Category Archives: freie kultur

Substral: das Spektral gibts jetzt monatlich im Radio und als Podcast

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Ab nächste Woche wird das Spektral eine monatliche Radiosendung bei Helsinki bestreiten. Es geht am Dienstag, den 15. Juli von 22-23h los. Danach gibt’s jeden Monat eine neue Sendung.

Ich werde mich dabei um Koordination, Moderation der Sendung und die nachträgliche Veröffentlichung als Podcast kümmern.

helsinki_headerGesendet wird auf dem bisherigen Sendeplatz vom substral (Dienstags 22-23h). Der alte Sendungsname wird erstmal beibehalten, zumal der auch schon einen starken Spektralbezug in der Vergangenheit hatte.

In der ersten Folge werden wir übers Spektral allgemein reden. Danach wird es immer bestimmte Themensendungen geben, die irgendwie einen Spektralbezug haben. Es wird immer Gäste geben, die sich in Expertenmanier zu ihren Themen äußern können und ihre Projekte und Initiativen vorstellen werden.

Neben den speziellen Themen soll es zu Beginn der Sendung auch immer ein paar Minuten “spektrale News” geben, um euch über Aktualitäten aus dem Spektral auf dem Laufenden zu halten.

Während der Sendung wird es wahrscheinlich immer mal wieder Musik geben. Diese wird natürlich unter höchsten Qualitätskriterien vorab selektiert und ausschließlich unter einer freien Creative Commons Lizenz stehen.

Live hören könnt ihr über einen der Livestreams oder wenn ihr in Graz seid, auch ganz klassisch via UKW auf 92,6 MHz.

Im Anschluss werden die einzelnen Sendungen auf spektral.at auch als Podcast veröffentlicht. Wer also nicht live dabei sein kann, kann dann immer alle Sendungen zeitsouverän nachhören.

Soweit erstmal das grobe Konzept von dem ganzen Ding.

Ich hoffe, ihr habt Spaß vorm Radio bzw. im Anschluss mit dem Podcast. Ich würde mich natürlich über Feedback, Kommentare (am besten auf spektral.at bei der jeweiligen Sendung oder auf Twitter: @SpektralGraz) und Themenwünsche für zukünftige Sendungen freuen!

Ihr könnt mich gerne auch direkt via Mail – marc ett spektral punkt at – oder Twitter – @murdelta – kontaktieren.

PS: Großes Danke auch an Matthias, der mich zumindest die ersten Sendungen an der Technik im Studio unterstützen wird, und auch die Idee gut genug fand um mir seinen Sendeplatz zu überlassen!

Update: 2014-07-28
Den Sendungsmitschnitt von der ersten Folge gibt es jetzt auch als Podcast!

Call for Nominees: Elevate Awards 2014

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Das Elevate Festival jährt sich dieses Jahr im Oktober zum 10. Mal. Neben dem gewohnt reichhaltigen Musik- und Diskursprogramm (Details dazu folgen in den nächsten Tagen und Wochen) wird es als krönenden Abschluss auch wieder die Elevate Awards geben. Diese sollen Projekte, Initiativen und Menschen in den Vordergrund rücken, die sich positiv auf die Gesellschaft auswirken, kreativ, aktivistisch und nicht-diskriminierend sind.

Bis Samstag, den 21. Juni 2014 könnt ihr noch Nominierungen die euch am Herzen liegen einreichen! In den 3 Kategorien “Artivism”, “International” und “Steiermark” könnt ihr Dinge vorschlagen, die Support und Anerkennung verdient hätten.

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Neben einem Preisgeld, könnt ihr euren Lieblingsprojekten so auch zu mehr medialer Aufmerksamkeit und Anerkennung verhelfen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so was ungemein motivierend für den Fortbestand, der meist ehrenamtlich geführten Projekte, ist!

Also, nehmt euch die paar Minuten Zeit, füllt das Online-Formular aus und helft so der guten Sache!

BTW: folgt @elevatefestival auf Twitter um auf dem Laufenden zu bleiben.

E-Mail-Selbstverteidigung

Die Free Software Foundation hat kürzlich die Kampagne Email Self-Defense (also E-Mail-Selbstverteidigung) gestartet. Dazu gibt es eine Seite, die versucht möglichst einfach und in aller Kürze, das Einrichten von E-Mail-Verschlüsselung zu erklären.
Teil der Kampagne ist auch eine Infografik, die das alles auch noch mal komprimiert in der Theorie erklärt. Das Material steht natürlich unter einer freien Lizenz und weil es das irgendwie nur in englisch gibt, hab ich mir gedacht, ich übersetze das einfach mal ins Deutsche:

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(Zum Vergrößern aufs Bild klicken)

[Download: .png (Web) | .pdf (Druck) | .zip (.png + .pdf. + svg)]

Update:
Es gibt auch eine vollständige deutsche Übersetzung der Seite und eine, ein paar Tage früher entstandene Version der Infografik.

