Category Archives: sicherheit

E-Mail-Selbstverteidigung

Die Free Software Foundation hat kürzlich die Kampagne Email Self-Defense (also E-Mail-Selbstverteidigung) gestartet. Dazu gibt es eine Seite, die versucht möglichst einfach und in aller Kürze, das Einrichten von E-Mail-Verschlüsselung zu erklären.
Teil der Kampagne ist auch eine Infografik, die das alles auch noch mal komprimiert in der Theorie erklärt. Das Material steht natürlich unter einer freien Lizenz und weil es das irgendwie nur in englisch gibt, hab ich mir gedacht, ich übersetze das einfach mal ins Deutsche:

gnupg-infographic_de
(Zum Vergrößern aufs Bild klicken)

[Download: .png (Web) | .pdf (Druck) | .zip (.png + .pdf. + svg)]

Update:
Es gibt auch eine vollständige deutsche Übersetzung der Seite und eine, ein paar Tage früher entstandene Version der Infografik.

Feedback ist willkommen!
Weiterverbreiten und Remixen ist ausdrücklich erwünscht!

11.-13. April: Barcamp Graz 2014

Der Frühling steht vor der Tür und somit auch traditionellerweise das Barcamp Graz!
Dieses Mal bereits zum 5. Mal als “großes Grazer Barcamp”.

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Vom 11.-13. April 2014 wird Graz erneut zum Zentrum der österreichischen Webszene – so steht es zumindest im Ankündigungstext geschrieben ;)

Wie auch schon die letzten beiden Male wieder an der FH Joanneum, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Designcamp, Politcamp, Wissenscamp, Startcamp und Appdevcamp (fürher: icamp) und allem was dazwischen liegt.

Kurz mal die wichtigsten Punkte zum Barcamp dieses Jahr:

*Das Konzept ist nach wie vor unverändert
Alle die da sind, bestimmen was passiert. Jede/r kann sich aktiv einbringen, Themen vorgeben, Projektideen vorantreiben, Leute auch mal in diesem “echten Leben” treffen etc. pp.

*Anmeldung
Ihr könnt euch ab sofort anmelden! Entweder bei uns auf der Seite, oder im barcamp.at Wiki. Das Barcamp Graz ist natürlich auch dieses Jahr wieder kostenlos, was klarerweise unseren Sponsoren zu verdanken ist.
Und wenn ihr schon bei der Anmeldung seid, könnt ihr auch gleich mal ein paar Themenwünsche loswerden.

*Policy
Neu dieses Jahr ist unsere Policy – wir nennen sie Barcamp Charta – die noch mal so ein paar grundsätzliche, eigentlich selbstverständliche, Verhaltensweisen einfordert.

*Kinderbetreuung
Letztes Jahr haben wir das erste Mal beim Barcamp Graz eine Kinderbetreuung angeboten. Da das Angebot auf sehr positives Feedback gestoßen ist, wollen wir das dieses Jahr fortführen. Weitere Details dazu gibts hoffentlich die nächsten Tage. Bei der Anmeldung könnt ihr euch aber immerhin schon mal dafür eintragen.

*Kein Physiocamp
Das bekommen wir dieses Jahr leider nicht gebacken.

Abgesehen davon hat sich organisatorisch im Hintergrund einiges getan, was bis jetzt nach außen vielleicht nicht wirklich sichtbar geworden ist. So gibt es jetzt beispielsweise den Verein Barcamp Graz.

So weit erst mal ein kleiner Wrap-up zum Barcamp Graz 2014. Nähere Infos findet ihr drüben auf barcamp-graz.at und im Wiki.
Aktuelle Sachen werden auch im Barcamp Blog kundgetan, getwittert und im Regelfall auch bei facebook verwurstet.

Spread the word und kommt vorbei!

Doku: World Wide War

World Wide War: Der geheime Kampf um die Daten

Hinter der globalen Sammelwut der Geheimdienste steckt ein Krieg um den Erhalt und die Vorherrschaft unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Systeme. Im Zentrum steht dabei vor allem die Wirtschaftsspionage – ausgeschaltete Terroristen und Kriminelle sind nur “Beifang”.

Die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden haben rund um den Globus eine Welle der Empörung ausgelöst. Dabei geht es den meisten Kritikern vor allem um den Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen. Natürlich können die gesammelten Daten auch zu Manipulation, Einschüchterung und Erpressung einzelner Menschen missbraucht werden.

