Category Archives: sicherheit

webmontag graz #34


schon wieder ein monat rum und wie gewohnt steht der naechste grazer webmontag vor der tuer.

themen fuer den 16.04.2012 sind:

Session I: “DemoScene”: Digitale Kunstwerke & Hackerkultur [by Fuchsy]
Session II: Markdown [by Heinz]

lightning talks wird es auch wieder geben. beide von mir dieses mal. einen zum barcamp graz, das in einem monat ansteht. da gibts dann vielleicht ein paar exklusive vorabinfos und insights… mal schauen ;)
der zweite lightning talk wird nochmal auf die, bis mitte mai laufende, verfassungsklage gegen die vorratsdatenspeicherung in oesterreich hinweisen.

ab 19h ist wie immer come together in der esc und so ab 19:30h werden die sessions beginnen – open end.

wie immer gilt: kommt vorbei, beteiligt euch und wenns fragen gibt, fragt! bevorzugt hier, auf twitter oder dann vor ort.

btw: nochmal danke an thiemo der die webmontag-site weiterhin hosten wird!

sonntagsfilm 124

Free the Network::
Motherboard’s documentary on Occupy Wall Street, hacktivism, and the hackers trying to build a distributed network for the Occupy movement and beyond.

Read more at http://www.motherboard.tv/occupy.

[link]

[via mogreens]

vorratsdatenspeicherung in oesterreich – #farewellprivacy

1. april 2012: die vorratsdatenspeicherung in oesterreich tritt in kraft
http://alphabet.soup.io/post/240222424

(ich spare mir jetzt die ganzen erklaerungen und begruendungen warum die vorratsdatenspeicherung nicht hinnehmbar ist. dazu gibts auf den verlinkten seiten mehr als genug aufbereitete infos.)

dieser massive und sinnlose eingriff in die grundrechte und die privatssphaere jedes einzelnen kommunikationsteilnehmers in oesterreich wird natuerlich nicht ohne konsequenzen bleiben!
neben der aeusserst erfolgreichen petition “für eine Abschaffung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung 2006/24/EG und Evaluation sämtlicher Terrorgesetze” auf zeichnemit.at, werden auch wirksame rechtliche schritte eingeleitet. am 30. maerz wurde die verfassungsklage gegen die vorratsdatenspeicherung vorgestellt, die von allen mitgezeichnet werden kann, soll und muss. dabei handelt es sich um eine sammelklage die vom ak vorrat vor den verfassungsgerichtshof gebracht wird.

weiters hat anonymous austria nicht nur in den letzten monaten infokampagnen gefahren und heute (neben anderen) zur symbolischen zu grabe tragung der privatssphaere in form von oesterreichweiten demos aufgerufen (#farewellprivacy), es wurden auch unter den hashtags #oppitdog und #opfap enthuellungen zur einfuehrung der vds in oesterreich angekuendigt.

updates zur vorratsdatenspeicherung werden folgen…

links:
zeichnemit.at
akvorrat.at
verfassungsklage.at
gegenvds.at
anonymous-austria.com
@akvorrat_at
@anonaustria

sonntagsfilm 122

The Crisis of Civilization:
The Crisis of Civilization is a documentary feature film investigating how global crises like ecological disaster, financial meltdown, dwindling oil reserves, terrorism and food shortages are converging symptoms of a single, failed global system.

featuring clowns, car crashes, explosions, acrobats, super heroes, xylophones and much, much more!

crisisofcivilization.com
facebook.com/thecrisisfilm
twitter.com/crisisfilm

[link]

[via elevate festival]

11.02.2012 – acta demos in graz und europaweit (update)

samstag, den 11.02.2012, finden in vielen europaeischen staedten demos gegen acta statt. so auch in graz und ihr seid alle dazu aufgeforfert daran teilzunehmen!

graz | wien | innsbruck | salzburg | linz (paperstorm)

alle weiteren infos, sowie alle weiteren teilnehmende staedte stehen im dazugehoerigen wiki.

update:
am 25.02.2012 soll es einen weiteren anti-acta aktionstag geben. infos zu den einzelnen teilnehmenden staedten in europa entnehmt ihr dem wiki. wenn euch nur oesterreich interessiert, schaut ihr hier nach.

stop acta!