Feedback ist willkommen!
Weiterverbreiten und Remixen ist ausdrücklich erwünscht!

Webmontag Graz – für ein besseres Morgen!

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Der Webmontag Graz ist mittlerweile gute 5 Jahre bzw. 53 Veranstaltungen alt. In Internetjahren also eine halbe Ewigkeit. Auch wenn der Name der Veranstaltung mittlerweile etwas outdated wirkt, finde ich das Format nach wie vor spannend und inspirierend. Gerade weil es so viel zulässt.
Es geht ums Web, es geht um neue, tolle Ideen und Formate. Es geht um Vernetzung. Es geht um Austausch. Es geht um technische Entwicklungen, (Netz)Politisches, Soziales und die Zukunft.

Beim Webmontag Graz kommen immer wieder interessante und interessierte Menschen zusammen, die was zu sagen und zeigen haben. Neue Ideen entstehen, neue Interessensgemeinschaften finden sich zusammen, neue Nischen werden ausgefüllt.

Dennoch haben die Besucherzahlen in der Vergangenheit nachgelassen und mich würde interessieren warum.

Nicht das ich es als Nachteil empfinden würde, wenn wenige, dafür sehr interessierte (also die richtigen) Leute zusammenkommen. Dennoch ist der Webmontag *imho* zu einer “nice-to-go”, statt einer “have-to-go” Veranstaltung in Graz geworden.

Sicherlich sind Job, Familie, andere soziale Events oder einfach nur “ich hab heute einfach keine Lust” absolut legitime Gründe. Aber andererseits bekomme ich auch immer wieder das Feedback, wie toll und wichtig dieses Format für Graz ist.

Woran liegt es also? Wieso spricht sich das Format so wenig rum? Warum werden so wenig neue Leute darauf aufmerksam? Wie erreicht man euch? Was sollte in Zukunft anders laufen?

Ich hab das für mich mal grob in 3 Themenschwerpunkte unterteilt:

1) Werbung
Wie erreicht der Webmontag potentiell interessierte Menschen besser? Welche Kanäle sollten wie bedient werden? Wie seid ihr auf den Webmontag aufmerksam geworden?

2) Themen
Welche Themen interessieren euch? Welche Erwartungen gibt es? Welche Präsentationsformen soll es geben?

3) Community
Wie bringt man die Community dazu, sich mehr einzubringen? Wer ist überhaupt Community und wie erweitert man diese? Wie schaffen wir mehr Diversität?

Eure Meinungen bitte! Ich will das Format nicht einfach vor sich hin dümpeln sehen, sondern wieder mehr Begeisterung, neue Leute und eine breitere Themenvielfalt, mit mehr Reichweite haben!

(Wie gesagt ist es auch ok, wenn mal nur 5 Leute da sind. Aber ich bin der Meinung, dass das Ganze viel mehr Potential hätte – gerade in Graz – gerade als Sammelpunkt der “Webszene”…)

Barcamp Graz 2014 – mein Orga-Rückblick

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Mein 5tes Mal in der Barcamp Graz Orga. Und es war dieses Mal vieles neu und anders als die letzten Jahre. Mal ein paar (unsortierte und unvollständige) Gedanken dazu:

Die größte Neuerung, die aber wenig nach außen sichtbar wurde, ist die Gründung des Vereins Barcamp Graz.
Aus unterschiedlichen und auch sinnvollen Gründen haben wir uns dieses Jahr dazu entschlossen, einen Verein aus dem ganzen Ding zu machen. Ich war ja bisher immer eher gegen die Vereinsgründung, aber insgesamt ist das ein richtiger Schritt, wenn wir das Ding in der Größenordnung und mit allen rechtlichen Gegebenheiten weiter machen wollen.

Was mich dieses Jahr besonders gefreut hat (vor allem jetzt nach der Veranstaltung) ist:

*neue Orga-Mitglieder
wie eigentlich jedes Jahr, hat sich auch dieses Mal wieder abgezeichnet, dass einige Leute ganz ausscheiden bzw. mehr in den Hintergrund treten werden. Ich bin aber der Meinung, dass das dieses Jahr besser als zuvor funktioniert hat (mehr dazu weiter unten).

*das Designcamp wurde erfolgreich wiederbelebt!
Nachdem das Designcamp die letzten beiden Jahre eigentlich eher vor sich hin vegetiert hat, kam dieses Jahr endlich mal wieder frischer Wind rein, mit Organisatorinnen, die sich engagiert haben und andere Leute dafür begeistern konnten.