[Direktlink]

Aber der eigentliche Grund für die Sammelwut ist ein anderer: Ein globaler Krieg. Wir stecken mitten drin in einem Kampf um den Erhalt und die Vorherrschaft unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Systeme. In diesem Krieg gilt mehr als je zuvor: Wissen ist Macht. Es ist eine wilde und meist geheime Jagd auf Billionen politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und militärischer Informationen, aus denen mithilfe perfektionierter Analysesoftware zukünftige Entwicklungen erkannt aber auch konkrete Handlungsoptionen für politisches und strategisches Handeln entwickelt werden. Im Zentrum steht dabei vor allem die Wirtschaftsspionage. Der Anti-Terror-Kampf und die Bekämpfung des organisierten Verbrechens sind da eher Nebenkriegsschauplätze, ausgeschaltete Terroristen und Kriminelle nur “Beifang”.

[via surveillance studies]

Webmontag Graz #48: CryptoParty für alle!

Webmontag Graz
Der Webmontag Graz geht heute (18.11.2013) in Runde 48 und hat dieses Mal “CryptoParty für alle!” als Schwerpunktthema. Es geht ab 18h im Spektral los.

Das Konzept von CryptoParties ist, dass erfahrene NutzerInnen oder ExpertInnen, Leuten die wenig Ahnung von Verschlüsselung und sicherer Kommunikation haben, ihnen das beibringen. Sowohl theoretisch, als auch praktisch direkt am eigenen Rechner.
Ein weiterer wesentlicher Punkt bei CryptoParties, ist der Zugang zu diesen Veranstaltungen. Diese sollen kostenfrei und allgemein zugänglich sein.
Was im kleinen Rahmen funktioniert, soll bei diesem Webmontag einen Schritt weiter gedacht werden: Wie erreicht man mit solchen Veranstaltungen die breite Masse? Wie können die Leute, die ihr Wissen aufarbeiten, bereitstellen und anderen weitergeben, für ihren Aufwand entschädigt werden? Und wie lässt sich das weiter ausbauen?

cpg_grazDazu wird es eine kurze Einführung geben und anschliessend eine offene Diskussionsrunde, bei der u.a. die oben genannten Fragen mit dem Publikum behandelt werden. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, sowohl von CryptoParty-erfahrenen Leuten, als auch Interessierten und neugierigen Menschen.

Im Anschluss wird es wie immer die Möglichkeiten für Lightning Talks geben. Das könnt ihr ganz spontan beim Webmontag vorschlagen oder schon vorher ankündigen, wie es Chris getan hat, der was zu ownCloud erzählen möchte.

Btw: Danke nochmal an Brigitte die das Thema für den Webmontag vorgeschlagen hat und morgen auch den Diskussionsteil leiten wird.

Webmontag Graz #48
Webmontag Graz auf Twitter
Spektral
CryptoParty Graz

Doku: Festung Europa – Einsatz gegen Flüchtlinge

[Direktlink]

Jedes Jahr versuchen Zehntausende Menschen, illegal nach Europa zu gelangen. Viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer ist schuld am Elend der Flüchtlinge? Wir alle, sagte Papst Franziskus, als er in diesem Sommer die italienische Insel Lampedusa besuchte, an deren Küsten jeden Sommer Tausende von Flüchtlingen stranden.

Die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen, kurz Frontex genannt, unterstützt die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bei der Überwachung, Kontrolle und Sicherung ihrer Außengrenzen. Dazu zählen auch Einsätze gegen Flüchtlinge nach Europa und die Rückführung von Personen aus Drittstaaten. Das Frontex -Einsatzgebiet reicht vom Seegebiet vor der senegalesischen Küste bis zur Ukraine.

Die Agentur soll helfen, die Außengrenzen der EU so undurchlässig wie möglich zu machen, zum Beispiel im Evrostal an der griechisch-türkischen Grenze. Hier patrouillieren Beamte aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden oder Rumänien im Rahmen der Frontex-Operation “Poseidon”. Sie unterstützen ihre griechischen Kollegen beim Aufspüren und der Festnahme von illegalen Flüchtlingen. Die Flüchtlinge werden in grenznahen Aufnahmecamps erkennungsdienstlich behandelt und manchmal Monate lang dort festgehalten. Die Situation in den Camps ist nach Auskunft von Flüchtlingsorganisationen wie Human Rights Watch oder Pro Asyl katastrophal und mit fundamentalen Menschenrechtsstandards unvereinbar. Im Frontex-Hauptquartier in Warschau hält man die Kritik jedoch für überzogen und sieht keinen Anlass, den Einsatz zu überdenken.
[...mehr]

Graz: Aktionstag “Freiheit statt Angst” gegen den Überwachungswahn

fsa1[Foto by opyh | CC-by]

Am 7. September findet der internationale Aktionstag “Freiheit statt Angst” statt. Freiheit statt Angst ist ein überparteiliches Bündnis für den Protest gegen den Überwachungsstaat und der Einschränkung von Bürgerrechten.

Nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden, müssen BürgerInnen mit immer weiteren Einschränkungen ihrer Freiheit rechnen. Stichworte wie Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdatenspeicherung, der Verkauf von Patientendaten und Pornofilter, sind nur ein kleiner Teil, eines immer komplexer werdenden Überwachungs- und Kontrollapparats.

