Call for Nominees: Elevate Awards 2014

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Das Elevate Festival jährt sich dieses Jahr im Oktober zum 10. Mal. Neben dem gewohnt reichhaltigen Musik- und Diskursprogramm (Details dazu folgen in den nächsten Tagen und Wochen) wird es als krönenden Abschluss auch wieder die Elevate Awards geben. Diese sollen Projekte, Initiativen und Menschen in den Vordergrund rücken, die sich positiv auf die Gesellschaft auswirken, kreativ, aktivistisch und nicht-diskriminierend sind.

Bis Samstag, den 21. Juni 2014 könnt ihr noch Nominierungen die euch am Herzen liegen einreichen! In den 3 Kategorien “Artivism”, “International” und “Steiermark” könnt ihr Dinge vorschlagen, die Support und Anerkennung verdient hätten.

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Neben einem Preisgeld, könnt ihr euren Lieblingsprojekten so auch zu mehr medialer Aufmerksamkeit und Anerkennung verhelfen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so was ungemein motivierend für den Fortbestand, der meist ehrenamtlich geführten Projekte, ist!

Also, nehmt euch die paar Minuten Zeit, füllt das Online-Formular aus und helft so der guten Sache!

BTW: folgt @elevatefestival auf Twitter um auf dem Laufenden zu bleiben.

E-Mail-Selbstverteidigung

Die Free Software Foundation hat kürzlich die Kampagne Email Self-Defense (also E-Mail-Selbstverteidigung) gestartet. Dazu gibt es eine Seite, die versucht möglichst einfach und in aller Kürze, das Einrichten von E-Mail-Verschlüsselung zu erklären.
Teil der Kampagne ist auch eine Infografik, die das alles auch noch mal komprimiert in der Theorie erklärt. Das Material steht natürlich unter einer freien Lizenz und weil es das irgendwie nur in englisch gibt, hab ich mir gedacht, ich übersetze das einfach mal ins Deutsche:

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(Zum Vergrößern aufs Bild klicken)

[Download: .png (Web) | .pdf (Druck) | .zip (.png + .pdf. + svg)]

Update:
Es gibt auch eine vollständige deutsche Übersetzung der Seite und eine, ein paar Tage früher entstandene Version der Infografik.

Feedback ist willkommen!
Weiterverbreiten und Remixen ist ausdrücklich erwünscht!

IIIII (Five Eyes) – Mother Love

Auf dem Project Mooncircle Sublabel Finest Ego ist bereits im Februar das Album ‘Mother Love’ von IIIII (Five Eyes) erschienen.
Sehr schönes Ding und genau das richtige für einen sommerlichen Sonntag.

Webmontag Graz – für ein besseres Morgen!

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Der Webmontag Graz ist mittlerweile gute 5 Jahre bzw. 53 Veranstaltungen alt. In Internetjahren also eine halbe Ewigkeit. Auch wenn der Name der Veranstaltung mittlerweile etwas outdated wirkt, finde ich das Format nach wie vor spannend und inspirierend. Gerade weil es so viel zulässt.
Es geht ums Web, es geht um neue, tolle Ideen und Formate. Es geht um Vernetzung. Es geht um Austausch. Es geht um technische Entwicklungen, (Netz)Politisches, Soziales und die Zukunft.

Beim Webmontag Graz kommen immer wieder interessante und interessierte Menschen zusammen, die was zu sagen und zeigen haben. Neue Ideen entstehen, neue Interessensgemeinschaften finden sich zusammen, neue Nischen werden ausgefüllt.

Dennoch haben die Besucherzahlen in der Vergangenheit nachgelassen und mich würde interessieren warum.

Nicht das ich es als Nachteil empfinden würde, wenn wenige, dafür sehr interessierte (also die richtigen) Leute zusammenkommen. Dennoch ist der Webmontag *imho* zu einer “nice-to-go”, statt einer “have-to-go” Veranstaltung in Graz geworden.

Sicherlich sind Job, Familie, andere soziale Events oder einfach nur “ich hab heute einfach keine Lust” absolut legitime Gründe. Aber andererseits bekomme ich auch immer wieder das Feedback, wie toll und wichtig dieses Format für Graz ist.

Woran liegt es also? Wieso spricht sich das Format so wenig rum? Warum werden so wenig neue Leute darauf aufmerksam? Wie erreicht man euch? Was sollte in Zukunft anders laufen?

Ich hab das für mich mal grob in 3 Themenschwerpunkte unterteilt:

1) Werbung
Wie erreicht der Webmontag potentiell interessierte Menschen besser? Welche Kanäle sollten wie bedient werden? Wie seid ihr auf den Webmontag aufmerksam geworden?

2) Themen
Welche Themen interessieren euch? Welche Erwartungen gibt es? Welche Präsentationsformen soll es geben?