[whatis-link]

[robo-link]

-> acta treaty (final version | oct. 2010)

mehr bilder, videos, texte, statements etc. zu acta, werden in meiner suppe gesammelt.

webmontag graz #31: petition gegen die vorratsdatenspeicherung

webg
kommenden montag, den 16.01.2012, findet wieder der allmonatliche webmontag in graz statt. diesmal mit einem besonderen talk von mihi vom akvorrat.at, zur derzeit laufenden petition gegen die vorratsdatenspeicherung in oesterreich:

(klick)

die petition, die sich nicht nur gegen die vds richtet, sondern auch eine evaluierung saemtlicher terrorgesetze einfordert, hat mittlerweile schon ueber 32.000 mitzeichner gefunden (zahl steigend). mihi, der extra aus wien anreist, wird uns nochmal erlaeutern was es mit dieser petition auf sich hat, was die vorratsdatenspeicherung in der derzeitig geplanten form fuer uns bedeuten wuerde und was der akvorrat (dagegen) unternimmt.

ich bitte um anmeldung und zahlreiches erscheinen und dass jeder von euch die petition mitzeichnet!

(btw: wenn jemand von den grazern montag abend noch eine couch bei sich frei hat: der mihi wuerde sich freuen, wenn er auf dieser am abend schlafen koennte. bitte meldet euch, wenn ihr ihm einen schlafplatz anbieten koennt!)


links:
webmontag-graz.at
@webmontaggraz
zeichnemit.at
akvorrat.at
@akvorrat_at
@mihi_tr

zeitvertreib

da fuer mich ab morgen meine internetmoeglichkeiten fuer ein paar tage ungewiss sind, hab ich hier ein wenig zeitvertreib fuer euch.

*der congress (28c3) ist gerade zu ende gegangen und dank der grossartigen arbeit des fem-streamingteams, (@c3streaming) sind auch schon viele vortraege online. in meiner soup hab ich ein paar erwaehnenswerte videos gesammelt, die ich mir waehrend des congresses im livestream bzw. etwas spaeter auf youtube angesehen habe.

*wie letztes jahr, geleitete auch 2011 wieder der adventskalender vom kraftfuttermischwerk durch die vorweihnachtszeit. dieses jahr gefuehlt mit noch mehr spruengen zwischen unterschiedlichsten genres. gehostet hat das wieder rico in seiner soundcloud, wo man sich alle mixe nochmal komplett anhoeren bzw. auch runterladen kann.

25 mixe, 1,5 tage musik – have fun!

[link]

*und zu guter letzt wirds morgen mittag noch einen kleinen post hier im blog geben.

have fun!

Verfassungsgerichtshof erklärt E-Voting für gesetzeswidrig

weil die meldung meinen tag machte und ich seit fast von anfang an auf papierwahl.at mitschreibe, auch hier nochmal mein kurzer artikel: Verfassungsgerichtshof erklärt E-Voting für gesetzeswidrig

papierwahl_logo

Wie heute auf der Homepage des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) bekannt gegeben wurde, ist E-Voting, in seiner derzeitigen Form, in Österreich gesetzeswidrig. Anlass zu dieser Entscheidung waren die ÖH-Wahlen 2009 und darauf eingebrachten Beschwerden seitens einige ÖH-Fraktionen, In der Entscheidung heißt es unter anderem:

Wie der Verfassungsgerichtshof weiters in seinem Prüfungsbeschluss ausgeführt hat, bedarf es im Unterschied zu herkömmlichen Wahlverfahren, bei denen sich jeder Wahlberechtigte von der Einhaltung der Wahlgrundsätze überzeugen kann, im Verfahren der elektronischen Wahl eines besonderen technischen Sachverstandes, der bei einem Großteil der Wähler nicht vorausgesetzt werden kann. Die Verordnung regelt aber nicht einmal, dass die Möglichkeit einer transparenten, in ihren Ergebnissen der interessierten Öffentlichkeit zugänglichen Kontrolle der für elektronische Wahlen eingesetzten Techniken bzw. des verwendeten Systems und der diesem zu Grunde liegenden Software, allenfalls auch deren Quellcode, am Maßstab der Verfahrensvorschriften eröffnet wird, sodass sich auch der
einzelne Wähler nicht darauf verlassen kann, dass insbesondere bei der Stimmabgabe die Wahlgrundsätze erfüllt und seine abgegebene Stimme unverfälscht erfasst wurden.

Die Entscheidung zu dem Urteil gibt es als .pdf

Papierwahl.at freut sich, dass der VfGH die wesentlichen Kritikpunkte und Bedenken bezüglich E-Voting erkannt und dementsprechend auch das Urteil gefällt hat!