*Podcast vom Barcamp
mein persönliches Highlight eigentlich! Dieses Jahr haben Christian und ich ein kleines Podcast-Experiment beim Barcamp gewagt. Jeden Abend gab es eine Folge mit unterschiedlichen Gästen, vom jeweiligen Barcamp-Tag. Die Idee stand schon ein paar Wochen vor dem Barcamp im Raum, aber wirklich dazu entschlossen haben wir uns erst ein paar Tage davor.
Das Ding ist bei weitem nicht perfekt, vollständig oder allumfassend – das war aber auch nicht der Anspruch (zumindest von meiner Seite nicht)! Es war ein Experiment, bei dem ich einiges gelernt habe. Insgesamt hoffe ich, dass zumindest einige Leute einen Mehrwert davon haben und das Ganze interessant finden.

*Organisation im Vorfeld
Die Organisation im Vorfeld lief meiner Meinung nach extrem fokussiert ab. Im Vergleich, haben wir in weniger Orga-Meetings mehr geschafft, als in den Jahren zuvor. Besonderes Lob geht da an Jürgen, der sich als Koordinator und Pusher mehr als verdient gemacht hat! Selbst in den Tagen vor dem Barcamp, war die Anspannung (zumindest bei mir) relativ niedrig. Es war schlicht das allermeiste schon vorbereitet und auf dem Weg.

*Barcamp selber
Auch beim Barcamp selber lief das Chaos ziemlich strukturiert ab. Alle wussten was zu tun ist und haben mitgemacht. Es gab weder gröbere Zwischenfälle, noch unlösbare Schwierigkeiten. Die Besucherzahlen haben gestimmt, die Leute vor Ort waren motiviert, alle Sessionslots wurden belegt und der Abbau am Sonntag wurde Dank der Leute die doch noch da geblieben sind, in Rekordzeit bewältigt. Von dem her – alles top, auch aus Orga-Sicht.

Aber natürlich gibts auch noch ein paar Kritikpunkte, die ich bei meiner Arbeit festgestellt habe.
Zum einen war ich in sehr wenigen Sessions, was ich jetzt im Nachhinein auch etwas bereue. Das hat zum einen natürlich den Grund, dass man sich während so einer Veranstaltung natürlich auch immer mit anderen Sachen beschäftigen kann (Müll wegräumen, dieses Internets bespielen, anderen Leuten weiter helfen, Interviews organisieren,…) Andererseits, so 10 Minuten vor Sessionende, sich noch irgendwo reinzusetzen, war mir dann auch zu wenig.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist das Politcamp. Das Politcamp habe ich dieses Jahr quasi allein organisiert. Womit ich schon reichlich unzufrieden bin. Intern regeln wir das eigentlich so, dass zumindest immer zwei Leute für ein Camp zuständig sind. Da ich mich aber auch noch als Mitglied der Kern-Organisation, mit um andere Sachen gekümmert habe, ging dieses Jahr beim Politcamp ziemlich viel unter.
Ich habe dann auch erst relativ spät angefangen, mich speziell darum zu kümmern. Einige Sachen die ich mir eigentlich vorgenommen hatte, sind einfach nicht passiert und während des Barcamps selber hatte ich das Glück, dass ich immer mal wieder andere Leute aus der Orga zur Raumbetreuung ins Politcamp schicken konnte.

Kurzum, die Doppelbelastung das Politcamp quasi allein zu machen und Kern-Orga (inkl. Vereinsgründung und vor Ort aktiv sein) war mir dieses Jahr einfach zu viel. Das hab ich dann auch am Freitag Nachmittag gemerkt, wo ich schon relativ ausgepowert war.

Sollte es nächstes Jahr wieder ein Barcamp Graz geben – man weiß ja nie ;) – möchte ich mich auf jeden Fall auf die Kern-Orga konzentrieren. Ich bin auch gerne weiterhin beim Politcamp aktiv! Aber wenn, dann nur als zweites oder drittes Rädchen. Deshalb hier schon mal der Aufruf: wenn jemand das Politcamp Graz aktiv mitgestalten möchte, bitte melden!

Abgesehen davon: es war ein super Barcamp Graz – wenn nicht sogar das Beste bisher. Deswegen auch noch mal an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle MitorganisatorInnen, Sponsoren, HelferInnen und SessiongestalterInnen – ihr seht super aus!

11.-13. April: Barcamp Graz 2014

Der Frühling steht vor der Tür und somit auch traditionellerweise das Barcamp Graz!
Dieses Mal bereits zum 5. Mal als “großes Grazer Barcamp”.

