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Doku | Drogen: Amerikas längster Krieg

Vor Kurzem gab es eine interessante Doku auf arte zu sehen, die sich mit dem Krieg gegen Drogen Amerikas auseinander gesetzt hat. Die Doku gibts mittlerweile auch in der Tube und sei euch hiermit empfohlen.

[Link Teil1] [Link Teil2] [Link Teil3]

Doku: Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt


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Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den letzten Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen im Finanzbereich geworden. Ihre Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Privathaushalte haben sie zwar an den Rand des Bankrotts gebracht, aber letztlich wurde sie dank ihrer politischen Verbindungen vor dem Aus bewahrt. Auch gegen den Euro soll Goldman Sachs spekuliert haben und an der Wirtschaftskrise Griechenlands nicht unbeteiligt sein.

Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Mechanismen der finanziellen und politischen Machenschaften der Bank.
[arte]

[via robert]

Doku: Bottled Life – Nestles Geschäft mit dem Wasser

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Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser. Der Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt. …
[arte.tv]

[via offene Ablage]

sonntagsfilm 114

Pornografie made in GDR:
An Zeitungskiosken im Arbeiter- und Bauernstaat DDR gab es für Voyeure wenig zu entdecken. Die wenigen – eher verschämten – Aktfotografien, die beispielsweise im “Magazin” erschienen, reichten jenen, die nach mehr verlangten, nicht aus. Auch die weit verbreitete FKK-Bewegung hatte mit “entfesseltem Sex” wenig zu tun. Und wie bei allen anderen Mangelerscheinungen erwiesen sich die DDR-Bürger auch bei der “sexuellen Reizbeschaffung beziehungsweise -bewältigung” als erfinderisch.
Geschäftstüchtige Fotografen und Amateurfilmer machten sich daran, selbst freizügige Aufnahmen zu kreieren oder zu importieren. Da die Beschaffung von Filmmaterial schwierig war, waren es vor allem Amateurfilmerzirkel in Volkseigenen Betrieben und Kombinaten, die sich auf diesem Gebiet hervortaten. Eigentlich sollten sie Filme über Arbeitsschutz und Planerfüllung produzieren, doch als Nebenprodukte entstanden immer wieder – mehr oder weniger freizügige – “Sex-Streifen”. Daneben soll es aber auch “offizielle” Pornografie made in GDR gegeben haben.

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[via kfmw.blog]

sonntagsfilm 111

Pontypool:
Radiomoderator Grant Mazzy und seine Crew werden eines Morgens von erschreckenden Nachrichten überrascht. In der Kleinstadt Pontypool, Sitz der Radiostation, bekriegen sich die Anwohner in blutigen Schlachten gegenseitig. Bald wird klar: Schuld ist ein seltsamer Virus, der sich immer weiter ausbreitet. Mazzy und seine Kollegen versuchen, von ihrem Arbeitsplatz aus die Geschehnisse zu rekonstruieren und die Lage zu entschärfen.
[…]
“Pontypool” ist ein außergewöhnlicher Low-Budget-Genrefilm, der mit nur wenig Blut auskommt und die üblichen Mittel eines Horrorfilms größtenteils ausspart. Dafür reflektiert der kanadische Regisseur Bruce McDonald über Sprache und die Macht der Worte und zeigt dem Zuschauer eine apokalyptische Vision von zombiehaftem Sinnverlust.


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sonntagsfilm 108

Unser täglich Gift:
Immer mehr Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Krebserkrankungen, Immunschwächen, Diabetes sowie neurologischen Erkrankungen und der sich verändernden Ernährung der Menschen. Der Wunsch, immer mehr Lebensmittel herzustellen und sie für längere Zeit haltbar zu machen, hat dazu geführt, immer häufiger chemische Zusätze in Nahrungsmitteln zu verarbeiten. Filmemacherin Marie-Monique Robin hat recherchiert, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden.

Seit 30 Jahren ist eine ständige Zunahme von Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, wie Parkinson und Alzheimer, Immunschwächekrankheiten sowie Diabetes und Fortpflanzungsstörungen zu beobachten. Wie lässt sich diese beunruhigende Situation erklären, die sich vor allem in den sogenannten entwickelten Ländern feststellen lässt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, recherchierte Filmemacherin Marie-Monique Robin zwei Jahre lang in Nordamerika, Asien und Europa.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien verdeutlichen – und das bestätigen auch die Aussagen von Vertretern der entsprechenden Zulassungsbehörden für Lebensmittel in den USA und Europa: Die Hauptursache ist in der Umwelt und in der Ernährung des Menschen zu suchen.
Der Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden, und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen. Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind. Der Dokumentarfilm zeigt außerdem, mit welchen Mitteln die Industrie Druck ausübt und manipuliert, um weiterhin hochgiftige Produkte vermarkten zu können.
Schließlich wird vor allem deutlich gemacht, wie der Mensch sein Immunsystem durch gesunde Ernährung stärken kann. Dass dies möglich ist, beweisen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen.


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[via deepgoa]

sonntagsfilm 101

Polaroid – Magische Momente:
Der Firmenname Polaroid wurde zum Gattungsbegriff für Sofortbildkameras. Die Dokumentation “Polaroid – magische Momente” berichtet von der Bedeutung der Polaroidtechnik für die Fotografie. Und gleichzeitig vom Symbol einer Popkulturbewegung, das so zeitgeistig war, wie danach vielleicht nur noch Swatch-Uhr, Walkman und iPhone. Und sie erzählt die Geschichte der Polaroidkunst, mit der auch prominente Künstler wie Ansel Adams, Andy Warhol und Robert Mapplethorpe experimentiert haben und der auch noch heute gefrönt wird.


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[via kfmw.blog]