massengentest kein effeizientes fahndungsmittel

2006 wurde von ueber 14.000 maennern in sachsen dna-proben um einen fall von kindesmisshandlung aufzuklaeren. gefuehrt hat dieser massengentest zu nichts. der vermeindliche taeter wurde aufgrund klassischer ermittlungsarbeit gefasst:

Allerdings führte nicht der Massen-Test zu dem jetzt Festgenommenen, sondern klassische Ermittlungsarbeit. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden, das Landeskriminalamt Sachsen und Angehörige der Ermittlergruppe Heller am gestrigen Mittwoch bekannt gaben, hatten Ermittler den Tatverdächtigen am 21. Mai 2008 aufgesucht und ihn um eine DNA-Probe gebeten, weil der Mann zur Tatzeit in der Nähe der Tatorte gewohnt und einen PKW mit dem teilweise erkannten Nummernschild gefahren habe.
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das sollte eigentlich zu denken geben. also nicht das verbrechen…obwohl das natuerlich auch.
aber worauf ich hinaus will – es werden den ermittlungsbehoerden immer mehr befugnisse zugestanden, die eigentlich sinnlos sind, keine verhaeltnismaessigkeit aufweisen aber viele unbeteiligte in eine aeusserst unangenehme situation bringen. anstatt das ganze geld und die energie in irgendwelche “modernen und effektiven” *hust* ermittlungsmethoden zu verschwenden, sollte man vielleicht auch erstmal schauen, dass der polizei eine ordentliche grundausruestung zur verfuegeung steht. denn da mangelt es in vielen faellen erheblich.
ich meine, ich verbinde ja schliesslich auch keinem arzt die augen und gebe ihm dann ein hackebeil in die hand, um einen by-pass zu legen.

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