Daily Archives: 2007-02-04

tageslinks 04-02-2007

de.internet.com:
“Europas führende Mobilfunkkonzerne planen Google-Konkurrenz “
“Mehr als 6.200 TV-Sender im Internet”

wirres:
“pornify youtube”

futurezone:
“Handy-Unterricht für Jugendliche”

heise:
“Was war. Was wird.”
“EU-Kommissionsvize: Lobbyisten sollen Geldquellen offenlegen”
“Microsoft äußert sich zu fehlerhaft beschrifteten Vista-DVDs”
“Ex-US-Vizepräsident Al Gore drängt IT-Unternehmen zum Klimaschutz”

"codes – makers and breakers"

… ist eine dokumentation ueber hacker in deutschland, italien und den usa. ich wollte eigentlich schon vor ein paar tagen auf den film hinweisen, bin aber erst jetzt dazu gekommen mir diese dokumentation anzusehen.

“Der Dokumentationsfilm “Codes” von Jannik Splidsboel aus dem Jahr 2001 porträtiert Hacker unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägung in Deutschland, Holland, Italien und den USA. Ein Teil des Films wurde auf der Veranstaltung “Hackers at Large” (HAL) in Holland gedreht. Die Dokumentation bietet Einblicke in Ethik und Motivation der Hackerszene.”

ich finde den film recht interessant gemacht. er gibt aussenstehenden, meiner meinung nach, einen guten einblick in die hackerszene und deren vielfaeltigkeit. wie sich die szene selber definiert, was sie macht, mit welchen problemen die szene zu kaempfen hat und dass das gros der leute eigentlich immer noch diese stereotypen ansichten, vom boesen hacker der ueberall einbricht, schaden und terror versursacht, hat.
die deutsche hackerszene in diesem film, ist vertreten durch den ccc und im speziellen durch tim pritlove. aus italien wird eine gruppe aus catania gezeigt und aus holland gibt es bilder und impressionen von der “hal” (hackers at large).

der film dauert 59:37min und ist mit knapp 396mb relativ gross ausgefallen. also nur etwas fuer breitband-anschluesse. vielleicht taucht ja irgendwann eine kompaktere version im netz auf, da ich den film wirklich empfehlenswert finde.

“codes – makers and breakers” herunterladen (mpeg4 h.264)
weitere informationen und links hier

"cashback"

“cashback” ist ein kurzfilm in dem es hauptsaechlich um die 8-stunden-schicht in einem supermarkt geht. das ist eigentlich die ganze storyline, aber irgendwie auch wieder nicht. es geht auch um die kunst und schoenheit (des weiblichen geschlechts) und zeit die still zu stehen scheint, um zeit die man opfert um dafuer einen gegenleistung zu erhalten. (kuenstlerisch angehauchte filme zu umreissen, faellt mir in etwa gleich leicht wie musik auf den punkt zu beschreiben :) )
wie auch immer, der film kommt mit ein paar netten stilelementen daher, findet ein humoristisches ende und ist auf jeden fall mal sehenswert.

der kurzfilm dauert 17:51min und gibt’s bei google-video (englisch mit franzoesischen untertiteln).

“cashback” als embedded-video anschauen.
“cashback” herunterladen

[gefunden bei den popnutten]

"matrix" auf oe1 – nichts vom netz verstanden

ich finde ja die themenauswahl der radiosendung “matrix” auf oe1 immer recht spannend. genauso wie ich es gut finde wenn sich oeffentlich-rechtliche sender neuen medien/technologien oeffnen. das scheint bei oe1 im ersten augenblick auch so – eine woechentliche sendung zur netzkultur, 30-tage downloadmoeglichkeit der sendung nach dem sie ausgestrahlt wurde….
wo wir auch schon beim thema waeren: der sendeplatz ist nicht gerade ideal gewaehlt (sonntags 22:30h). weshalb ich nicht immer zeit und lust habe zu dieser zeit radio zu hoeren. ok, man kann sich den ganzen spass auch aus’m netz saugen, dachte ich mir. doch klickt man in den “downloadbereich” zur sendung wird man hoeflichst dazu aufgefordert einen mitgliedsbeitrag in hoehe von 24euro pro monat(!) fuer 20 downloads (!!!) zu bezahlen. (das heisst 1,20euro pro download)

die spinner bei oe1 haben sie doch nicht mehr alle, dachte ich mir im ersten moment. man versucht einen auf modern und offen zu machen, schraenkt aber gleichzeitig ein. und welcher idiot ist bereit doppelt fuer den content zu bezahlen (und dann auch noch in dieser hoehe). wenn man davon ausgeht, dass die meisten leute ihre rundfunkgebuehren bezahlen, warum sollten diese leute dann nochmal extra fuer den content zahlen, der ohnehin schon gezahlt wurde??? kann mir die logik hinter diesem modell mal irgendjemand erklaeren?
die leute von oe1 haben anscheinend ueberhaupt nichts kapiert vom netz, von der mediennutzung und dergleichen.
ich wuerde euch bei oe1 einfach mal raten, setzt euch mal mit der aktuellen situation auseinander, versucht einfach mal ein bisschen die sicht der nutzer mit einzubeziehen und fragt euch ganz einfach mal warum zum beispiel die ard ihre “tagesschau” als frei verfuegbaren podcast fuer jedermann ins netz stellt (ohne irgendwelche extra gebuehren zu verlangen). kurz ueberdenkt doch einfach nochmal euer “geschaeftsmodell”. dann ueberdenke ich auch nochmal meine sichtweise zu oe1