Wir wollen das nicht einfach hinnehmen! Wir wollen darüber aufklären und unsere Freiheiten zurück gewinnen!

Deshalb wird auch in Graz eine entsprechende Veranstaltung stattfinden. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Grazer Hauptplatz.

Geplant ist eine öffentliche Cryptoparty, also ein Verschlüsselungsworkshop am Hauptplatz. Auch wird die Überwachungsthematik aus künstlerischer Perspektive beleuchtet.

In der Herrengasse werden AktivistInnen auf die zunehmende Überwachungsproblematik aufmerksam machen. Hierzu werden PassantInnen mit Videokameras “verfolgt” (die selbstverständlich nur Attrappen sind und nichts aufzeichnen) sowie Informationsmaterial verteilt.

Wenn du dich am Aktionstag beteiligen willst, dann schreibe uns eine Mail (Kontaktdaten: siehe unten) oder komm am Samstag, den 7.9. auf den Hauptplatz.

Wir freuen uns auf dein Kommen,
dein Freiheit statt Angst Orga-Team!

Facebookevent: https://www.facebook.com/events/156767284514684/
Twitterhashtag: #fsaGraz #fsa13

Kontakt: Marc Pietkiewicz
Mail: murdelta@prototypen.com
Twitter: @murdelta

Überwachungsstaat – Was ist das?

Was ist ein Überwachungsstaat?
Seit den Enthüllungen von Prism und Tempora, den Überwachungs-Programmen der USA und Großbritannien, hört man die Warnung vor einem Überwachungsstaat.
Doch, was hat es damit auf sich?

[Link]

Wenn du dich gegen Überwachung engagieren willst, nimm an dieser Petition teil:
http://www.stopsurveillance.org/

Diese Animation zeigt die Gefahren von Überwachung auf, und erklärt, warum der oft gehörte Spruch “Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten” ein großer Irrtum ist.

Weitere Themen aus dem Video: NSA, George Orwell und 1984, Big Brother, Vorratsdatenspeicherung und Geheimdienst

[via netzpolitik.org]

Doku: Naked Citizens

[Link]

For downloads and more information visit: journey.webbler.co.uk

Increasing numbers of ‘terror suspects’ are being arrested on the basis of online and CCTV surveillance data. Authorities claim they act in the public interest, but does this intense surveillance keep us safer?

“I woke up to pounding on my door”, says Andrej Holm, a sociologist from the Humboldt University. In what felt like a scene from a movie, he was taken from his Berlin home by armed men after a systematic monitoring of his academic research deemed him the probable leader of a militant group. After 30 days in solitary confinement, he was released without charges. Across Western Europe and the USA, surveillance of civilians has become a major business. With one camera for every 14 people in London and drones being used by police to track individuals, the threat of living in a Big Brother state is becoming a reality. At an annual conference of hackers, keynote speaker Jacob Appelbaum asserts, “to be free of suspicion is the most important right to be truly free”. But with most people having a limited understanding of this world of cyber surveillance and how to protect ourselves, are our basic freedoms already being lost?

[via netzpolitik.org]

Das war die 1. Cryptoparty Graz

Letzten Samstag fand die erste Cryptoparty Graz statt. Ich hab da auch ein bisschen mit organisiert und bin von dem Ergebnis mehr als positiv überrascht. Zum Einen, weil wesentlich mehr Leute im spektral vorbei gekommen sind, als wir uns im Vorfeld erwartet hatten. Zum Anderen, weil die Veranstaltung an sich sehr gut funktioniert hat.

Ziel der Cryptoparty sollte es sein Bewusstsein zu schaffen, warum man Gebrauch von Verschlüsselung machen sollte und wie man das möglichst einfach umsetzen kann.

cryptopartygraz_flyer
(Flyer by murdelta / Foto by: Alexandre Dulaunoy CC BY-SA)

Es waren ca. 42 Leute bei der Cryptoparty und es ging mit dem Einführungsvortrag von Alex los: Verschlüsseln – Warum?.

Lukas hat dann gezeigt, was die grundlegenden Konzepte von Email-Verschlüsselung sind: Emailverschlüsselung mit GnuPG – und im Anschluss noch eine Live-Demo gemacht, wie das unter Windows mit GnuPG, Thunderbird und dem Enigmail-Plugin funktioniert.

Danach haben wir mit dem offenen Workshop-Teil weitergemacht.
Das heißt, wir haben die Leute im Publikum befragt, in welchen Gebieten sie sich gut auskennen und Unterstützung anbieten können und was die generelle Interessenslage ist. Daraufhin haben sich kleinere Gruppen zusammen getan und an ihren Themen gearbeitet, diskutiert und sich ausgetauscht. Die Teilnehmer haben zwischendurch auch immer wieder die Gruppen gewechselt und konnten so in verschiedene Themengebiete eintauchen.

