Daily Archives: 2007-02-02

tageslinks 02-02-2007

de.internet.com:
“Datenschützer warnt vor Missbrauch von Handy-Ortungsdiensten “
“Neue Rekordzahl: 33 Milliarden SMS weltweit in der Silvesternacht 2006”

daten-speicherung.de:
“Pressefreiheit und Telekommunikationsdaten”

phlow.net:
“Charlie Chaplin: Vier Kurzfilme zum freien Download”

the lunatic fringe:
“Zurück zur Papierwahl”

de:bug blog:
“BKA: “Laden sie ruhig weiter Musik runter!””

futurezone:
“Polizei-Trojaner: Entscheidung am Montag”
“”Wollen Sie noch das Ohr sehen?””
“Apple warnt vor Windows Vista”

golem:
“EU bringt 2007 1,2 Milliarden Euro für IT-Forschung auf”
“Microsofts Office kann OpenDocument”
“E-Learning-Anbieter gibt Patentversprechen ab”
“Die wichtigsten Treiber für Windows Vista”
“GEMA: Radio-Rekorder Mp3flat.com weiterhin illegal”

heise:
“Mit dem Handy am Steuer: Rechtsprechung gerät in die Kritik”
“Heiße Zeiten für Klimaforscher”
“70.000 Anfragen an die Internet-Beschwerdestelle”
“Bundestag streitet über Aufnahme von Fingerabdrücken in Reisepässe”
“Grundsatzurteil zu Massenklagen der Musikindustrie erwartet”

master plan – about the power of google

ozan halici und juergen mayer von der uni ulm haben einen kurzen film ueber die zukunft von google produziert. kurz gesagt fuer google wird alles gut – die nutzer werden immer mehr ausspioniert.
die quintessenz ganz allgemein (das gilt auch fuer andere kostenlose webdienste) ist folgende: man sollte sich immer fragen warum ein unternehmen, einen service kostenlos anbietet.

im falle von google, sei hier “gmail” angefuehrt. der registrierte nutzer erhaelt 3gb speicherplatz fuer lau. warum? google durchforstet systematisch alle mails. ob dies wirklich “nur” zu werbezwecken geschieht sei mal dahingestellt. fakt ist, dass alle mails ausnahmslos gelesen werden bzw nach bestimmten woerten/wortgruppen/satzkonstrukten abgegrast werden. google liest staendig mit. um diese situation mal sehr stark abstrahiert auf die reale welt zu uebertragen: man muss sich einfach vorstellen, jedesmal wenn ich eine mail erhalte schaut mir irgendwer fremdes ueber die schulter und liest meine mails mit. ich finde das nicht gerade toll. gut, in der realen welt kann man demjenigen sagen er soll sich doch bitte verpissen. bei gmail ist der nutzer jedoch einen vertrag eingegangen, in dem es google gestattet wird die mails zu lesen. ob diese analysedaten dann weitergegeben werden ist nicht ganz klar. google bestreitet diese vorwuerfe, andererseits wird dem unternehmen auch eine gewisse naehe zur cia nachgesagt.
weitere beispiele wuerde es noch unzaehlige geben (auch von anderen anbietern).

man muss sich bewusst(er) werden, wo man ueberall seine daten hinterlaesst und wieviel man von sich preisgibt! denn wie heisst es so treffend: das internet vergisst nicht. daten die ich heute hinterlasse, koennten mir in zukunft unannehmlichkeiten (welcher art auch immer) bringen.

genug gelabert und moralapostel gespielt jetzt geht’s endlich zum film: master plan – about the power of google

ich weiss, es birgt eine gewisse ironie mich ueber google zu aergern und andererseits den von google uebernommenen dienst blogger.com zu nutzen. ich gelobe besserung….irgendwann ;)