das schlagwort sonic weapon (bzw. sonic warfare) duerfte seit den g20-protesten in pittsburgh vielen ein begriff sein (bei youtube gibts auch ein paar videos dazu).
das folgende video ist ein kurzer auschnitt aus der doku “The Ghost Army”.
in dem konkreten beispiel gehts aber nicht darum gegner zu vertreiben oder deren kommunikation untereinander zu stoeren, sondern um “sonic deception”, also mit akustischen mitteln zu taeuschen und verwirren. gezeigt wird wie man damals an die sounds gekommen ist und welche technik so zum einsatz kam.
noch schnell den hinweis auf die oesterreichischen big brother awards 2009 nachher
alle die nicht vor ort dabei sein koennen, es gibt auch livestreams von der verleihung, sowie ein public viewing im wiener museumsquartier:
Live-Audioübertragung: Radio ORANGE 94.0 O94 Spezial 20-23 Uhr “On Air” und via mp3-Stream.
Für jene die keine Zählkarte mehr bekommen haben gibt es ein Public Viewing im Raum D des MQ.
und wenn ich das gestern richtig verstanden habe, gibts nachher auch unter folgender url: http://live.elevate.at:8000/ einen video-livestream.
update 2009-10-26:
die gewinner, inklusive begruendung warum sie sich verdient gemacht haben, koennt ihr hier nachlesen.
update III 2009-10-26:
radio netwatcher hat mittlerweile eine weitere (laengere) version, die first uncutted edition, online gestellt.
update 2009-10-27:
- ungekuerzter, knapp 3stuendiger, audiomitschnitt von der gala liegt hier(ungekürzte moderierte Fassung von Radio ORANGE 94.0 – original wie sie tatsächlich on AIR ging)
- oe1 digital leben hatte heute die big brother awards als thema
[direktlink | .mp3/04:57min/2,4mb]
Quarks&Co: Die Macht des Internets:
Jeder kennt es, (fast) jeder braucht es: das Internet. 40 Jahre nach seiner „Geburt“ ist es nicht mehr weg zu denken. Und nie zuvor war die Menschheit so abhängig von einem technischen Netzwerk wie heute. Quarks & Co hakt nach: Wie hat das Internet unsere Gesellschaft verändert, und wie funktioniert es überhaupt?
Am Mittwoch Abend wurden erstmals erste Teile einer Open Source Wahlsoftware veröffentlicht. Die Open Source Digital Voting Foundation (OSDV), denen auch Leute der EFF, Rock the Vote und anderen Organisationen angehören, gab dies in einer Podiumsdiskussion bekannt.
Das System soll eine Wählerregistrierungskomponente, Firmware und ein Wahlmanagement System zum Erstellen der Stimmzettel, Administrieren der Wahlen und Zählen der Stimmen, enthalten.
Die Software befindet sich derzeitig noch im Entwicklungsstadium:
The code currently available for download and review represents only a small part of the total code and includes parts of an online voter registration portal and tracking system, election management software and a vote tabulator. Prototype code for producing ballots has been completed and will be posted soon. Code for auditing is still being designed.
The voting firmware and tabulator program are built on a minimized Linux platform (a stripped down version of Sharp) and the election management components are built with Ruby on Rails.
Laut den OSDV Mitgründern Gregory Miller und John Sebes gibt es einen 8-Jahres-Fahrplan bis die Software in einem flächendeckend einsetzbaren Zustand sein soll.
Doch auch wenn es zukünftig quelloffene Wahlsoftware gibt, dürfte diese nicht bei politischen Wahlen eingesetzt werden – orientiert man sich an dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Anfang des Jahres. Darin heisst es unter anderem:
dass die wesentlichen Schritte der Wahlhandlung und der Ergebnisermittlung vom Bürger zuverlässig und ohne besondere Sachkenntnis überprüft werden können.
Dieses gewichtige Kriterium wird auch nicht durch den Umstand erfüllt, dass es sich bei der eingesetzten Wahlsoftware um Open Source Software handelt.
Das Projekt studysequoia, hinter dem die Election Defense Alliance steckt, hat jetzt erstmals Sequoias (proprietären) Sourcecode im Internet zugänglich gemacht. Der Code wurde dabei auf völlig legalem Weg beschafft.
Wie es dazu kam, wird auf der Seite erklärt:
The Election Defense Alliance filed a public records request under California law for a copy of the final election databases from recent elections in Riverside County California. Riverside coughed them up, after sending them first to Sequoia for “redaction of trade secrets” and forcing EDA to pay a substantial amount for this “service.”
As near as we can tell, instead of stripping out proprietary stuff of any sort, Sequoia simply committed vandalism [*]: they stripped the Microsoft SQL header data off the top, expecting that this would ruin access to the data under any possible database utility and making the contents unreadable.
