“Alter Staub”

In “uns’rer” Demokratie
regiert das Volk nie.

Es gibt seine Stimme ab,
und ab und zu ein Kreuz.

Kreuzt Missmut doch mal seinen Weg
weckt das nur den Reflex:

“Man kann nichts machen”
wie könnt ich’s hassen
diesen Spruch immerzu zu hörn.

Hörst lieber auf Politiker,
auf Prediger und Vorgesetzte
als auf Dein eig’nes Herz.

Schau Dir an Dein Parlament
es hat verpennt
den Anschluss an meine Generation.

Ich seh nur verstaubte Phrasen,
zerfurchte Falten,
eine Masse an Alten.

Lass Dich regeln und verwalten,
besteuern und gleichschalten.

Ich seh nur geldgierige Geier,
und faule Eier,
Egoismus und Überwachungswahn.

Unverständnis und Unwissenheit
gepaart mit Ignoranz,
das braucht kein Schwanz.

Einer meinte mal,
man könne dort was bewegen.

Von wegen!
Bewegung in antiken Anstalten
verwirbelt nichts als alten Staub.

[gedicht vom datenterrorist]

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