Was da alles konkret besprochen und gezeigt wurde, welche Tools nützlich sind und wie man diese benutzt, werden wir in den kommenden Tagen auch noch mal im Cryptoparty-Wiki etwas ausführlicher auflisten.

Es bleibt abschließend zu sagen: die Stimmung war super, das Feedback größtenteils sehr positiv und es wird in Zukunft weitere Cryptoparties in Graz geben. Das Interesse und der Bedarf an solchen Veranstaltungen scheint auf jeden Fall vorhanden zu sein.
Um am Laufenden zu bleiben, folgt @CryptopartyGraz auf Twitter.

Kritik hat es natürlich auch gegeben, aber ich glaube nichts Gröberes was wir die nächste Male nicht in den Griff bekommen können. Feedback und Kritik sind natürlich weiterhin ausdrücklich erwünscht!

Danke noch Mal an alle die mitgeholfen haben und auch dann vor Ort spontan ihr Wissen mit den anderen Besuchern geteilt haben!

Btw: Am Samstag kurz vor der Cryptoparty haben Lukas, Daniel und ich auch noch ein kurzes Interview für die Sendung Ö1 Digital.Leben gegeben. Der Beitrag ist seit heute online und wird die nächsten sieben Tage nachhörbar sein. (Danach müsstet ihr bei Interesse, von irgendwo eine Privatkopie davon auftreiben.)

1. Cryptoparty in Graz am 16. März 2013

Kleiner Veranstaltungshinweis:

Wir laden alle herzlich zur ersten Cryptoparty Graz, am 16. März im spektral, ein. Bei der Cryptoparty geht es darum, allen Anwesenden Wissen rund um Sicherheit im Internet und am eigenen Rechner praktisch zu vermitteln. Es handelt sich dabei um keine reine Nerdveranstaltung! Ziel ist es den Anwesenden, egal mit welchem Wissensstand, Dinge wie, Email-Verschlüsselung, Festplattenverschlüsselung, sichere Kommunikation per Instant Messaging und ähnlichen Themen zu vermitteln. Es sollten die eigenen Laptops und Mobiltelefone mitgebracht werden, damit bei allen die entsprechenden Tools installiert, konfiguriert und ausprobiert werden könnnen.

Wie der Name CryptoParty vermuten lässt, handelt es sich um keine übliche Vortragsreihe. Es soll in lockerer Atmosphäre bei (freier) Musik und Getränken, Wissen ausgetauscht und Bewusstsein geschaffen werden.

cryptopartygraz_flyer
(Flyer murdelta / Foto: Alexandre Dulaunoy CC BY-SA)

Wusstest du, dass jeder deine E-Mails lesen kann, während sie durchs Internet wandern? Würdest du einen Liebesbrief auf eine Postkarte schreiben? Nur wer seine Mails verschlüsselt, kann davon ausgehen, dass niemand anderer mitliest.

Während wir uns im täglichen Leben auch nicht auf den Hauptplatz stellen und unsere privaten Angelegenheiten herausschreien, machen wir das im Internet täglich – zumeist natürlich unbewusst.

Die Cryptoparty Graz will Bewusstsein schaffen und allen Interessierten die nötigen Werkzeuge in die Hand geben, um sich auch im Netz sicher und ungestört bewegen zu können. Sie will Interessierte an die Technik heranführen, ohne allzu tief ins Detail zu gehen. Sie will Wissende mit Neugierigen zusammenbringen!

“Aber ich habe doch nichts zu verbergen!”
Sexuelle Vorlieben, Krankheitsgeschichte, Kontostand oder einfach Gespräche unter FreundInnen auch nicht? Neben Berufsmensch bzw. Mensch in der Öffentlichkeit, sind wir alle auch Privatmensch. Es geht nicht ums Verbergen von Staatsgeheimnissen. Es geht darum, auch im Internet Privatmensch sein zu können, ohne öffentlichen Druck oder gar eine Art Pranger fürchten zu müssen. Die Cryptoparty gibt dazu konkrete Hilfestellungen.

Der Gedanke hinter der Cryptoparty ist einfach: Leute, die Erfahrung mit sicherer Kommunikation im Internet haben, treffen sich mit unerfahrenen UserInnen zum gemeinsamen Austausch. Ziel ist es Einstiegshürden abzubauen und eine Basis für sichere Kommunikation zwischen den Menschen zu schaffen. Wie der Name schon vermuten lässt geht es dabei aber auch um eines: Party!

Offen für alle
Cryptopartys sind generell offene und kostenlose Veranstaltungen. Bei der ersten Cryptoparty in Graz, am 16.03.2013 im spektral ist das nicht anders. Wer den eigenen Laptop mitbringt, bekommt auch gleich vor Ort praktische Hilfe bei der Einrichtung zum sicheren und privaten Kommunizieren im Internet.