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Vom 11.-13. April 2014 wird Graz erneut zum Zentrum der österreichischen Webszene – so steht es zumindest im Ankündigungstext geschrieben ;)

Wie auch schon die letzten beiden Male wieder an der FH Joanneum, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Designcamp, Politcamp, Wissenscamp, Startcamp und Appdevcamp (fürher: icamp) und allem was dazwischen liegt.

Kurz mal die wichtigsten Punkte zum Barcamp dieses Jahr:

*Das Konzept ist nach wie vor unverändert
Alle die da sind, bestimmen was passiert. Jede/r kann sich aktiv einbringen, Themen vorgeben, Projektideen vorantreiben, Leute auch mal in diesem “echten Leben” treffen etc. pp.

*Anmeldung
Ihr könnt euch ab sofort anmelden! Entweder bei uns auf der Seite, oder im barcamp.at Wiki. Das Barcamp Graz ist natürlich auch dieses Jahr wieder kostenlos, was klarerweise unseren Sponsoren zu verdanken ist.
Und wenn ihr schon bei der Anmeldung seid, könnt ihr auch gleich mal ein paar Themenwünsche loswerden.

*Policy
Neu dieses Jahr ist unsere Policy – wir nennen sie Barcamp Charta – die noch mal so ein paar grundsätzliche, eigentlich selbstverständliche, Verhaltensweisen einfordert.

*Kinderbetreuung
Letztes Jahr haben wir das erste Mal beim Barcamp Graz eine Kinderbetreuung angeboten. Da das Angebot auf sehr positives Feedback gestoßen ist, wollen wir das dieses Jahr fortführen. Weitere Details dazu gibts hoffentlich die nächsten Tage. Bei der Anmeldung könnt ihr euch aber immerhin schon mal dafür eintragen.

*Kein Physiocamp
Das bekommen wir dieses Jahr leider nicht gebacken.

Abgesehen davon hat sich organisatorisch im Hintergrund einiges getan, was bis jetzt nach außen vielleicht nicht wirklich sichtbar geworden ist. So gibt es jetzt beispielsweise den Verein Barcamp Graz.

So weit erst mal ein kleiner Wrap-up zum Barcamp Graz 2014. Nähere Infos findet ihr drüben auf barcamp-graz.at und im Wiki.
Aktuelle Sachen werden auch im Barcamp Blog kundgetan, getwittert und im Regelfall auch bei facebook verwurstet.

Spread the word und kommt vorbei!

Podcast: MSP009 auphonic

msp009_smallOhren gespitzt: Es gibt wieder mal einen neuen mur.strom Podcast! In Folge 9 reden wir mit Georg Holzmann über “Podcasters Choice” auphonic.
Was auphonic kann, wie das technisch funktioniert und was es sonst noch rund um Audiorecording und -nachbearbeitung zu wissen gibt, hört ihr in der Folge.

Donwload, Shownotes, Flattr und Kommentare gibt es wie immer drüben.

Reclaim our Privacy!

Reclaim Our Privacy”, a three-minute movie that explains the threat to, the importance of protecting, and the tools to reclaim our privacy online.

[Direktlink]

[via netzpolitik.org]

Kurzfilm: Caminandes das Lama

2 schicke kurze Animationsvideos über Caminandes das Lama. Gemacht wurde das Ganze mit der freien 3D-Grafiksoftware Blender, wo ja immer wieder sehr schöne Animationsfilme rausfallen. Am bekanntesten dürfte Big Buck Bunny sein, den man sich an der Stelle auch noch mal ansehen kann.

[Direktlink]

[Direktlink]

cc-logo

[via rantadi]

Neuer Podcast: Open Science in Aktion

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Es gibt einen neuen Podcast im Internet: Open Science in Aktion – ein Interview-Podcast, in dem es um Aktivitäten zu offener Wissenschaft geht – zumeist aus Österreich.

Das Ganze ist eine Kooperation von openscienceASAP.org und der ÖH Uni Graz. Geplant sind 10 Folgen, die ab jetzt immer im 2-Wochen-Rhythmus erscheinen werden.

Ich bin bei dem Projekt auch involviert. Ich kümmere mich um die Postproduction und spreche immer die An- und Abmoderationen für die jeweiligen Folgen ein.

Folge 0 (Erklärbärfolge, in der erzählt wird, was bei diesem Podcast passieren wird) und Folge 1 (Open Educational Resources) sind schon online.

Also, hört mal rein, spread the word und gebt Feedback auf der Seite.

Rettet das Internet!

Das Internet ist in Gefahr!

Die Zeit des freien, offenen und gleichberechtigten Internets ist vorbei! Zumindest wenn es nach derzeitigen politischen Forderungen geht. Das Stichwort hierbei heißt Netzneutralität und diese droht abgeschafft zu werden.

Was ist Netzneutralität?

