aktiv sein) war mir dieses Jahr einfach zu viel. Das hab ich dann auch am Freitag Nachmittag gemerkt, wo ich schon relativ ausgepowert war.

Sollte es nächstes Jahr wieder ein Barcamp Graz geben – man weiß ja nie ;) – möchte ich mich auf jeden Fall auf die Kern-Orga konzentrieren. Ich bin auch gerne weiterhin beim Politcamp aktiv! Aber wenn, dann nur als zweites oder drittes Rädchen. Deshalb hier schon mal der Aufruf: wenn jemand das Politcamp Graz aktiv mitgestalten möchte, bitte melden!

Abgesehen davon: es war ein super Barcamp Graz – wenn nicht sogar das Beste bisher. Deswegen auch noch mal an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle MitorganisatorInnen, Sponsoren, HelferInnen und SessiongestalterInnen – ihr seht super aus!

11.-13. April: Barcamp Graz 2014

Der Frühling steht vor der Tür und somit auch traditionellerweise das Barcamp Graz!
Dieses Mal bereits zum 5. Mal als “großes Grazer Barcamp”.

bcg_2014_date

Vom 11.-13. April 2014 wird Graz erneut zum Zentrum der österreichischen Webszene – so steht es zumindest im Ankündigungstext geschrieben ;)

Wie auch schon die letzten beiden Male wieder an der FH Joanneum, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Designcamp, Politcamp, Wissenscamp, Startcamp und Appdevcamp (fürher: icamp) und allem was dazwischen liegt.

Kurz mal die wichtigsten Punkte zum Barcamp dieses Jahr:

*Das Konzept ist nach wie vor unverändert
Alle die da sind, bestimmen was passiert. Jede/r kann sich aktiv einbringen, Themen vorgeben, Projektideen vorantreiben, Leute auch mal in diesem “echten Leben” treffen etc. pp.

*Anmeldung
Ihr könnt euch ab sofort anmelden! Entweder bei uns auf der Seite, oder im barcamp.at Wiki. Das Barcamp Graz ist natürlich auch dieses Jahr wieder kostenlos, was klarerweise unseren Sponsoren zu verdanken ist.
Und wenn ihr schon bei der Anmeldung seid, könnt ihr auch gleich mal ein paar Themenwünsche loswerden.

*Policy
Neu dieses Jahr ist unsere Policy – wir nennen sie Barcamp Charta – die noch mal so ein paar grundsätzliche, eigentlich selbstverständliche, Verhaltensweisen einfordert.

*Kinderbetreuung
Letztes Jahr haben wir das erste Mal beim Barcamp Graz eine Kinderbetreuung angeboten. Da das Angebot auf sehr positives Feedback gestoßen ist, wollen wir das dieses Jahr fortführen. Weitere Details dazu gibts hoffentlich die nächsten Tage. Bei der Anmeldung könnt ihr euch aber immerhin schon mal dafür eintragen.

*Kein Physiocamp
Das bekommen wir dieses Jahr leider nicht gebacken.

Abgesehen davon hat sich organisatorisch im Hintergrund einiges getan, was bis jetzt nach außen vielleicht nicht wirklich sichtbar geworden ist. So gibt es jetzt beispielsweise den Verein Barcamp Graz.

So weit erst mal ein kleiner Wrap-up zum Barcamp Graz 2014. Nähere Infos findet ihr drüben auf barcamp-graz.at und im Wiki.
Aktuelle Sachen werden auch im Barcamp Blog kundgetan, getwittert und im Regelfall auch bei facebook verwurstet.

Spread the word und kommt vorbei!

Barcamp Graz 2013 – persönlicher Rückblick

Das Barcamp Graz 2013 ist vorbei! Am Wochenende vom 26.-28. April fand wieder das jährliche Zusammentreffen der österreichischen Webszene statt. Und mit ca. 300 TeilnehmerInnen konnte ein neuer BesucherInnen-Rekord verzeichnet werden. Alles toll und Glitzer! Eigentlich… nicht ganz…
aber erstmal zu den Sachen die funktioniert haben.