Medienspiegel:
orf.at ›› VfGH: Hohe Hürden für Internetwahlen
standard.at ›› Gesetzeswidrig: E-Voting vom VfGH aufgehoben
Die Presse ›› ÖH-Wahl: E-Voting von VfGH aufgehoben
futurezone.at ›› Verfassungsgerichtshof hebt E-Voting auf

sonntagsfilm 117

Wild Germany – Hacker:
2011 war das Jahr der Hacker: Enthüllungen um Wikileaks, Attacken auf Weltkonzerne wie Sony und der Arabische Frühling – mithilfe der digitalen Welt brachen ganze Staaten plötzlich in sich zusammen. Welche Macht haben Hacker heute wirklich? Und muss man sich als einfacher Bürger vor ihnen fürchten? Manuel Möglich will wissen, wie die Szene tickt und welche Motive sich dahinter verbergen.

Auf dem Chaos Communication Camp trifft Manuel Tom Twiddlebit, den Mitbegründer des Chaos Computer Clubs. Außerdem erfährt er von Dr. Sandro Gaycken alles über Cyberwar. Mit Felix Linder unterhält er sich über Sicherheitslücken in Firmen und welche Schäden virtuelle Attacken anrichten können. Abschließend setzt sich Manuel noch mit den Hackern von “Anonymous” zusammen.


[link]

telecomix – vom aktivismus zum burnout

die aktuelle wahrheit von monoxyd, bei der stephan urbach zu gast ist, ist eine der intensivsten wahrheiten bisher. waehrend am anfang noch locker ueber telecomix und den einsatz des kollektivs waehrend des “arabischen fruehlings” resuemiert wird, werden bald auch ernstere toene angeschlagen (ohne jetzt die revolution in nordafrika irgendwie verharmlosen zu wollen!).

stephan urbach berichtet wie sich die telecomix-aktivisten bis zum rande ihrer koerperlichen und psychischen kraefte aufgeopfert haben, um den menschen waehrend der revolution wichtige (kommunikations)infrastruktur bereit zu stellen – bis zum kompletten burnout.

Ständig verfügbar sein, grauenhafte Bilder sehen, ein Übermaß an Nachrichten, Verantwortung für das Leben anderer Menschen haben und auf Videos sehen, wie diese sterben. Keine Pause, keine Supervision, keine Zeit.

Ihnen blieb nichts anderes übrig, als das Projekt stillzulegen. Manche Leute dachten sogar daran, für immer zu verschwinden. Glücklicherweise geht es weiter, irgendwie. Aber die Geschichte, die Herr Urbach über diese Zeit zu erzählen hat, solltet ihr euch anhören. Damit ihr nicht in dieselbe Falle tappt. Oder damit ihr rechtzeitig mitbekommt, wenn es jemand tut, der euch wichtig ist.

[download | .mp3/67:30min/47mb]

links:
@monoxyd
@herrurbach
stephan urbach
@telecomix
telecomix
bluehackers.org

zehn jahre nach 9-11

Der 11. September 2001 ist ein Tag des Verlustes. Fast 3000 Menschen starben bei den Selbstmordanschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vor zehn Jahren. Doch dann stiegen Gewinner aus den Trümmern:

Der “militärisch-industrielle Komplex” in den Hampton Roads zum Beispiel, im amerikanischen Bundesstaat Virginia. Dort haben die Navy Seals ihr Hauptquartier und Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin und Northrop Group stellen fast alles her, was es für die moderne Kriegsführung braucht.

Oder die Protesenindustrie, die von den rund 33.000 amerikanischen Verwundeten aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan profitiert. Nutznießer sind auch die “Zweifler”, die medialen Terrorexperten – und die Entwicklung der Sprache, die nach 9/11 eine verbale Aufrüstung erlebt hat.

-> 10 jahre nach 9-11

VfGH äußert Bedenken zu E-Voting

papierwahl_logo
(dieser beitrag wurde auch auf papierwahl.at veroeffentlicht)

Wie der Standard (u.a.) heute im Laufe des Tages berichteten, hat der österreichische Verfassungsgerichtshof massive Bedenken an E-Voting geäußert. Anlass war der misslungene Testlauf bei den ÖH-Wahlen 2009, gegen den unter anderem die GRAS und VSStÖ Beschwerde eingelegt hatten.

Kontrolle des Quellcodes

Der VfGH ist zudem auch der Ansicht, dass die Wahlordnung genau regeln muss, welches technische System genau zum Einsatz kommt. Das sei nicht der Fall gewesen. Außerdem scheint es notwendig zu sein, auch den Quellcode der Software einer der Öffentlichkeit zugänglichen Kontrolle zu ermöglichen. Hier kritisierte etwa die GRAS, dass die wahlwerbenden Fraktionen zwar die Möglichkeit bekommen hätten, den Quellcode des Wahlprogramms einzusehen; der Termin sei allerdings “eine Farce” gewesen. Auch eine Neuauszählung der Stimmen sei beim E-Voting nicht gewährleistet, man habe “schlicht darauf zu vertrauen”, dass die Software ein korrektes Wahlergebnis produziert, hieß es in der Beschwerde der GRAS.

