Tag Archives: afghanistan

diy-internet in afghanistan und kenia

in afghanistan und kenia laufen interessante projekte, die den leuten dort eine halbwegs leistbare internetanbindung liefern sollen. aus billigen routern, reflektoren (die sich grossteils aus muell basteln lassen) und fabfi – einer opensource software die sich um die signalweiterleitung kuemmert – wird den leuten ein frei verfuegbares wireless network bereitgestellt – afghanistan’s amazing diy internet:

The Afghan city of Jalalabad has a high-speed Internet network whose main components are built out of trash found locally. Aid workers, mostly from the United States, are using the provincial city in Afghanistan’s far east as a pilot site for a project called FabFi.
It’s a broadband apart from the covert, subversive “Internet in a suitcase” and stealth broadband networks being sponspored by the U.S., aimed at empowering dissidents, but the goal isn’t so different: bringing high-speed onilne access to the world’s most remote places.
[…]
FabFi is an open source project that maintains close ties to MIT’s Fab Lab and the university’s Center for Bits and Atoms. At the moment, FabFi products are up and running in both Jalalabad and at three sites in Kenya, which collectively operate as an Internet service provider called JoinAfrica. Inside Afghanistan, FabFi networks are used to aid local businesses and to prop up community infrastructure such as hospitals and clinics.

[via misterhonk]

sonntagsfilm 57

Heroin Traffic in Afghanistan:
Kaum eine Droge macht schneller süchtig als Diacetylmorphin, besser bekannt als Heroin. Mittlerweile bringen die internationalen Drogenkartelle den Stoff in immer reinerer und damit wirkungsstärker Form auf den Markt. Damit wird die Droge, die lange nur in der relativ kleinen Junkieszene konsumiert wurde, für neue Käuferschichten interessant: In den USA ist die Zahl der jugendlichen Heroin-Konsumenten aus der Mittelschicht in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Entwickelt sich Heroin allmählich zur Mainstream-Droge?

NG Inside hat die Wege des Heroins von den USA bis in das Land zurückverfolgt, aus dem heute der größte Teil der Weltproduktion stammt: Afghanistan. Seit dem Ende der Taliban-Herrschaft haben sich hier die Anbauflächen für den Heroin-Grundstoff Schlafmohn vervielfacht. Kann dieser dramatischen Entwicklung Einhalt geboten werden, oder wird das billige Heroin made in Afghanistan weiter den Weltmarkt überschwemmen? Heroin Traffic in Afghanistan.


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[via drug soup]

terrorschafe

die meldung des tages. deshalb bring ich es hier auch nochmal:

Nato-Fliegerkräfte haben in der vergangenen Nacht eine mehr als 200-köpfige Schafherde in der afghanischen Provinz Lagman zusammengeschossen.

Wie Journalisten im Innenministerium und im Pressedienst des Provinzgouverneurs erfuhren, war die Herde irrtümlich für eine Gruppe von Taliban-Milizen gehalten worden.
[de.rian.ru]

der taliban im schafspelz. grossartig, nicht? :)

[via fefe]