3) Community
Wie bringt man die Community dazu, sich mehr einzubringen? Wer ist überhaupt Community und wie erweitert man diese? Wie schaffen wir mehr Diversität?

Eure Meinungen bitte! Ich will das Format nicht einfach vor sich hin dümpeln sehen, sondern wieder mehr Begeisterung, neue Leute und eine breitere Themenvielfalt, mit mehr Reichweite haben!

(Wie gesagt ist es auch ok, wenn mal nur 5 Leute da sind. Aber ich bin der Meinung, dass das Ganze viel mehr Potential hätte – gerade in Graz – gerade als Sammelpunkt der “Webszene”…)

Barcamp Graz 2014 – mein Orga-Rückblick

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Mein 5tes Mal in der Barcamp Graz Orga. Und es war dieses Mal vieles neu und anders als die letzten Jahre. Mal ein paar (unsortierte und unvollständige) Gedanken dazu:

Die größte Neuerung, die aber wenig nach außen sichtbar wurde, ist die Gründung des Vereins Barcamp Graz.
Aus unterschiedlichen und auch sinnvollen Gründen haben wir uns dieses Jahr dazu entschlossen, einen Verein aus dem ganzen Ding zu machen. Ich war ja bisher immer eher gegen die Vereinsgründung, aber insgesamt ist das ein richtiger Schritt, wenn wir das Ding in der Größenordnung und mit allen rechtlichen Gegebenheiten weiter machen wollen.

Was mich dieses Jahr besonders gefreut hat (vor allem jetzt nach der Veranstaltung) ist:

*neue Orga-Mitglieder
wie eigentlich jedes Jahr, hat sich auch dieses Mal wieder abgezeichnet, dass einige Leute ganz ausscheiden bzw. mehr in den Hintergrund treten werden. Ich bin aber der Meinung, dass das dieses Jahr besser als zuvor funktioniert hat (mehr dazu weiter unten).

*das Designcamp wurde erfolgreich wiederbelebt!
Nachdem das Designcamp die letzten beiden Jahre eigentlich eher vor sich hin vegetiert hat, kam dieses Jahr endlich mal wieder frischer Wind rein, mit Organisatorinnen, die sich engagiert haben und andere Leute dafür begeistern konnten.

*Podcast vom Barcamp
mein persönliches Highlight eigentlich! Dieses Jahr haben Christian und ich ein kleines Podcast-Experiment beim Barcamp gewagt. Jeden Abend gab es eine Folge mit unterschiedlichen Gästen, vom jeweiligen Barcamp-Tag. Die Idee stand schon ein paar Wochen vor dem Barcamp im Raum, aber wirklich dazu entschlossen haben wir uns erst ein paar Tage davor.
Das Ding ist bei weitem nicht perfekt, vollständig oder allumfassend – das war aber auch nicht der Anspruch (zumindest von meiner Seite nicht)! Es war ein Experiment, bei dem ich einiges gelernt habe. Insgesamt hoffe ich, dass zumindest einige Leute einen Mehrwert davon haben und das Ganze interessant finden.

*Organisation im Vorfeld
Die Organisation im Vorfeld lief meiner Meinung nach extrem fokussiert ab. Im Vergleich, haben wir in weniger Orga-Meetings mehr geschafft, als in den Jahren zuvor. Besonderes Lob geht da an Jürgen, der sich als Koordinator und Pusher mehr als verdient gemacht hat! Selbst in den Tagen vor dem Barcamp, war die Anspannung (zumindest bei mir) relativ niedrig. Es war schlicht das allermeiste schon vorbereitet und auf dem Weg.

*Barcamp selber
Auch beim Barcamp selber lief das Chaos ziemlich strukturiert ab. Alle wussten was zu tun ist und haben mitgemacht. Es gab weder gröbere Zwischenfälle, noch unlösbare Schwierigkeiten. Die Besucherzahlen haben gestimmt, die Leute vor Ort waren motiviert, alle Sessionslots wurden belegt und der Abbau am Sonntag wurde Dank der Leute die doch noch da geblieben sind, in Rekordzeit bewältigt. Von dem her – alles top, auch aus Orga-Sicht.

Aber natürlich gibts auch noch ein paar Kritikpunkte, die ich bei meiner Arbeit festgestellt habe.
Zum einen war ich in sehr wenigen Sessions, was ich jetzt im Nachhinein auch etwas bereue. Das hat zum einen natürlich den Grund, dass man sich während so einer Veranstaltung natürlich auch immer mit anderen Sachen beschäftigen kann (Müll wegräumen, dieses Internets bespielen, anderen Leuten weiter helfen, Interviews organisieren,…) Andererseits, so 10 Minuten vor Sessionende, sich noch irgendwo reinzusetzen, war mir dann auch zu wenig.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist das Politcamp. Das Politcamp habe ich dieses Jahr quasi allein organisiert. Womit ich schon reichlich unzufrieden bin. Intern regeln wir das eigentlich so, dass zumindest immer zwei Leute für ein Camp zuständig sind. Da ich mich aber auch noch als Mitglied der Kern-Organisation, mit um andere Sachen gekümmert habe, ging dieses Jahr beim Politcamp ziemlich viel unter.
Ich habe dann auch erst relativ spät angefangen, mich speziell darum zu kümmern. Einige Sachen die ich mir eigentlich vorgenommen hatte, sind einfach nicht passiert und während des Barcamps selber hatte ich das Glück, dass ich immer mal wieder andere Leute aus der Orga zur Raumbetreuung ins Politcamp schicken konnte.

