Daily Archives: 2007-06-22

links vom 22-06-2007

telepolis:
“Kann am dänischen Wesen das Copyright genesen?”
“Der Schäuble, der dreimal Wolf rief”

heise:
“Studie: Vista sicherer als Linux und Mac OS X – am Anfang”
“Koalitionsantrag für offene IT-Standards sorgt weiter für Wirbel”

futurezone:
“CIA stellt alte “Geheimnisse” ins Netz”
“Online-Untersuchung “unter Beobachtung””

netzpolitik:
“Grosse Koalition: Neues Urheberrecht auf Linie der Rechteinhaber?”

suche & recherche:
“MediaWiki unkompliziert nach dem Start konfigurieren”

fefe’s blog:
“Auch die WELT wandelt sich zusehends in ein antiimperialistisches Kampfblatt…”

jap wird zu jondonym

der anonymisierungsdienst jap wird, vereinfacht gesagt, in jondonym umbenannt und kostenpflichtig. also nicht ganz. eine abgespeckte, langsamere version bleibt weiterhin kostenlos bestehen, jedoch mit eben diesen einschraenkungen.
ich hatte ja schon vor ein paar monaten von der ungewissen lage rund um das projekt berichtet. und die aussagen, die ich getroffen habe stimmen eigentlich. es bleibt nur die frage, ob die bezahl-version des dienstes zukuneftig bestehen wird, vorlaeufig noch offen (wobei ich dem projekt nichts schlechtes wuensche).
bei der kostenpflichtigen variante muss im voraus bezahlt werden. dabei soll es gestaffelte tarife nach volumen geben – von 5 euro fuer 500mb bis zu 25 euro fuer 5gb.
genauere infos gibt’s auf den prokjektseiten von jap und jondonym.

es berichteten auch:
rabenhorst und
heise

eine, (hoffentlich) auch in zukunft, voellig kostenlose und gute alternative in sachen anonymisierungstools im netz ist tor. das ganze wird von der eff (electronic frontier foundation) unterstuetzt und gefaellt mir auch ein stueck weit besser. das aber, soll jeder fuer sich selbst entscheiden.

fragen zu urheberrecht und technik?

Wem gehört Second Life? Darf ich meiner Freundin eine CD mit meiner Lieblingsmusik brennen? Wem gehören die Bilder im Blog? Diese und andere Fragen werden in der Technik-Kolumne auf jetzt.de beantwortet, fÌr die iRights.info mit jetzt.de kooperiert. In unregelmÀ�igen AbstÀnden erscheint die Kolumne auch in der SÌddeutschen Zeitung.

Die Leserinnen und Leser von jetzt.de können sich mit ihren Fragen zum Urheberrecht an die Redaktion wenden, die die spannendsten auswÀhlt, um sie von den iRights.info-Redakteuren beantworten zu lassen. In den kommenden Folgen wird es um die Themen DRM, Creative Commons und vieles andere gehen.
[irights.info]

bis jetzt findet sich in den ersten kolumnen noch nicht all zuviel spannendes/neues. zumindest wenn man sich hin und wieder mit den themen auseinandersetzt. aber als einsteiger tutorial bzw. faq scheinen die texte ganz gut geeignet.
mal abwarten was die naechsten teile der kolumne so bringen. alle die sich wenig bzw. gar nicht mit der materie beschaeftigen, sollten mal einen blick riskieren um ein paar rechtliche grundlagen zu erlangen (keine angst juristen-deutsch kommt kaum vor und wenn dann wird’s verstaendlich erklaert).

zur irights.info kolumne auf jetzt.de

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:)

[via amish geeks]

amerikanische sammelklage gegen swift

rund um die finanztransferzentrale swift wird es nicht ruhiger. in chicago wurde jetzt eine sammelklage gegen die finanzdatenweitergeben an us-behoerden eingereicht. das chicagoer gericht lehnte die einsprueche, ein verfahren zu eroeffnen, der swift-anwaelte ab.
die anklagepunkte der klaeger wurden, bis auf einen, vom gericht als zulaessig erachtet. wobei es sich bei dem einen punkt um einen formalen fehler handelt der noch bis ende des monats ausgebessert werden kann. somit ist schonmal ein kleiner teilerfolg errungen. normalerweise kann sich so eine sammelklage ueber 2 bis 3 jahre hinziehen, die klagende partei scheint aber recht optimistisch gestimmt und rechnet mit einer kuerzeren zeitdauer.
es wird auf jeden fall spannend, was sich die naechsten monate in diesem fall tun wird.

in amerika gibt’s also eine sammelklage und in europa? hier verhaelt man sich peinlich zurueckhaltend:

Hierzulande haben die EU-Datenschützer am Donnerstag SWIFT mit Stichtag 1. September 2007 aufgetragen, allen angeschlossenen Banken etwas auszurichten, berichtete Associated Press am Donnerstag.

Die Banken müssen ab dann ihre Kunden darüber informieren, dass die Daten ihrer innereuropäischen Transaktionen bei US-Behörden landen könnten.
[alles lesen]