Du bist CryptoParty!
Die CryptoParty wird in erster Linie das, was wir alle daraus machen. Also komm’ und gestalte mit! ;-)

Cryptoparty Graz
Samstag, 16.03.2013 – ab 16:30h
spektral Graz (Lendkai 45)
Eintritt frei

Cryptoparty.at
Cryptoparty.org
Twitter
Facebook

Panopticon: The documentary about your privacy

›› panopticondefilm.nl/
[link]

A film about the rise of the surveillance state. Set in The Netherlands.
Made by https://twitter.com/petervlemmix

[via netzpolitik.org]

Der Hacker Wau Holland oder Der Kampf ums Netz

Der Deutschlandfunk hat ein Feature über Wau Holland – CCC-Mitgründer und Aktivist der ersten Stunde – gebracht. Anhören!

Wau Holland, eigentlich: Herwart Holland-Moritz, war Mitbegründer des Chaos Computer Clubs. Zuletzt unterrichtete er an der Technischen Universität Ilmenau Informatik. Er starb 2001, 49-jährig. Holland hat maßgeblich das Bild des Hackers geprägt – und zwar im Sinne des guten Piraten

Einerseits hat er mit dafür gesorgt, die Freiheit des Internets, wie wir sie bis jetzt kennen, politisch und technisch durchzusetzen. Andererseits hat er unaufhörlich vor dessen Gefahren als Instrument der Kontrolle und der Überwachung gewarnt.

Wau Holland war nicht nur der erste einflussreiche Netzpolitiker in Deutschland, er war auch eine Persönlichkeit des Hightech-Undergrounds, sozusagen ein Vorläufer des Internets als soziale Bewegung. Dabei hatte er ein Niveau, an das man die Piraten unserer Tage gern erinnern möchte.

[Link zur MP3]

[via netzpolitik.org]

#29C3 Public Viewing im Spektral Graz

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Der diesjährige Chaos Communication Congress (29C3) in Hamburg wird nicht nur live und in Farbe vor Ort passieren, sondern auch weltweit bei selbstorganisierten Public Viewings. Unter dem Namen “Congress Everywhere” findet man verschiedene Locations, die ein Public Viewing – meistens im Hackspace vor Ort – veranstalten.

Mit dabei ist dieses Jahr das Spektral in Graz. An den 4 Tagen (27.-30.12.) wird es die Livestreams vom Congress-Programm zu sehen geben. Zusätzlich wird jeden Tag, zum Vortragsbeginn um 11h, zum gemeinsamen Frühstück eingeladen.

Neben 2 seperaten Räumen mit Beamer und Internet, gibt es im Spektral auch die Möglichkeit gemeinsam zu kochen (vielleicht sogar der Versuch eines Matelade-Clones!?). Tee, Kaffee und Mate sind natürlich auch vorhanden und werden euch durch den Congress begleiten.

Wer dazu noch Fragen oder Anregungen hat oder weitere Infos haben will:
auf der Spektral-Seite zum Event gibts eine Kommentarfunktion oder ihr fragt einfach auf Twitter @SpektralGraz.
Der Veranstalter würde sich über rege Teilnahme freuen!

Das vollständige Vortragsprogramm vom Congress (Fahrplan) findet ihr hier.

Podcastempfehlungen

* CRE198: Pornographie
Eine Reise von den Ursprüngen der Pornographie in der Antike über die modernen Wandlungen des Genre in Renaissance und Neuzeit bis zur nackten Realität des Porno in unserer Zeit in allen Medien.

* Omega Tau 106: Game Theory
We introduce the topic in general, discuss a number of important games and also address their applicability for various other sciences, including biology, politics and economics.

* Soziopod #001: The day after privacy – Was passiert eigentlich wenn alle alles über alle wissen?
Was ist Post Privacy? Können wir dem Schicksal einer gläsernen Gesellschaft überhaupt noch entgehen? Wie können wir den Umgang mit der Thematik gestalten und welche Rolle sollte die Politik und die Bildung in Zukunft übernehmen?

* radioPrototypen: rP 3.9 – War was?
Protolab und alles Mögliche aus 2 Jahren Auszeit.

* Jobcast: JC015 – Podcaster
Tim Pritlove produziert seit 2005 Podcasts und hat dies 2008 zu seinem Hauptberuf gemacht.

* NEWZ036: We Need To Stay Mad
Special edition of the program with Mark covering his experiences from his current trip to Egypt

* SBK013 Computer
Die Anfänge des digitalen Zeitalters in der DDR

drohnen und andere (kriegs)spielzeuge

weil es gerade immer mehr in meine wahrnehmung rückt, hier ein paar aktuelle links zu drohnen und anderen kriegsspielzeugen.