Der Verfassungsgerichtshof hält fest, dass jene gesetzlichen Bestimmungen, die E-Voting regeln, so gestaltet sein müssen, dass es – letztlich auch für den Verfassungsgerichtshof – möglich ist, die Einhaltung der Wahlgrundsätze zu prüfen. Bei der Wahlordnung scheint es so zu sein, dass dies nicht der Fall ist und vor allem die Vorgaben und Kriterien, wie die Wahlkommission die Einhaltung der Wahlgrundsätze prüfen soll, fehlen.

Kritik am Zeitraum

Außerdem dürfte auch noch gesetzwidrig sein, dass der Zeitraum der Stimmabgabe für E-Voting anders geregelt war als der für die Papierwahl. Die elektronische Stimmabgabe war in der Woche vor der klassischen Urnenwahl (26.-28.5.2009), vom 18. bis 22. Mai möglich.
[Hervorhebungen von mir]

Das vom VfGH eingeleitete Verordnungsprüfungsverfahren wird sich aber noch etwas hinziehen. In rund neun Monaten soll entschieden werden ob E-Voting in Österreich gesetzeswidrig ist oder nicht.

Der vollständiger Bericht umfasst 48 Seiten und kann als .pdf heruntergeladen werden.

E-Voting has lost!

papierwahl_logo
(dieser beitrag ist auch auf papierwahl.at erschienen)

Nachdem bei den ÖH-Wahlen 2009 das erste mal der Versuch unternommen wurde, in Österreich E-Voting salonfähig zu machen, musste das, vom damaligen Wissenschaftsminister Hahn forcierte Projekt einige herbe Schlappen einstecken. Es kam zu mehreren Unregelmäßigkeiten, die im Anschluss zur Anfechtung der Wahl führten. Was sogar vorm Verfassungsgerichtshof dazu führte, das die Wahl an einigen Universitäten für ungültig erklärt wurde (wir berichteten).

Praktisch hatte dies zwar keine Konsequenzen – da durch den 2-Jahres-Rhythmus sich zeitlich keine Wahlwiederholung mehr realisieren ließ – als ein deutliches Zeichen das der E-Voting Versuch gescheitert ist, kann man das dennoch werten.

Jetzt, 2 Jahre später, fanden also die nächsten Hochschülerschaftswahlen statt. Ganz klassisch mit Stift und Papier. Das Ergebnis lässt sich folgendermaßen darstellen:

Im Jahr 2009, als zum ersten und vorerst letzten Mal auch online abgestimmt werden konnte, war die die Beteiligung an den Wahlen zur Studentenvertretung Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) auf ein Rekordtief von 24,9 Prozent zuzüglich 0,9 Prozent Online-Wähler gefallen. Bei den diese Woche abgehaltenen Wahlen kam kein E-Voting mehr zum Einsatz. Diesmal schritten 28,5 Prozent der knapp 250.000 Wahlberechtigten zur Urne.

Und:

Diesmal sind keine gröberen Probleme bekannt geworden.

Zusammenfassend heißt das:
*die Wahlbeteiligung ist gestiegen,
*die Wahl selber ist transparent von statten gegangen und ist durch das einfache Papier-Stift-System für jeden nachvollziehbar,
*die Auszählung der Stimmen konnte relativ zeitnah erfolgen und
*von keiner der ÖH-Fraktionen wurden Unregelmäßigkeiten bzw. Gründe zur Anfechtung der Wahl beanstanded.

Ein sehr eindeutiges Zeugnis, das dem E-Voting auch in der Praxis eine klare Absage erteilt!

Die Wahlergebnisse zu den Hochschülerschaftswahlen kann man sich im Detail auf den Seiten der ÖH anschauen: wahl.oeh.ac.at

stopp indect

stoppindect_logo
stopp-indect.info | @stoppindect | indect timeline

3sat kulturzeit zu indect

Big Brother 2.0
Das EU-Überwachungsprogramm “Indect”
Bald schon könnte jeder im Internet Ziel einer Überwachung werden. “Indect” heißt der Albtraum vom Polizeistaat. Die EU forscht an Programmen, die “abnormales Verhalten” erkennen. Indect soll auf aggressive Stimmen und gewalttätige Mimik in Videos und Bildern reagieren. Wer im Netz auffällt, soll durch die Verknüpfung mit Überwachungskameras, Handy-Ortung und unbemannten, vernetzten Flugzeugen auch im öffentlichen Raum flächendeckend ausspioniert werden können.
[...]


