"Arschloch"

ja in augsburg nennt man noch die dinge beim namen. so hat etwa ein staatsanwalt des lg augsburg einen angeklagten in einer vorlauefigen anklageschrift als arschloch bezeichnet. dumm nur, dass diese version der schrift auch ans gericht zugestellt wurde:

Das Versehen sei bedauerlich und die Bezeichnung “Arschloch” auch im internen Gebrauch inakzeptabel, sagte Nemetz. Der Staatsanwalt, dem der Fehler unterlaufen sei, bedauere den Vorfall und werde sich beim Betroffenen schriftlich entschuldigen.
[spon]

und damit ist natuerlich alles wieder gut, denn laut staatsanwaltschaft stellt dieses “arschloch” in der anklageschrift keine beleidigung dar, da dieses schriftstueck ein internum war und versehentlich versandt wurde. wtf?

Ich bin mir sicher, das würde das Landgericht genau so sehen, wenn ich ihnen versehentlich eine interne Notiz zustellte, in der ich eine rückblickend natürlich völlig inakzeptable Meinung zu ihnen äußern würde.
[fefe]

sollte man vielleicht sogar mal machen. aber ich gehe davon aus, dass auch in so einem fall, vor dem gesetz immer noch einige menschen gleicher sind als andere…

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s