Barcamp Graz 2013

Disclaimer: Ich schreibe hier natürlich aus meiner persönlichen Wahrnehmung. Das muss alles nicht so für Andere abgelaufen sein. Außerdem bin ich Teil der Barcamp Graz Organisation und habe deswegen wahrscheinlich auch noch mal eine speziellere Sicht auf manche Dinge.

Im Großen und Ganzen ist das Barcamp Graz 2013 als voller Erfolg zu verbuchen! Auch wenn bestimmte Kleinigkeiten nicht oder erst sehr kurzfristig funktioniert haben. Aber das ist ja auch Teil eines Barcamps an und für sich.

Es gab viele interessante Menschen und Themen zu sehen. So hatten wir dieses Jahr erstmals 7 Themenschwerpunkte parallel laufen (Polit-, Wissens-, i-, Design-, Start-, Physio-Camp und Werk.stadt). Im Vorfeld hatte ich noch meine Bedenken, das Ganze in so viele einzelne Lager zu splitten. Es hat dann aber in der Praxis doch relativ gut funktioniert.
Natürlich gab es dadurch viele interessante Sessions, die parallel stattgefunden haben. Andererseits waren so von Anfang an viele Schnittpunkte zu unterschiedlichen Themen vorgegeben, was es auch für einige Neulinge leichter gemacht hat, sich irgendwo einzuordnen.

Wie auch immer, vom groben organisatorischen her hat ziemlich vieles, ziemlich gut funktioniert. Auch wenn dann noch kurzfristig vor Ort nachgebessert werden musste. Aber das ist jedes Jahr so und einige Sachen werden sich auch für nächstes Jahr noch im Vorfeld optimieren lassen.

Ich als Teil der Organisation habe nicht wahnsinnig viel vom Inhaltlichen, also vom Sessionprogramm beim Barcamp, mitbekommen. Irgendwas ist ja immer und dementsprechend ist man auch viel zwischen und während der laufenden Sessions auf den Beinen. Ausserdem will man zwischendurch auch mal kurz Verschnaufpausen machen und mal kurz mit den anwesenden Leuten reden. Alles nicht so einfach… aber das hat zumindest für mich ganz ok funktioniert. (Außer das ich, abgesehen von den 3 Sessions, die ich mitgehalten habe, an relativ wenig Sessions teilgenommen habe.)

Egal, gehört dazu und das Ganze auf den Gängen dazwischen ist ohnehin meist der spannendere Teil ;)
So gesehen und vom direkten Feedback der Leute, die mich angesprochen, angetwittert oder sonstwas haben, war es eines der besten Barcamps, das ich bisher mitorganisiert habe. Das freut mich ungemein!

Andererseits gab es “Vorfälle” dieses Jahr beim Barcamp die diese Veranstaltung für mich persönlich extrem überschattet haben. Bei denen ich auch kurz davor war, über die offiziellen Kanäle Statements rauszuhauen, die das Barcamp für alle negativ beeinflusst hätten.
Ich bzw. auch ein Teil der anderen Organisationsmitglieder mit denen ich zu dem Zeitpunkt gesprochen hatte, hatten sich dagegen entschieden. Dementsprechend wurden die “Vorfälle” während des Camps auch nicht sonderlich hochgepusht.

Auch wenn viele diese “Vorfälle” nicht mitbekommen haben, geschweige denn gut heißen, sollte das Thema nicht unkommentiert bleiben. Aus Gründen!
Sorry, dass das jetzt alles ein bisschen kryptisch ist… einen ausführlicheren Blogpost dazu wird es die nächsten Tage noch Mal irgendwann geben, da das Thema nicht unangesprochen bleiben soll…

Insgesamt war das Barcamp Graz 2013 super! Danke an alle die uns direkt und indirekt unterstützt haben! Ihr seht super aus! 2014 geht es weiter (und hoffentlich ohne die Idioten von diesem Jahr, die die “Vorfälle” verursacht haben)!

Wie gesagt, ein extra Blogpost zu den “Vorfällen” wird folgen…

Barcamp Graz 2013 – es geht bald los!

Das Barcamp Graz 2013 steht vor der Tür. Vom 26.-28. April wird die FH Joanneum wieder zum Barcamp Zentrum in Österreich. Wie auch schon die Jahre zuvor, bin ich wieder Teil des Organisationsteams und ich freue mich über das rege Interesse an der Veranstaltung. Soeben ist Anmeldung Nummer 300 herein geflattert.