[by elbflorenz | cc]

erste anlaufstelle ist natürlich erstmal der wikipedia-artikel zum thema ;) dort gibt es auch noch einige weiterführende links, die man sich zu gemüte führen kann.

podcasts
chaosradio – cr138: unbemannte und autonome fluggeräte – technische grundlagen und gesellschaftliche aspekte von drohnen
schon etwas älterer podcast zum thema. liefert aber, wie der titel schon sagt, einen guten einstieg.
[download]

hr2 – der tag: unbemannt – unbemerkt – unaufhaltsam – die drohne ist über uns
hr2 der tag podcast vom 23.08.2012, mit fokus auf den drohneneinsatz der us-regierung.
[downoad]

alternativlos folge 27: kriegsroboter und killerdrohnen
frank und fefe reden über den aktuellen stand der technik, was das für uns bedeutet und wie es in zukunft weiter gehen könnte.
[download]

die wahrheit #013 – drohnen
die etwas abgespeckte version von alternativlos folge 27. dennoch sind beide podcasts hörenswert.
[download]

artikel / videos
bei netzpolitik.org gab es kürzlich einen artikel mit vielen links zum thema:
bewaffnete drohnen: bald entscheiden autonome tötungsmaschinen über leben und tod
u.a. mit video vom living under drones forschungsprojekt
[link]

im sicherheitspolitik-blog geht es unter dem titel drohen lügen nicht vermehrt um den ethischen und zivilgesellschaftlichen aspekte von militärischen drohneneinsätzen.

artikel in der taz: daten von us-drohnen leicht zugänglich

kurze doku ueber us-drohnen als stalking und kriegstool – rise of the machines: [link]
[via mogreens]

und hier noch ein video, in was für kriegsequipment die darpa gerade gemeinsam mit boston dynamics investiert: darpa building real life terminators [link]

diy
[by mike miley | cc]

und um jetzt aber nicht nur düster und technikverdrossen abzuschliessen, drohnen können auch ein nettes spielzeug und bastelprojekt sein. mittlerweile gibt es einige recht aktive communities rund ums drohnenselberbasteln. die preise für die erforderliche technik sinkt und wird somit auch immer mehr menschen zugänglich.
eine anlaufstelle um in die diy-drohnenkultur hinzuschnuppern ist diy drones und im deutschsprachigen raum wäre das mikrokopter projekt zu nennen.

#DNP12 – Mein kleiner Rückblick


#DNP12 (Daten.Netz & Politik), der 1. österreichische Netzpolitikkongress, liegt mittlerweile schon etwas mehr als einen Monat zurück – Zeit also für einen kleinen Rückblick meinerseits.

Vorneweg nochmal: ich hab auch als Blogger an dem Kongress teilgenommen. Dadurch hab ich mir das Ticketgeld gespart. Bedingung dafür war es, 4 Blogposts zu verfassen. Jeweils einen vor und nach dem Kongress und 2 direkt vom Kongress zu bestimmten, mir zugeteilten Vorträgen. (ist auch alles mit dem Suchbegriff #dnp12 hier zu finden)

Der #DNP12 fand am 8.+9. September 2012 im Wiener Palais Kabelwerk statt. Es gab einen durchgängigen Vortragsslot und parallel dazu selbstorganiserte Workshops. Das Programm war ein sehr umfangreiches und hat gerade auch in Kombination mit den Workshops ein sehr breites Spektrum an “Netzthemen” abgedeckt.
Zu den einzelnen Vorträgen möchte ich eigentlich gar nicht so viel schreiben. Zumal alle schon inhaltlich bei unwatched.org während des Kongresses verbloggt wurden. Zum Anderen, weil alles auch als Video- und Audiorecording zur Verfügung steht.

Ich möchte mehr auf das organisatorische und Drumherum etwas näher eingehen. Also das, was man in den Aufzeichnungen nicht sieht. Vielleicht auch als kleinen Verbesserungsvorschlag an manchen Stellen für nächstes Jahr.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Auftakt für den 1. netzpolitischen Kongress in Österreich. Die Atmosphäre war entspannt, die Leute die da waren, wollten auch wirklich da sein und ich für mich persönlich, hab ein paar wichtige Eindrücke und Anreize mitgenommen, auch selber mehr und zielgerichteter aktiv zu werden. Und man hat natürlich endlich mal ein paar Leute auch so in echt kennengelernt und andere wiedergetroffen. Ist ja auch sehr wichtig und angenehm bei solchen Veranstaltungen.
Insgesamt bin ich also sehr zufrieden und an der Stelle auch noch mal ein großes “Danke!” an die Orga, alle Helfer (v.a. die Audio- und Videoleute für die Aufzeichnungen) und alle Speaker! Ein spezielles Danke geht auch noch mal an @leyrer, der mir eine mehr als komfortable Übernachtungsmöglichkeit bereit gestellt hat!