Netzneutraliät bedeutet unter anderem, dass alle Datenpakete gleich behandelt werden. Wenn man beispielsweise ein Youtube-Video schaut, werden die Daten genauso übertragen, wie wenn eine Website bei einem kleinen, unbekannten Anbieter angesurft wird.

Um das verständlicher zu machen, gibt es dieses kurze Video, dass erklärt was man unter Netzneutralität verstehen kann:
[Direktlink]
Wer etwas mehr Zeit hat, eine Langfassung von dem Video gibt es auch:
[Direktlink]

In Slowenien und den Niederlanden gibt es bereits Gesetze die die Netzneutralität regeln. Entgegen vieler Kritiker hat das nicht zu einem wirtschaftlicher Nachteil in diesen Ländern geführt.

Im Gegenteil: NutzerInnnenrechte wurden gestärkt und nur mit einer funktionierenden gesetzlichen Regelung zur Netzneutralität lässt sich sicherstellen, dass sich (bessere) Alternativen zu bestehenden Services und neue Startups bilden können. Projekte wie beispielsweise die Wikipedia, wären ohne Netzneutralität in der Form nicht möglich gewesen.

Kampagne für ein offenes Netz: savetheinternet.eu

savetheinternet.eu
Auf EU-Ebene gibt es momentan einen Vorschlag für eine Verordnung, die die Netzneutralität abschaffen würde. Das wollen wir nicht zulassen! Deswegen wurde die Kampagne SaveTheInternet.eu ins Leben gerufen. Daran beteiligt sind die Initiative für Netzfreiheit, Digitale Gesellschaft, La Quadrature du Net, EDRi und Access Now.

Auf der Kampagnenseite erfahrt ihr, was ihr tun könnt um die Netzneutralität in Europa zu retten: kontaktiert eure Europa-Abgeordneten!
Das klingt für manche jetzt vielleicht etwas anstrengend oder überfordernd – ist es aber nicht. Auf der Seite werden euch Schritt für Schritt Informationen geliefert, wie ihr das einfach, schnell und kostenlos machen könnt. Neben Argumentationshilfen, gibt es genauso Vorlagen für das Telefongespräch mit dem EU-Abgeordneten und mehr.

Mitmachen bringt was!

Gerade auch auf EU-Ebene. Eure EU-Abgeordneten nehmen eure Anliegen ernst, wenn ihr euch mit euren Bedenken direkt an sie wendet! Das erklärt Thomas Lohninger auch noch mal schön in einer vergangenen Logbuch Netzpolitik Folge: LNP089 Botschaft bedeutet Botschaft

Der Kampf um Netzneutralität

Wer sich noch weiter informieren möchte, sollte sich den 30C3 Talk von Markus Beckedahl und Thomas Lohninger zu Netzneutralität ansehen.[Direktlink]

Macht jetzt mit! Lasst euch das Internet nicht wegnehmen!
savetheinternet.eu

Netzneutralität netzneutralität herbeiflauschen

Webmontag Graz #48: CryptoParty für alle!

Webmontag Graz
Der Webmontag Graz geht heute (18.11.2013) in Runde 48 und hat dieses Mal “CryptoParty für alle!” als Schwerpunktthema. Es geht ab 18h im Spektral los.

Das Konzept von CryptoParties ist, dass erfahrene NutzerInnen oder ExpertInnen, Leuten die wenig Ahnung von Verschlüsselung und sicherer Kommunikation haben, ihnen das beibringen. Sowohl theoretisch, als auch praktisch direkt am eigenen Rechner.
Ein weiterer wesentlicher Punkt bei CryptoParties, ist der Zugang zu diesen Veranstaltungen. Diese sollen kostenfrei und allgemein zugänglich sein.
Was im kleinen Rahmen funktioniert, soll bei diesem Webmontag einen Schritt weiter gedacht werden: Wie erreicht man mit solchen Veranstaltungen die breite Masse? Wie können die Leute, die ihr Wissen aufarbeiten, bereitstellen und anderen weitergeben, für ihren Aufwand entschädigt werden? Und wie lässt sich das weiter ausbauen?

cpg_grazDazu wird es eine kurze Einführung geben und anschliessend eine offene Diskussionsrunde, bei der u.a. die oben genannten Fragen mit dem Publikum behandelt werden. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, sowohl von CryptoParty-erfahrenen Leuten, als auch Interessierten und neugierigen Menschen.

Im Anschluss wird es wie immer die Möglichkeiten für Lightning Talks geben. Das könnt ihr ganz spontan beim Webmontag vorschlagen oder schon vorher ankündigen, wie es Chris getan hat, der was zu ownCloud erzählen möchte.

Btw: Danke nochmal an Brigitte die das Thema für den Webmontag vorgeschlagen hat und morgen auch den Diskussionsteil leiten wird.