Barcamp Graz 2013

Dieses Mal haben wir mit 7 Themenschwerpunkten (Designcamp, iCamp, Wissenscamp, Politcamp, Physiocamp, Startcamp und Werk.stadt) eine deutlich höhere Dichte an parallelen Sessions und neuen Besuchern als die Jahre zuvor. Ich bin gespannt wie sich das dieses Jahr entwickeln wird.

Wer jetzt mit Barcamp und Graz wenig bis nichts anfangen kann, dem sei der mur.strom Podcast zum Barcamp Graz empfohlen.

Es bleibt momentan eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass ich mich auf das Wochenende freue. Alles Weitere wird sich während und nach der Veranstaltung zeigen und wahrscheinlich auch hier in der einen oder anderen Form noch mal behandelt werden.

Um beim Barcamp am Laufenden zu bleiben, gibt es:
das Wiki,
und unseren Twitter (Hashtag: #bcg13)
als wichtigste Anlaufstellen. Dort werden alle relevanten Sachen verlinkt und weiter verbreitet.

Podcast: MSP005 Barcamp Graz

msp005_smallSeit gestern ist ein weiterer frischer mur.strom Podcast online.
Dieses Mal haben wir über das Barcamp Graz geredet, bei dem ich auch in der Organisation tätig bin.

Download, weitere Infos und die Möglichkeit zu kommentieren und flattrn, findet ihr drüben.

Barcamp Graz 2012 – Mein Rückblick

Das Barcamp Graz 2012 ist zu Ende und ich möchte dazu mein persönliches Fazit aus Orgasicht ziehen.

Grundsätzlich finde ich, haben wir als Orga wieder ein sehr gutes, solides Barcamp auf die Beine gestellt. Die Location hat gut gepasst, das Catering vom Ginko war wie gewohnt äußerst lecker und die Teilnehmer tauschten sich in den Sessions und anschließenden Diskussionen intensiv aus. Von dem her alles top.

Für mich persönlich war es jedoch sehr kräfteraubend. Das mag auch stark am wenigen Schlaf und dem (Frei)Bierkonsum liegen, hat aber auch mit den organisatorischen Dingen zu tun, die mir zu Teil wurden. Zum einen “selbstverschuldet”, weil ich gewisse Sachen im Barcampkontext als wichtig erachte und diese deshalb auch einfach mache. Sowohl im Vorfeld, als auch dann vor Ort. Teilweise war ich auch mit manchen Sachen, die ich gemacht habe, nicht so ganz zufrieden. Gefühlt zumindest.

-> Ich will damit ausdrücklich nicht(!) die Arbeit der anderen Orgas schmälern oder schlecht reden. Jeder hat seinen Teil beigetragen und ist seinem Aufgabengebiet gerecht geworden. Es war wie immer ein sehr angenehmes Zusammenarbeiten.

.

Vielleicht liegt dieser etwas bittere Nachgeschmack auch daran, dass es meiner Meinung nach wenig Feedback gab, weniger Interaktion im Netz als erwartet und eben die No-show Rate, die dieses mal relativ hoch ausgefallen ist.

zu dem Punkt mit dem Feedback:
Das kann man jetzt auch so werten, dass eigentlich alles ok war und die Leute keinen Grund hatten sich zu beschweren. Andererseits hab ich auch die These, dass das Barcamp Graz dieses mal einfach egaler war als sonst. Die hohe No-show Rate und die Nachbereitung seitens der Anwesenden sprechen irgendwie dafür.

Interaktion im Netz:
Das war auch eines der Dinge die mich dieses Jahr ziemlich überrascht hat. Auf Twitter haben immer nur die mehr oder weniger gleichen Leute zum #bcg12 getwittert und es kamen auch kaum Anfragen, Beschwerden, Wünsche oder so über den @bcgraz Account rein. Das war schon Mal anders.
Ein plausibler Erklärungsansatz dafür wurde mir aber schon mitgeteilt: es gab viele spannende und intensive Diskussionen. Daneben noch zu Twittern ist immer schwierig und der Diskussion vor Ort auch nicht dienlich.
Was ich dennoch schwach finde, ist die Beteiligung im Wiki. Vor allem jetzt im Nachhinein, wo ausser ein paar Ausnahmen, die Vortragenden nichts zu ihren Sessions verlinkt haben. das hat letztes Jahr definitiv besser funktioniert.