An Verbesserungsmöglichkeiten sind mir eigentlich nur 2 Punkte aufgefallen:

1. Vortrags- und Workshopprogramm liefen den ganzen Tag durchgängig ohne größere Verschnaufpause. Einerseits versteh ich den Gedanken, möglichst viel Sachen an einem Wochenende unterbringen zu wollen. Andererseits würde es, glaube ich, der Veranstaltung auch nicht schaden, zumindest eine größere Pause zwischendurch einzulegen. Damit alle Anwesenden etwas durchschnaufen und ohne Druck socialisen können.
2. Die Akustik im Workshopraum war teilweise sehr schlecht. Die Idee eines offenen Workshopraums war gut gemeint, hat aber nicht funktioniert, wenn im Eingangsbereich noch Gespräche stattgefunden haben. Da sollte man sich beim nächsten Mal überlegen, einen wirklich geschlossenen Raum zu nehmen.

Dann gab es noch 2 Besonderheiten bei den Ticketpreisen. Zum Einen gab es geförderte Community-Tickets, zum Anderen das Frauen-Tickt. Beides finde ich eine gute Idee, die im nächsten Jahr vielleicht auch noch mal etwas besser kommuniziert werden sollten.

*das Community-Förderticket: Idee dahinter ist, dass durch Sponsorengelder auch Leute an dem Kongress teilnehmen sollen, die sich den Vollpreis nicht leisten können. Die entsprechenden Personen zahlen dann, den für sie angemessenen Betrag an der Kasse, der Rest wird durch die Sponsorengelder mitfinanziert. Eine schöne Idee, wie ich finde, die nächstes Jahr unbedingt fortgesetzt werden sollte.
*das Frauen-Ticket: hierbei geht es darum, die generelle schlechte Frauenbeteiligung bei solchen Kongressen, durch ein ermäßigtes Ticket für Frauen, etwas aufzuwerten. Dazu gab es im Vorfeld einen kleinen Shitstorm. Ich sehe es in dem Fall aber ähnlich wie die Organisation – solange es kein ausgewogenes Geschlecterverhältnis bei solchen Veranstaltungen gibt, sollte man auch Anreize schaffen, dieses Ziel zu erreichen.

Ansonsten nehm ich für mich nur positive Erinnerungen mit und bin nächstes Jahr sehr gerne wieder mit dabei!

Btw: die Afterparty am Samstag im Metalab sollte auch unbedingt beibehalten werden. Sehr passende und interessante Location, die ich bei der Gelegenheit auch endlich zum ersten Mal besucht habe.

Ein kleines Andenken aus dem 3D-Drucker durfte ich mir auch mitnehmen:

ein pinkes nashorn!:)

Freier Onlinekurs: Securing Digital Democracy

papierwahl_logo
(Dieser Artikel ist bei papierwahl.at erschienen.)

Auf coursera.org ist diese Woche ein Onlinekurs zum Thema Sicherheit von (elektronischen) Wahlen gestartet.

Unter dem Titel Securing Digital Democracy erklärt J. Alex Halderman von der University of Michigan – den man u.a. auch noch von den indischen Wahlcomputern kennen könnte – welche Anforderungen ein modernes Wahlsystem erfüllen muss, wo die Schwächen liegen und was man als aufgeklärter Bürger darüber wissen sollte.

Computer technology has transformed how we participate in democracy. The way we cast our votes, the way our votes are counted, and the way we choose who will lead are increasingly controlled by invisible computer software. Most U.S. states have adopted electronic voting, and countries around the world are starting to collect votes over the Internet. However, computerized voting raises startling security risks that are only beginning to be understood outside the research lab, from voting machine viruses that can silently change votes to the possibility that hackers in foreign countries could steal an election.

Der Kurs dauert insgesamt 5 Wochen und ist in 10 Lectures unterteilt. Nach jeder Woche kann man auch an einem Quiz teilnehmen, um das Erlernte zu überprüfen und im Forum zu dem Kurs, kann man sich mit anderen Leuten zu spezifischen Themen austauschen.

Die Teilnahme an dem Kurs ist kostenlos. Man braucht lediglich einen Account bei coursera und gute Englischkenntnisse.

#DNP12 – Daten, Netz & Politik Kongress in Wien


Unter dem Motto “Das Jahr des Aufbruchs” findet am 08. + 09. September in Wien erstmalig der Daten, Netz und Politik (DNP) Kongress statt. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es dabei um die Themenbereiche rund um Datenschutz/-sicherheit, Netzpolitik/-kultur und freien Netzen. Location ist das Palais Kabelwerk (im 12. Bezirk).

Organisiert wird der zweitägige Kongress von unwatched.org.