Kurzum, die Doppelbelastung das Politcamp quasi allein zu machen und Kern-Orga (inkl. Vereinsgründung und vor Ort aktiv sein) war mir dieses Jahr einfach zu viel. Das hab ich dann auch am Freitag Nachmittag gemerkt, wo ich schon relativ ausgepowert war.

Sollte es nächstes Jahr wieder ein Barcamp Graz geben – man weiß ja nie ;) – möchte ich mich auf jeden Fall auf die Kern-Orga konzentrieren. Ich bin auch gerne weiterhin beim Politcamp aktiv! Aber wenn, dann nur als zweites oder drittes Rädchen. Deshalb hier schon mal der Aufruf: wenn jemand das Politcamp Graz aktiv mitgestalten möchte, bitte melden!

Abgesehen davon: es war ein super Barcamp Graz – wenn nicht sogar das Beste bisher. Deswegen auch noch mal an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle MitorganisatorInnen, Sponsoren, HelferInnen und SessiongestalterInnen – ihr seht super aus!

11.-13. April: Barcamp Graz 2014

Der Frühling steht vor der Tür und somit auch traditionellerweise das Barcamp Graz!
Dieses Mal bereits zum 5. Mal als “großes Grazer Barcamp”.

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Vom 11.-13. April 2014 wird Graz erneut zum Zentrum der österreichischen Webszene – so steht es zumindest im Ankündigungstext geschrieben ;)

Wie auch schon die letzten beiden Male wieder an der FH Joanneum, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Designcamp, Politcamp, Wissenscamp, Startcamp und Appdevcamp (fürher: icamp) und allem was dazwischen liegt.

Kurz mal die wichtigsten Punkte zum Barcamp dieses Jahr:

*Das Konzept ist nach wie vor unverändert
Alle die da sind, bestimmen was passiert. Jede/r kann sich aktiv einbringen, Themen vorgeben, Projektideen vorantreiben, Leute auch mal in diesem “echten Leben” treffen etc. pp.

*Anmeldung
Ihr könnt euch ab sofort anmelden! Entweder bei uns auf der Seite, oder im barcamp.at Wiki. Das Barcamp Graz ist natürlich auch dieses Jahr wieder kostenlos, was klarerweise unseren Sponsoren zu verdanken ist.
Und wenn ihr schon bei der Anmeldung seid, könnt ihr auch gleich mal ein paar Themenwünsche loswerden.

*Policy
Neu dieses Jahr ist unsere Policy – wir nennen sie Barcamp Charta – die noch mal so ein paar grundsätzliche, eigentlich selbstverständliche, Verhaltensweisen einfordert.

*Kinderbetreuung
Letztes Jahr haben wir das erste Mal beim Barcamp Graz eine Kinderbetreuung angeboten. Da das Angebot auf sehr positives Feedback gestoßen ist, wollen wir das dieses Jahr fortführen. Weitere Details dazu gibts hoffentlich die nächsten Tage. Bei der Anmeldung könnt ihr euch aber immerhin schon mal dafür eintragen.

*Kein Physiocamp
Das bekommen wir dieses Jahr leider nicht gebacken.

Abgesehen davon hat sich organisatorisch im Hintergrund einiges getan, was bis jetzt nach außen vielleicht nicht wirklich sichtbar geworden ist. So gibt es jetzt beispielsweise den Verein Barcamp Graz.

So weit erst mal ein kleiner Wrap-up zum Barcamp Graz 2014. Nähere Infos findet ihr drüben auf barcamp-graz.at und im Wiki.
Aktuelle Sachen werden auch im Barcamp Blog kundgetan, getwittert und im Regelfall auch bei facebook verwurstet.

Spread the word und kommt vorbei!

Podcast: MSP009 auphonic

msp009_smallOhren gespitzt: Es gibt wieder mal einen neuen mur.strom Podcast! In Folge 9 reden wir mit Georg Holzmann über “Podcasters Choice” auphonic.
Was auphonic kann, wie das technisch funktioniert und was es sonst noch rund um Audiorecording und -nachbearbeitung zu wissen gibt, hört ihr in der Folge.

Donwload, Shownotes, Flattr und Kommentare gibt es wie immer drüben.