Webmontag Graz #48
Webmontag Graz auf Twitter
Spektral
CryptoParty Graz

Podcast: MSP008 Elevate Festival

msp008_smallEs gibt wieder Futter für die Ohren. In Folge 8 vom mur.strom Podcast reden wir mit Daniel Erlacher über das Elevate Festival in Graz. Was passiert bei dem Festival, wie war es 2013 und was wird nächstes Jahr passieren? All das und mehr wird in dem Gespräch behandelt.

Donwload, Shownotes, Flattr und Kommentare gibt es wie immer drüben.

Elevate Festival 2013 – Open Everything?

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Morgen startet es, das 9. Elevate Festival in Graz. Unter dem diesjährigen Motto “Open Everything?” werden Themen rund um Open Source, offener Staat, Open Design, offener Wissenszugang, Open Data und alles was mit Openness zu tun hat diskutiert und aufgearbeitet. Wie weit darf Openess gehen? Wo sind die Grenzen? Ist Open Data die Zukunft? Und viele weitere Fragestellungen werden von Aktivisten und Akteuren aus diesen Themenfeldern behandelt.
Das komplette Diskurs- und Filmprogramm gibt es hier.

Das Elevate ist aber nicht nur Diskurs. Das Elevate ist auch Musik. Nach dem Diskurs- und filmprogramm wird gefeiert. Auch hier kann man sich auf einige interessante Leute freuen.
Das komplette Musikprogramm gibt es hier.

Mein Hauptaugenmerk wird aber beim Diskurs- und Filmteil liegen. Dieses Jahr werde ich den Social Media Teil (vornehmlich Twitter) vom Elevate mit unterstützen.
So ein inhaltliches und diskurslastiges Festival wie das Elevate lebt natürlich auch von den Leuten die mitdiskutieren, Fragen stellen, eigene Meinungen in den Raum stellen. Und da wir beim Elevate natürlich wissen, dass nicht alle vor Ort sein können, die das auch wollen, versuchen wir auch verstärkt Stimmen von aussen eine Plattform zu bieten.

Und das geht auch ganz einfach. Vom gesamten Diskursprogramm beim Festival wird es einen Livestream geben – der Elevate Mediachannel.
Dort könnte ihr alles Live mitverfolgen. Wenn ihr dann Fragen oder Ergänzungen habt, teilt uns das einfach via Twitter mit! Entweder dirket an @elevatefestival oder mit dem Hashtag #elevatefestival bzw. mit dem jeweiligen Hashtag der Diskussion (#E13gesellschaft beispielsweise).

Wir werden versuchen, das alles immer im Auge zu behalten und mit in die Diskussionen vor Ort einfliessen zu lassen. Bringt euch ein, auch wenn ihr nicht vor Ort seid!

Btw: Wir wissen, dass das mit den vielen Hashtags nicht optimal ist. Aber einerseits sollen die Hashtags helfen, die vielen unterschiedlichen Diskussionen auseinander zu halten. Andererseits sind die Hashtags auch gleichzeitig immer Teil der URL zur jeweiligen Diskussion.
Beispiel: Hashtag ist #E13gesellschaft, die URL vom Elevate 2013 ist 2013.elevate.at und wenn man jetzt beides kombiniert -> elevate.at/e13gesellschaft kommt man online zum entsprechenden Programmpunkt ;)

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf ein spannendes und inspirierendes Festival!
Wenn ihr nicht vor Ort sein könnt, nutzt den Mediachannel und Twitter!

Act now: Datenschutz und Privatsphäre in Gefahr!

reclaim privacy [Foto: urbanartcore.eu | CC by-nc]

Der wahrscheinlich letzte großer Showdown für die Neuregelung der europäischen Datenschutzreform (#EUdataP). Am 21. Oktober wird im LIBE-Ausschuss des europäischen Parlaments über die EU-Datenschutzreform abgestimmt.

Es steht einiges auf dem Spiel! Einerseits könnte das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein, um einen starken europaweiten Datenschutz im Sinne der BürgerInnen zu etablieren. Andererseits besteht auch die große Gefahr, Datenschutz und Privatsphäre erheblich zu schwächen

Die Datenschutzreform wird in jedem Fall die maßgebliche Richtung für alle EU-Mitgliedsstaaten vorgegeben. Somit könnten Länder mit starken Datenschutzregelungen auf ein Niveau zurückfallen, das vergleichbar mit den schwachen Regelungen in den USA ist. Momentan sieht die Entwicklung leider sehr bedenklich aus.

Deshalb der Aufruf: kontaktiert eure EU-Abgeordneten im LIBE-Ausschuss! Am besten heute noch.