Die No-show Rate:
Ja, angemeldet hat man sich schnell mal. Termine können dazwischen kommen oder man kann auch einfach mal was vergessen. Aber das so viele Leute ohne Rückmeldung einfach nicht auftauchen, finde ich persönlich schon ziemlich enttäuschend. Es ist ja nicht so, dass wir als Orga da keine Arbeit reinstecken, das ganze möglichst so zu organisieren, dass alle eine produktive und interessante Zeit haben. Des Weiteren müssen wir auch mit dem Budget, das uns von den Sponsoren zur Verfügung gestellt wird haushalten. Und wenn da einfach mal über ein Drittel der Leute nicht erscheint, zeugt das auch nicht gerade von übermässiger Wertschätzung der Veranstaltung gegenüber.

bezüglich den einzelnen Themencamps:
Dieses Jahr lag das DesignCamp etwas brach bzw. war es von den Themen her nicht so spannend besetzt. Aus dem ganz einfachen Grund, weil die Designer die 2010 noch sehr stark und letztes Jahr zumindest noch teilweise das ganze gepusht haben, dieses mal komplett weggefallen sind. Über die Themencampaufteilung wird man für nächstes Mal ohnehin noch gesondert diskutieren müssen. Da entwickeln sich momentan, glaube ich, zwei verschiedene Lager…

Ein weiterer Punkt, den wir im Anschluss noch mal ein wenig in kleinerer Runde diskutiert haben:
Es waren kaum FH- und TU-Studierende vor Ort. Wenig verständlich find ich das bei den FH-Studis, gerade bei den Infodesignern, in deren Räumen das ganze stattfand. Zumal es da auch ein paar Zusagen gab.
Seitens einiger TU-Studenten gab es im Anschluss anscheinend auch noch ein paar komische Anmerkungen in der TU-Newsgroup. Aber der Schwachsinn muss hier nicht noch mal aufgewärmt werden.

Nichtsdestotrotz fand ich das Barcamp Graz dieses Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung. Die Leute, die auch da waren, hatten meiner Einschätzung nach eine gute Zeit und wir als Orga haben insgesamt auch einen ziemlich guten Job geleistet.
Dieses mal wird es den Großteil der Sessions auch als Videoaufzeichnung geben – Dank für den Einsatz geht an @piriam die das so ziemlich allein gestemmt hat!

Nächstes Jahr gehts auf jeden Fall weiter!
(btw: Das Feedback aus der Feedbackrunde, auf das ich jetzt nicht vollständig eingegangen bin, wird auf jeden Fall auch noch mal im Orga-Team besprochen.)

PS: Kommentare zu meiner Einschätzung der Dinge wären super. Vielleicht sehe ich gewisse Punkte etwas zu verbohrt. Vielleicht haben die anderen Orgas und Teilnehmer, das anders erlebt. Vielleicht stimmt ihr aber auch mit mir darin überein. Einen Realitätsabgleich fänd ich in jedem Fall wünschenswert!

Barcamp Graz 2012

Das Barcamp Graz 2012 steht vor der Tür, Zeit also auch hier was dazu zu verbloggen.

Vom 11.-13. Mai wird das Barcamp Graz 2012 an der FH Joanneum stattfinden. Ich bin dieses Jahr zum dritten Mal in Folge an der Organisation beteiligt und die Arbeit wird – zumindest für mich – nicht weniger ;) Was aber auch ok ist.

Dieses Jahr bin ich, auch aufgrund von personellen Änderungen im Orga-Team, mehr in unterschiedliche Prozesse eingebunden, als in den vergangenen beiden Jahren. Zum einen ist mir dieses Jahr die Betreuung und Aktualisierung der Website, Flyer und T-Shirts in den Schoss gefallen, etwas Sponsoringarbeit (wovor ich mich in den letzten Jahren immer gedrückt habe), als auch die Neulogogestaltung fürs Geocamp und den Hackathon.
Meine üblichen Aufgaben, die Social Media Kanäle zu bespielen und gemeinsam mit den anderen Orgas das Wiki zu aktualisieren und dann natürlich auch vor Ort aktiv zu sein, gehört ohnehin schon immer zu meinen Kernaufgaben.