[link]

[via nokturnaltimes]

vorratsdatenspeicherung @ webmontag graz #23

andreas und ich haben gestern beim 23. grazer webmontag eine praesentation zum thema vorratsdatenspeicherung gehalten. das thema ist in oesterreich gerade ziemlich aktuell, da deren einfuehrung vor kurzem im nationalrat beschlossen wurde. d.h. ab 2012 werden auch in oesterreich vorratsdaten gesammelt.

aus dem grund, und weil wir beide finden, dass das thema in den oesterreichischen medien derart unterrepraesentiert ist, haben wir uns hingesetzt und versucht ein paar informationen zusammenzutragen.

die folien davon gibts hier (.pdf)
wenn euch da irgendwelche fehler auffallen – melden!

ausserdem waer ich dankbar wenn jemand zu folgenden punkten was weiss:
-wann genau ist ein provider von der vorratsdatenspeicherung ausgenommen?
-gibt es in oesterreich derzeit noch irgendwelche initiativen (ausser den in den slides erwaehnten), die sich aktiv dagegenstellen oder aktionen machen?
-ist eventuell schon sowas wie eine verfassungsklage (aehnlich in deutschland) geplant?
-mehr einfache moeglichkeiten/tools zur umgehung der vds?

festplatten beim sterben zuhoeren

dazu liefert datacent einige audiobeispiele verschiedener festplattenhersteller. allerspaetestens dann, wenn ihr einen dieser sounds bei euren festplatten vernehmt, solltet ihr versuchen so schnell wie moeglich noch ein backup zu erstellen:

These are some typical sounds we hear in our data recovery lab. If your hard drive makes noises like these and you are still able to access your files – backup immediately.

failing hard drive sounds

[via kox.sk]

hack the road charge system

hack_road_charge
[via mogreens]

sonntagsfilm 96

Alpha 0.7 – Der Feind in dir:
Was würde passieren, wenn der Staat herausfinden könnte, ob jemand bald zum Gewaltverbrecher wird? Der SWR-Thriller “Alpha 0.7″ führt ab November in eine Zukunfts-Welt, in der eine junge Frau um die Kontrolle über ihr Leben kämpft.
Im Neurowissenschaftlichen Pre-Crime-Center (NPC) des BKA findet als Vorbereitung eine Informationsveranstaltung zum neuentwickelten Gehirnscanner statt, dessen flächendeckende Verbreitung beim Gipfel als Kernstück des neuen Sicherheitskonzepts beschlossen werden soll. Harald Rösler und Peter Spreemann vom NPC sind angespannt. Nach vierjähriger Vorbereitung soll das Hearing für ihren Plan, Schwerverbrecher ausfindig zu machen bevor sie Straftaten bestehen, zum Durchbruch werden. Beunruhigend ist, dass ihr Chef Prenzinger nicht auftaucht.
Aufregend ist der Tag auch für die neu nach Stuttgart gezogene Johanna Berger. Heute ist ihr erster Arbeitstag als Controllerin bei der Sicherheitsfirma Protecta Society. Außerdem möchte sie sich um ihre Tochter Meike kümmern, der das Eingewöhnen in die neue Schule außerordentlich schwer fällt.
Das Hearing beginnt. Als Rösler den Brainscanner präsentiert, lösen Mila Antonovic und Andreas Zander, die sich Zugang verschafft haben, eine Aktion gegen den Scanner aus. Mila und Andreas gehören zum apollon-Netzwerk, einer Vereinigung von Aktivisten, die gegen die zunehmende Überwachung der Bürger kämpfen. Apollon kann den Einsatz als Erfolg verbuchen. Rösler und Spreemann dagegen sind alarmiert. Zumal sie erfahren, dass Prenzinger einem tödlichen Unfall zum Opfer fiel.
Dieser Unfall beunruhigt auch Johanna: Bilder in ihrem Kopf suggerieren ihr, dass sie an dem Unfall beteiligt war. Die Bilder verfolgen sie während ihres ersten Arbeitstages bei Protecta so intensiv, dass sie Meikes Schulaufführung vergisst. Johanna ist verstört. Sie weiß nicht, dass sie Alpha 0.7 ist, Probandin eines geheimen Experiments von Harald Rösler.


[direktlink teil1]

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weitere infos zum projekt alpha 0.7