Es gibt fertige Mail und Twitter-Vorlagen, die ihr verwenden könnt.
Die Digitale Gesellschaft hat Musterschreiben für Mails, Tweets und Hintergrundinfos in deutsch vorbereitet.
Bei EDRi findet ihr die ganzen Materialien in englisch.

Eine Liste mit deutschen EU-Abgeordneten im LIBE-Ausschuss gibt es bei La Quadrature du Net.
Eine Liste mit österreichischen EU-Abgeordneten bei wirwollendatenschutz.at.

Und falls auch das euch zu anstrengend ist: auf nakedcitizens.eu gibt es ein Formular in das ihr euch eintragen könnt, welches dann in eurem Namen eine entsprechende Mail an den LIBE-Ausschuss sendet.

Ihr könnt auch gerne eure EU-Abgeordneten kostenfrei anrufen (ist ebenfalls auf den erwähnten Seiten verlinkt).

Egal ob ihr twittert, Mails schreibt oder anruft: bleibt immer sachlich und höflich. Überzeugt die Leute mit Argumenten und nicht durch sinnloses anpöbeln!

Nehmt euch 5 Minuten Zeit und tut was! Es geht um eure Privatsphäre und eure Daten für die nächsten paar Jahrzehnte!

Free! Music! Sampler 2013 – Viva la FreevoluCCión

fmc13Seit ein paar Tagen (mittlerweile Wochen) ist der Free! Music! Sampler für 2013 fertig.

Der Free! Music! Contest! ein jährlicher, internationaler Musikwettbewerb für Musiker, Produzenten und Bands, die ihre Werke unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlichen. Ausgerichtet wird dieser Wettbewerb von den Musikpiraten. Um die Gewinnerstücke auszuwählen, trifft jedes Jahr eine mehrköpfige Jury zusammen, die die Ohren nach den besten Einreichungen offenhält und diese bewertet.

Auch dieses Mal war ich wieder in der Free! Music! Contest! Jury und durfte so mit den restlichen Jury-Mitgliedern die musikalische Spreu vom Weizen trennen.

Heraus gekommen ist ein Sampler mit 36 Musikstücken, aus allen möglichen musikalischen Genres, der natürlich frei und kostenlos zum runterladen bereitsteht.
Wem die Arbeit von den Musikpiraten und insbesondere vom Free! Music! Contest! gefällt, darf auch gerne das Projekt finanziell unterstützen. Entweder direkt an die Musikpiraten oder via Bandcamp über den “Buy now – name your price” Button.

Podcast: MSP007 Medienkunst

msp007_smallMittlerweile ist ein neuer mur.strom Podcast online. Dieses Mal haben wir mit Reni Hofmüller, künstlerische Leiterin der esc, über ihren Zugang zu Kunst, Medien und Technologie geredet.

Donwload, Shownotes, Flattr und Kommentare gibt es wie immer drüben.

Graz: Aktionstag “Freiheit statt Angst” gegen den Überwachungswahn

fsa1[Foto by opyh | CC-by]

Am 7. September findet der internationale Aktionstag “Freiheit statt Angst” statt. Freiheit statt Angst ist ein überparteiliches Bündnis für den Protest gegen den Überwachungsstaat und der Einschränkung von Bürgerrechten.

Nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden, müssen BürgerInnen mit immer weiteren Einschränkungen ihrer Freiheit rechnen. Stichworte wie Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdatenspeicherung, der Verkauf von Patientendaten und Pornofilter, sind nur ein kleiner Teil, eines immer komplexer werdenden Überwachungs- und Kontrollapparats.

Wir wollen das nicht einfach hinnehmen! Wir wollen darüber aufklären und unsere Freiheiten zurück gewinnen!

Deshalb wird auch in Graz eine entsprechende Veranstaltung stattfinden. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Grazer Hauptplatz.

Geplant ist eine öffentliche Cryptoparty, also ein Verschlüsselungsworkshop am Hauptplatz. Auch wird die Überwachungsthematik aus künstlerischer Perspektive beleuchtet.

In der Herrengasse werden AktivistInnen auf die zunehmende Überwachungsproblematik aufmerksam machen. Hierzu werden PassantInnen mit Videokameras “verfolgt” (die selbstverständlich nur Attrappen sind und nichts aufzeichnen) sowie Informationsmaterial verteilt.

Wenn du dich am Aktionstag beteiligen willst, dann schreibe uns eine Mail (Kontaktdaten: siehe unten) oder komm am Samstag, den 7.9. auf den Hauptplatz.

Wir freuen uns auf dein Kommen,
dein Freiheit statt Angst Orga-Team!

