Daily Archives: 2008-05-19

creative commons music 63 //harald walker – wicked netbeats

swm55
die nummer 55 der sonic walker mix reihe wagt sich mal wieder in die gefilde von drum & bass, was ich jetzt, wo alles schon richtung sommer schielt, ausgesprochen hoerenswert finde.

Tracklist:

1. Zengineers – The Return Of [MA042]
2. DQ – Maschine [uran97038]
3. EvilSound, Latino Saint & Spyder – MakeSomeLocoNoise [evil008]
4. Simon V- After The Rain [self]
5. Kondencuotas Pienas vs. Synaesthetic Society – Nevertheless [pcr017]
6. Exebreaker – Moscow Never Sleep [dig024]
7. Cartridge – Chemistry Connections (martsman remix) [pp019]
8. Alpha_omega – Shades Of The Past [pp023]
9. Budoka- Odyssee [T-FREE-3EP022]
10. Zardonic & Malsum – Natural Born Killers [ZRD014]
11. Aguateca – Sturmstunden [KPMP3-007]
12. Freestep – Fighters [sjsep-3302]
13. Chomp – We got a party [FPR007]
14. Statistic – TBA [FCM003]

zum label: sonic walker
zum release: harald walker – wicked netbeats [swm055]
[direktdownload | .mp3/60:41min/111mb]
[alternativ auch in der 128kbps version (56mb)]

elektrischer reporter: "Gesellschaft für historische Rechenanlagen"

das ding sollten sich vor allem die etwas juengeren leser anschauen, denn die haben heute alle keine ahnung mehr, wie das frueher mal war ;) obwohl ich zugeben muss, dass ich das ganze lochkarten-zeugs auch nicht live miterlebt habe. dafuer bin ich dann doch noch einiges zu jung.
sehr schoene, kurzweilige sendung beim elektrischen reporter:

“Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein”, bedeutungsschwangerte eine bassige Sprecherstimme im Jahre 66 des vergangenen Jahrhunderts im Vorspann zur deutschen Science-Fiction-Serie “Raumpatrouille Orion”. Auf damalige Computeringenieure muss ein Gerät, wie beispielsweise das aktuelle iPhone, wie purer Science Fiction gewirkt haben. Erreichten damals doch Schrankwand-große, lärmende Rechenungeheuer nicht annähernd die Leistung des kleinen Apfel-Taschencomputers.

In einer Tiefgarage im Münchener Süden kümmert sich eine Handvoll Enthusiasten um Erhalt und Pflege von Computerboliden aus vergangenen Jahrzehnten.

runterladen (unterschiedliche formate moeglich)

links:
cray-cyber.org

uk: handyortung im einkaufszentrum

die meldung macht gerade die runde durch verschiedenste newsticker: es geht darum dass, in kaufhaeusern in uk die kunden ueber ihr handy getrackt werden, d.h.: wann sie sich wo, wie lange aufgehalten haben und wann/wie oft sie wieder den laden aufsuchen:

Während für diese Maßnahme [anm.: herkunft der sim-karte bestimmen/provider feststellen] schon das bloße Auftauchen entsprechender Handys genügt haben mag, stellt die Aufzeichnung von Bewegungsprofilen innerhalb eines Ladens höhere Anforderungen an die Technik. Hierfür sind nämlich Peilungen mindestens alle paar Sekunden erforderlich, und von sich aus dürfte so oft kein Handy seinen Sender einschalten. Will man trotzdem so häufige Peilungen durchführen, muss man dem Mobilgerät entsprechende Vorgaben machen, etwa durch das Vorspiegeln fast unbrauchbarer Empfangsverhältnisse oder durch gezielte wiederholte Login-Aufforderungen, sogenannte Identity Requests. Letztere Vorgehensweise verfolgen geheimdienstliche Fahndungsgerätschaften wie der IMSI-Catcher, der sich in die Kommunikation zwischen Handy und Sendemast einschmuggelt und auch das Abhören von Telefonaten ermöglicht. Sein Einsatz ist in Deutschland nur auf richterliche Anordnung im Rahmen der Terrorbekämpfung zulässig.
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und england wird ja auch nicht zu unrecht als big brother state bezeichnet, denn da hat nicht mal der datenschutzbeauftragte einwaende gegen:

Selbst der britische Datenschutzbeauftragte hat gegen den Einsatz der Technik grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings erklärt sein Sprecher: “Wir wären sehr beunruhigt, wenn diese Technik zusammen mit anderen Systemen zum Einsatz käme, die personenbezogene Informationen enthalten, um somit detaillierte Profile über Individuen und ihre Einkaufsgewohnheiten zu erstellen.”
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schweizer drohnen zur em

Beim betreffenden Gerät handelt es sich um das ursprünglich von den Schweizer Rüstungskonzernen RUAG Aerospace und Oerlikon zusammen mit Israel Aircraft Industries entwickelte Modell Ranger ADS 95.

Diese taktische Drohne mit einer Reichweite von etwa 180 Kilometern ist 4,6 Meter lang und wiegt samt Nutzlast an die 300 Kilo, eine Tag/Nachtsichtkamera gehört zur Standardausstattung. Insgesamt hat die Schweizer Armee noch 27 Stück im Einsatz, eines der Fluggeräte ist abgestürzt.

nun ist es ja so, dass diese unbemannten fluggeraete (drohnen) wahrscheinlich das naechste grosse ding werden, aber wirklich gut und ausgereift sind dinger noch nicht. und weil dem so ist, haben sich die schweizer wahrscheinlich gedacht: mhhh, kleines land, grossereignis em (d.h.: viele menschen auf einer relativ kleinen flaeche), da koennte man doch eigentlich mal die noch quasi im entwicklungsstadium befindlichen drohnen testen:

Ein aktueller Bericht des US-Rechnungshofs führt eine ganze Reihe gefährlicher Risiken auf, die unbemannte Flieger für die Zivilluftfahrt mit sich bringen.

Obwohl – oder gerade weil – die Geräte mit Technik vollgepfropft sind, fehlen ihnen essenzielle analoge Features zur Tauglichkeit im zivilen Flugverkehr.

dazu zaehlen u.a. der sichtflug (weil ja kein pilot direkt mitfliegt), kein analoges “fall-back-system” (sollte die technik/kommunikation ausfallen, kann man schwerlich bis gar nicht einfluss auf die drohne nehmen), interferenzen (frequenzstoerungen, gezielte attacken), etc…. ja, und deshalb sind die schweizer auf folgende grandiose idee gekommen:

Nicht nur in Zürich wird der Luftraum rund um die Einsätze weiträumig gesperrt, dazu werden je 5,5 Kilometer breite No-fly-Korridore zu den Militärflughäfen Payerne und Emmen eingerichtet – von dort fliegen die Drohnen an.

Und gewöhlich fliegen sie nicht alleine, denn aus Gründen der schlechten Sichtbarkeit werden die Schweizer Drohnen, wie viele Fotos im Netz zeigen, durch eine Propellermaschine oder einen Hubschrauber der Schweizer Armee eng begleitet.
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und wer hat’s erfunden? :)
das heisst also, die schweizer testen unausgereifte technik bei einem grossereignis (wo, wenn es wirklich krachen sollte, es gleich richtig kracht) und errichten no-fly zonen. ganz gross!

an der stelle kann man aber auch mal die oesterreicher positiv herausheben (das kann man ohnehin nicht allzu oft machen), denn die haben gesetzlich festgelegt, dass keine unbemannten fluggeraete ueber bewohntem gebiet fliegen duerfen.