While they succeeded in ruining the files as data, they didn’t realize what a Linux user could do with the “strings” command: strip out unreadable characters and leave everything left as readable plain text. This in turn revealed thousands of lines of Microsoft SQL code that appear to control the logical flow of the election.
[*] Auf der Seite wird derzeit nicht mehr von vandalism, sondern von “failed redaction” gesprochen.
Die 3 Hauptziele des Projekts lauten jetzt folgendermaßen: Determine the security risks associated with editing this code in the field.
Determine what this code does, and if it does so honestly, effectively or in a legal fashion.
Determine if this code even legally exists or meets the legal definitions for a “voting system” at all under federal or state published guidelines.
So viel lebst Du!
Coole Dokumentation und deutsche Version von “The Human Footprint”… Das Leben eines durchschnittlichen Menschen in Deutschland in Zahlen.
EARTHLINGS:
is a feature length documentary about humanity’s absolute dependence on animals (for pets, food, clothing, entertainment, and scientific research) but also illustrates our complete disrespect for these so-called “non-human providers.” The film is narrated by Academy Award nominee Joaquin Phoenix (GLADIATOR) and features music by the critically acclaimed platinum artist Moby .
Original broadcast for DjKiRA’s ‘Downtime’ show in which he and I both did a ’soundtrack special’. The show went out on Aug 18, 2008. I’ve taken a bit of poetic license with mine, not least in the Coalesced – ‘Primrose Hill’ which was reprised and signed specifically for TV but as of yet unused (as far as I know). Coincidentally it fits perfectly after Underworld’s own ‘Primrose Hill’ composition. :)
tracklist:
01. John Murphy – Welcome to Icarus II (Edit)
02. John Murphy – Kanada’s Death Part 2 (Adagio in D Minor)
03. Massive Attack – Angel
04. Clint Mansell feat Kronos Quartet – Ghosts of Things to Come
05. Clint Mansell feat Kronos Quartet – Summer Overture
06. Rob Dougan – Speed Me Towards Death (Instrumental)
07. Radiohead – Talk Show Host
08. Underworld – 8 Ball
09. Leftfield – Space March
10. Propellerheads – On Her Majesty’s Secret Service
11. Underworld & Gabriel Yared – Primrose Hill
12. Coalesced – Primrose Hill (Vox Reprise)
13. Underworld & Gabriel Yared – Mending Things
14. Hybrid – Inperspective
15. BT – The Break-In
16. Craig Armstrong feat. Liz Fraser – This Love
17. Peter Gabriel – Close Up (from ‘Family Snapshot’)
18. Peter Gabriel – Under Lock and Key (from ‘Wallflower’)
19. Faithless – Woozy
20. Isao Tomita – Claire de Lune
21. Brian Eno & Daniel Lanois – An Ending (Ascent)
22. Imogen Heap – Hide & Seek 2
heute gibts mal eine alternative musikstunde, mit ausgewaehlten klangbeispielen. der vortrag von waltraud blischke wurde auf der sigint 2009 gehalten.
The Art Of Sound Hacking:
Mit “Home Made Sound Electronics” wird zumeist jene Kunstfertigkeit angesprochen, den banalsten Geräten der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik ungewohnte Klänge, ja sogar ganze Kompositionen zu entlocken. Der Eingriff mittels Lötkolben im Hardware Hacking stellt dabei nur eine Methode unter einer Fülle von künstlerischen Gestaltungsprinzipien dar.
Der Home Made Bereich ist auch eine Antwort auf die etablierte, nach Imitation und klangliche Perfektion strebende Musikindustrie und wahrscheinlich nicht minder ein Befreiungsversuch der Protagonisten, sich von den standardisierten Geschmacksdogmen und der Reproduzierbarkeit zu lösen, indem die Musikentwicklung in den Grenzbereich von Klang und Geräusch katapultiert wird. Die Strategie der Zweckentfremdung bringt damit jeden erdenklichen Alltagsgegenstand zum Tönen und biegt ihn als vorübergehendes Instrument zurecht. So werden selbst ausgediente Veteranen des technologischen Zeitalters wie Nadeldrucker für eigens kreierte Symphonien angesteuert.
Zumindest vorläufig soll es in Lettland zu keinem Einsatz von E-Voting kommen, berichet die futurezone in einer kurzen Meldung.
Als Gründe werden von offizieller Seite die hohen Kosten, der geringe Nutzen und die fehlenden technischen Voraussetzungen (mangelnde Verbreitung der elektronischen ID-Karten) genannt.
Anders sieht es weiterhin in Estland aus:
Während Nachbar Estland E-Voting seit Jahren propagiert und sogar die Einführung der Möglichkeit zur Stimmabgabe per SMS erwägt, verhalten sich viele andere europäische Staaten skeptisch gegenüber der elektronischen Stimmabgabe bei politischen Wahlen.