Facebookevent: https://www.facebook.com/events/156767284514684/
Twitterhashtag: #fsaGraz #fsa13

Kontakt: Marc Pietkiewicz
Mail: murdelta@prototypen.com
Twitter: @murdelta

Demokratie und Wahlen vs. Mitbestimmung und Aktivismus

Kleiner – schnell mal zusammen geschriebener – Denkanstoß zu Wahlen, Demokratie und Aktivismus:

Gerade so kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland und der Nationalratswahl in Österreich (beide finden im September 2013 statt) kommt immer wieder die Frage auf: “Was wählst du?” Meine Antwort ist: “Ich wähle nicht!”
Als Deutscher der in Österreich lebt, könnte ich zwar in Deutschland per Briefwahl mitwählen, tue dies aber nicht. Zum einen weil mein Lebensmittelpunkt derzeit in Österreich ist (ich aber hier nicht wählen kann auf Nationalratsebene). Zum anderen weil ich Vorbehalte gegen die Briefwahl habe – ähnlich Wahlcomputern und Internetvoting. Diesen Technologien traue ich einfach nicht. Weder der Briefwahl noch Wahlcomputern oder Internetvoting.

Oft ernte ich darauf erschrockene Gesichter und Nachfragen, denen ich mit dem Argument entgegne: Ich engagiere mich dafür aktiv in anderer Weise. Darauf fragende Gesichter. Meine weitere Antwort: Demokratie besteht eben nicht nur daraus alle x Jahre zur Wahl zu gehen, Demokratie ist viel mehr. Und ich habe das Gefühl, das haben die meisten noch nicht verstanden bzw. schon wieder verlernt.

Demokratische Wahlen sind eine der wichtigsten Errungenschaften moderner Gesellschaften. Aber eben nicht alles! Das wirklich spannende und wesentliche passiert zwischen den Wahlen. Doch da ist es mühsam was zu bewegen. Es gibt nicht die große Medienaufmerksamkeit und Prozesse anzustoßen sind meistens eine langwierige Angelegenheit. Dennoch sehe ich außerparlamentarischen Aktivismus als einen der wichtigsten Hebel innerhalb einer demokratischen Gesellschaft an. Neue und bessere zivilisatorische Prozesse werden nicht bei Wahlen entschieden, sondern bei kontinuierlicher Arbeit dazwischen, mit der Mehrheit aller mitbestimmenden Parteien. Da geht es nicht um irgendwelche allgemeinen Wahlversprechen, sondern um konkrete politische Arbeit um Prozesse, Meinungsbilder und letztendlich auch die Gesellschaft positiv zu verändern.

Alle die glauben, dass sie bei Wahlen ihre “demokratische Pflicht” erfüllt haben liegen falsch. Das sind dann meist auch die Leute, die sich am Stammtisch am lautesten über “die da oben” aufregen, aber sonst nichts zur Verbesserung der Situation beitragen wollen.
Das “Argument”: ‘Ich war eh wählen’ funktioniert nicht. Es ist immer ein langwieriger Prozess, der ständige Arbeit erfordert. Das ist Demokratie – Demokratie ist beständige Arbeit an dem Verbessern der aktuellen Situation. Deshalb bin ich Aktivist. Deshalb engagiere ich mich ausserhalb von Parteien. Dennoch ist es trotz Allem auch wichtig mit allen mitbestimmenden Parteien zu kommunizieren und nicht auf Grund irgendwelcher Befindlichkeiten diese Parteien auszuschliessen (sollte das auch manchmal schmerzhaft sein).

Die Zeiten in denen die Demokratie allein durch Wahlen vorangebracht wurde sind vorbei (so es diese Zeit jemals gab). Demokratie ist kontinuierliche Arbeit – die Parteien die gewählt werden, sind nur ein Vehikel, zur Erreichung von Änderungen.

Ich will damit niemanden abhalten wählen zu gehen! Im Gegenteil – bitte geht wählen! Schon allein deswegen, damit die Rechten nicht wieder in eine Regierungskoalition kommen! Aber, seht die Wahl nicht als euer einziges Mittel an, eure Umwelt und euer Leben zu bestimmen. Werdet aktiv! Ändert was! Auch abseits von Wahlen!

Überwachungsstaat – Was ist das?

Was ist ein Überwachungsstaat?
Seit den Enthüllungen von Prism und Tempora, den Überwachungs-Programmen der USA und Großbritannien, hört man die Warnung vor einem Überwachungsstaat.
Doch, was hat es damit auf sich?

[Link]

Wenn du dich gegen Überwachung engagieren willst, nimm an dieser Petition teil:
http://www.stopsurveillance.org/

Diese Animation zeigt die Gefahren von Überwachung auf, und erklärt, warum der oft gehörte Spruch “Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten” ein großer Irrtum ist.

Weitere Themen aus dem Video: NSA, George Orwell und 1984, Big Brother, Vorratsdatenspeicherung und Geheimdienst

[via netzpolitik.org]