Daily Archives: 2007-02-06

tageslinks 06-02-2007

quintessenz:
“Grüße aus dem Kalten Krieg: Geodaten an die Kandare!”
“DE: Wenn die Polizei zweimal klickt…”

de:bug blog:
“Steve Jobs fordert: das Ende von DRM”

de.internet.com:
“SPD fordert hohe gesetzliche Hürden für verdeckte Online-Durchsuchungen”
“Online-Durchsuchungen gehen weiter als der große Lauschangriff”

telepolis:
“Verdeckter Zugriff auf Festplatten”

stop1984:
“D: Datenschützer Dix gegen Kontrolle von Schüler-Handys (Tagesspiegel)”
“USA/Welt: Sozialversicherungsdaten waren offen einsehbar (Blick Online)”

golem:
“Browser-Zwischenablage aufhübschen mit Erweiterungen”
“Erstes Handy mit ausrollbarem Display vorgestellt”
“Veräppelt: Windows Vista als Chance für den Mac”

futurezone:
“Die “absolut skandalöse” Bildungsevidenz”
“USA weiten Datensammlung aus”
“Eltern gegen Familien-Datensammlung”
“MS will mit Klage nichts zu tun haben”
“EFF eröffnet Europabüro”

heise:
“Rechte österreichischer Prepaid-Kunden gestärkt”
“Bayern will Regelung zu Online-Durchsuchungen vorantreiben”
“Britische Konservative wollen nationales ID-Card-Projekt kippen”
“NRW-Datenschutzbeauftragte warnt vor Maßlosigkeit bei Überwachung”
“US-Haushaltspläne: Viel Geld für neue biometrische Erfassungssysteme”

apple werbespots wettern gegen vista

auf der apple homepage gibt es ein paar werbespots, die sich der probleme des microsoft betriebssystems vista beherzigen. 3 kurze clips koennen angeschaut werden zum thema security, tech support und surgery (gemeint ist das vista upgrade). nett gemacht ;)

zu den werbefilmchen

netzkontrolle

tageschau.de hat ein kurzes interview mit dem ccc gefuehrt, ob netzkontrolle moeglich bzw. noetig ist. das netz lueckenlos kontrollieren zu wollen ist natuerlich bloedsinn, deshalb ist es umso wichtiger kindern und jugendlichen den richtigen umgang mit dem medium beizubringen:

“Jugendliche müssen an die Realität herangeführt werden, genau wie es im Leben “außerhalb des Netzes” auch passiert. Eltern müssen sich damit abfinden, nicht alles kontrollieren zu können – das hat noch nie funktioniert. Es ist schade, dass sich so viele Eltern nicht mehr daran erinnern können, wie es war, Kind und Jugendlicher zu sein.” [weiterlesen]

[gefunden bei tim]

freie netze freies wissen

“Freie Netze
Noch nie war es einfacher, Menschen und ihr Wissen in Form von Texten, Bildern oder Tönen zusammenzubringen und zu vernetzen. Freie Netze sind der Versuch, dieses Potential von Internet und PC auszuschöpfen und möglichst alle Menschen daran teilhaben zu lassen.

Freies Wissen
Der Zugang zu digitalen Netzen bedeutet noch nicht den Zugang zu Inhalten. Ein freier Zugang zu Wissen ist aber die Basis für Innovation und Emanzipation. Den neuen Möglichkeiten für freien Zugang zu Wissen stehen neue und alte, soziale und rechtliche Barrieren gegenüber.

Von siebzehn Autorinnen und Autoren werden die verschiedenen Anwendungsbereiche von Freien Netzen und Freiem Wissen dargestellt. In jedem der neun Kapitel kommen in Interviews Menschen wie Lawrence Lessig oder Richard Stallman zu Wort, die mit dem Thema als ExpertInnen, PionierInnen oder unmittelbar Betroffene zu tun hatten oder haben. Am Ende jedes Kapitels finden sich konkrete Projektvorschläge zur Umsetzung auf lokaler Ebene als Beitrag für das Linzer Kulturhauptstadtjahr 2009.” [freienetze.at]

zum buch: html / pdf / bestellen

[aufmerksam geworden durch phlow.net]

thilo weichert im gespraech mit orf.at

thilo weichert vom uld gab heute ein interview fuer orf.at. ein paar kurze auszuege:

“Ich befürchte, dass die Entscheidung des Bundesgerichtshofs der Politik nun dazu Anlass gibt, eine gesetzliche Regelung zu realisieren, die bisher fehlt. […] Der Einsatz von Polizei-Trojanern ist verfassungsrechtlich nicht möglich. Er bringt auch nichts. Nur die dummen Kriminellen werden der Polizei damit ins Netz gehen. Profis und Terroristen wird man damit nicht überführen können.[…]

Ich hoffe nur, dass Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mehr verfassungsrechtliche Skrupel hat als Innenminister Wolfgang Schäuble. […]

Der Staat geht hier mit Methoden vor, die bisher das Geschäft von Kriminellen gewesen sind. Das ist nichts anderes als Hacking. Dieses Vorgehen nimmt aus technischen Gründen keine Rücksicht auf die grundgesetzlich geschützte Privatsphäre der Bürger. Deshalb handelt es sich hierbei um eine No-Go-Area für den Staat.” [das ganze interview lesen]

und dann habe ich gerade noch bei heise gelesen was der bka-chef zierke von heimlichen online durchsuchungen haelt (hier lesen). dazu kann ich eigentlich nur sagen: zierke, entschuldigung, aber du hast doch ein rad ab. du glaubst doch nicht allen ernstes, dass gut ausgebildete terroristen den gleichen wissensstand und das gleiche technische hintergrundwissen haben, wie der otto-normal-computer-doofi, der gerade mal sein windows hochfahren kann. wenn das dennoch deine meinung sein sollte, verstehe ich nicht wie so jemand in ein so hohes amt kommen kann.