#DNP12 ist der österreichische Kongress zu Datenschutz, Netzpolitik und freien Netzen.Unter dem Motto “Das Jahr des Aufbruchs” dient die zweitägige Veranstaltung als Vernetzungs- und Informationsplattform heimischer und europäischer Initiativen, Aktivisten und Experten aus allen Bereichen der Netzpolitik und unserer digitalen Freiheitsrechte. Eingeladene Vorträge und Diskussionen zu den brennenden Themen der österreichischen und europäischen Netzpolitik runden das Programm ab.

Ich werde das Wochenende auch vor Ort sein und von dort, als Teil der Bloggerticketaktion, berichten. Deal bei der ganzen Sache ist, dass ich vor und nach dem Kongress jeweils einen, und während dem Kongress von zwei, mir zugeteilten Talks, blogge. Dafür spare ich mir die 79.- für das 2-Tages-Ticket und bin auch mal wieder etwas motivierter, hier konkrete Themen zu verbloggen.

Das Programm ist schon gut gefüllt und wird in den nächsten Tagen endgültig fertig gestellt werden. Neben einem klassischen Vortragsprogramm wird es auch Raum, Platz und Zeit für Workshops geben. Unter den Rednern sind einige, der Netzpolitik-Szene bekannte Personen dabei. Von dem her, darf man sich also auch auf einen qualitativ hochwertigen Austausch freuen. Einige der statt findenden Vorträge wurden auch schon im Blog zur Konferenz etwas näher erläutert.
Tickets sind noch verfügbar und können bestellt werden solange der Vorrat reicht (Schüler und Studenten erhalten 15% Rabatt).

Zige.tv wird sich um die Videoaufzeichnung der Vorträge kümmern. Bezüglich Livestreams ist mir derzeit noch nichts bekannt.
Die Leute von Funkfeuer nehmen die Internetversorgung vor Ort in die Hand.

Zum Abschluss von Tag 1 wird es Samstag Abend die DNP-Party im Metalab, bei freiem Eintritt geben. Somit also auch eine Empfehlung an alle, die beim Kongress selber nicht teilnehmen können.

Ich bin schon gespannt auf die zwei Tage und freue mich auf jede Menge Input!

Zum Abschluss noch ein Sendungshinweis:
Thomas Lohninger (aka @socialhack) wird heute Abend ab 20h, mit DNP-Mitorganisator @AndreasKrisch über den Daten, Netz & Politik Kongress live podcasten. Wer das verpasst, wird sich in den nächsten Tagen den Podcast bei netzkinder.at runterladen können.

a farewell to our privacy

sehr schoener videozusammenschnitt, der farewell privacy trauermaersche, die zur einfuehrung der vorratsdatenspeicherung am 01. april 2012, in verschiedenen staedten oesterreichs stattgefunden haben.

english version:
[link]

deutsche version:
[link]

update:
es gibt mittlerweile auch eine franzoesische version

version francaise:
[link]

von gooutsidewien

cc by-nc-sa

[via @vibe_at]

sonntagsfilm 126

Städte in Angst – Wie sich Metropolen vor Terror schützen:
Film von Dagmar Brendecke und Walter Brun

Straßenverkehr in Hefei, China (Quelle: PHOENIX/rbb/Container TV, Bern)
New York, London, Madrid – und Oslo. Mit jedem terroristischen Anschlag wächst die Angst und das Bedrohungsgefühl in den Großstädten. In New York kam der Angriff aus der Luft, in London mit der U-Bahn, in Oslo per Auto und Boot, doch wo und wie wird der nächste erfolgen? Symbolhafte Orte sind potenzielle Ziele: das Brandenburger Tor als Magnet für Touristen und direkt nebenan die amerikanische Botschaft? Der Reichstag? Der Hauptbahnhof? Wer eine Gesellschaft treffen will, greift Städte an – in ihrem Alltag. Denn Städte sind – trotz aller Sicherheitsvorkehrungen – verwundbar und die Menschen in ihnen schutzlos. Wie verändert die Angst vor dem Terror das Lebensgefühl der Großstädter? Kameras, Sensoren und Computer geben Sicherheit, doch sie beobachten auch jeden unserer Schritte, können auf “Abweichungen vom Normalen” achten. Geht unsere individuelle Freiheit in der Stadt verloren, wenn aus Sicherheitsüberlegungen der Alltag in ihr lückenlos überwacht wird? Ändert sich unser Gefühl von “Freiheit” und verstehen wir “Privatheit” in Zukunft anders?

“Städte in Angst” zeigt, wie sich das Leben in der Stadt durch die Bedrohung verändert. Sinnlich erfahrbar wird die zerbrechliche Balance zwischen unserem Bedürfnis nach Sicherheit und dem Wunsch nach Freiheit.

[link]

[via robert]