Also doch einiges an Arbeit, die ich da dieses Mal reinfließen lasse (ohne damit die Arbeit der anderen Orgas schmälern zu wollen, ohne die es nicht gehen würde!)

Aber zum Barcamp selber:
Dieses Jahr haben wir uns, wie vor 2 Jahren auch schon, wieder für ein 3-tägiges Barcamp entschieden. Das heißt, es geht Freitag Nachmittag los und wir werden dann Sonntag Nachmittag mit der Feedbackrunde und dem Aufräumen abschließen.

Dieses Jahr haben wir unser Angebot etwas erweitert. Neben PolitCamp, DesignCamp, iCamp und WissensCamp wird es erstmalig das GeoCamp und einen Hackathon geben.

Das GeoCamp wird sich mit Allem rund im Location Based Services und Geoinformationen beschäftigen. Ich finde die Idee dahinter eine sehr sinnvolle, logische Erweiterung der Themenschwerpunkte, die auch viele Überschneidungen mit den anderen Camps aufweist. Scheut euch also nicht, euch auch dort einzubringen.

Der Hackathon, der in dieser Form nur von Freitag Nachmittag bis Freitag Open End stattfindet, soll eine kleine kreative Spielwiese werden. Egal ob irgendwie klassisch vorm Rechner oder ob irgendwas gebastelt, verschönert oder zweckentfremdet wird. Getreu dem Motto: “egal ob du was am Computer oder mit Legosteinen machen willst” – alles ist möglich! Ich bin gespannt und fänds super wenn sich da auch abseits vom Rechner was tun würde.
Wichtig ist: wenn ihr eine konkrete Idee habt, bringt auch die entsprechenden Materialien mit! Wir können nicht garantieren, dass wir bestimmte Sachen vor Ort haben.

Samstag wirds dann am Vormittag mit Frühstück und der Sessionplanung losgehen. Die Sessions werden bis zum späten Nachmittag laufen. Danach gehts dann als Ausklang, mit allen die noch Muse haben, wahrscheinlich zum Feiern zum Lendwirbel.

Sonntag starten wir auch wieder am Vormittag mit Frühstück und Sessionplanung. Schluss ist dann am Nachmittag mit der Feedbackrunde und Aufräumen.

Zentrale und offizielle Anlaufstellen für Infos und Updates während des Barcamps sind das Wiki und der Twitteraccount @bcgraz. Alles Weitere wird, wenn überhaupt, zum Zeitpunkt des Barcamps nur zweitrangig behandelt. Aus Zeit- und anderen Gründen!

btw: die traditionelle Barcamp Graz Beersession wirds auch wieder geben :) Das wird dann aber wieder kurzfristig vor Ort ausgemacht.

Erfahrungsgemäß wird es also wieder ein sehr anstrengendes Wochenende, gerade wenn man nebenbei auch noch mit Orgadingen beschäftigt ist, aber auch mindestens genauso inputreich. Und wenn man dann am Schluss wieder überwiegend positives Feedback erhält, entschädigt das auch wieder für einiges.

Ein Punkt der mir noch sehr wichtig ist:
Das Barcamp ist ein Ort des Machens, der Spontanität und Kreativität aller Anwesenden. Das heißt, wenn ihr eine Idee habt und was machen wollt, dann macht es einfach! Sei es in Form einer Session, eines Workshops, einer Diskussionsrunde, eines Fotowalks oder sonst was – auch ausserhalb der geplanten Sessionslots.
Meistens finden sich interessierte Leute, die ähnliche Ideen oder Interessen haben wir ihr, seien es auch nur 2 oder 3.

In diesem Sinne: ich freue mich auch dieses Jahr wieder auf ein tolles, spassiges und vor allem kreatives Barcamp Graz.

Update:
Achso, Hashtag für alles Barcamp-relevante ist #bcg12