Monthly Archives: April 2007

links vom 30-04-2007

netzpoltik:
“Wolfgang Wieland zu Online-Durchsuchungen”

golem:
“OxygenOffice 2.2.0 für Windows”

heise:
“Aufrufe zum Tag der Pressefreiheit”
“Online-Durchsuchungen: Empörung über Schily und Schäuble”
“Ein Internet “des Volkes, durch das Volk und für das Volk””
“Wikipedia sucht Schiedsrichter”

creative commons music 28 //eloi brunelle – montréal night grooves ep

eine neue woche und es geht weiter mit dem 8. teil der ‘ccmw’ viel spass!

eloi_brunelle-montreal_night_grooves eloi brunelle muesste eigentlich von epsilonlab und auch ausserhalb des netzes einen gewissen bekanntheitsgrad haben. mit der ‘montréal night grooves’ ep hat eloi fuer thinner’s 42tes release gesorgt, welches auch schon wieder ein weilchen zurueckliegt (2003). das tut der ganzen sache aber keinen abbruch.
der name ‘night grooves’ sagt eigentlich was programm ist, kann erstaunlicherweise aber auch tagsueber gehoert werden :) einziger kritikpunkt: nach 4 tracks ist es dann auch schon wieder vorbei:

The all-around Eloi, who just released a new album by Mateo Murphy on his own imprint EPSILONLAB, delivers four tight and deep cuts to Thinner, that represent the funky-deep Techhouse of Brunelle and show off what grooves kick best in Montréals clubs these nights.

zum label: thinner
zum release: eloi brunelle – montréal night grooves ep [thn042] (der direktdownload unterhalb funktionert nicht, deshalb muessen die tracks unter dem link einzeln runtergeladen werden.)
zum direktdownload: eloi brunelle – montréal night grooves ep [thn042].zip (.mp3/192kbs – 25:34min/ca.36mb)

vorratsdatenspeicherung in frankreich

die franzosen haben einen regierungsvorschlag zur technischen umsetzung der vorratsdatenspeicherung vorgelegt. und schiessen damit weit uebers ziel hinaus:

In Frankreich sorgt der Regierungsvorschlag zur technischen Umsetzung der einjährigen Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten bei Providern und Bürgerrechtlern für Unmut, da er weit über die EU-Vorgaben hinausgeht. Der Entwurf für ein Dekret zur Anwendung des bereits beschlossenen “Gesetzes für das Vertrauen in die digitale Wirtschaft” sieht laut der zivilgesellschaftlichen Organisation Imaginons un Réseau Internet Solidaire (IRIS) unter anderem vor, dass die Netzanbieter über die gängigen Verbindungs- und Standortdaten auch die Identifikationsdaten, Login-Informationen, Pseudonyme und Passwörter für sämtliche Nutzungsvorgänge im Internet aufbewahren müssen. Einträge, Änderungen oder Kommentare in Weblogs oder Foren wären davon genauso erfasst wie etwa die Beantragung und Anwendung eines E-Mail-Kontos. Eine anonyme Internetnutzung wäre damit in Frankreich nicht mehr möglich.
[...]
Zweiter großer Stein des Anstoßes bei der Umsetzungsanordnung: Daten aus der Vorratsspeicherung, welche Sicherheitsbehörden einmal von den Telekommunikationsanbietern abgefragt haben, sollen in Datenbanken beim Innen- und Verteidigungsministerium drei Jahre lang vorgehalten werden. In der entsprechenden EU-Richtlinie ist eine Maximalspeicherfrist bei den Providern von zwei Jahren vorgesehen. Mitgliedsstaaten können die Bestimmungen mit dem Segen der EU-Kommission und im Rahmen üblicher Verhältnismäßigkeitsvorkehrungen aber von sich aus erweitern. Die dreijährige Datenarchivierung “ist übermäßig und nicht gerechtfertigt”, beklagt die IRIS. Schon die europäische Gesetzgebung sei in diesem Bereich weit über das Ziel hinausgeschossen.

[alles lesen]

da kann man ueber die entwuerfe in oesterreich und deutschland “froh” sein, da diese (soweit ich zur zeit informiert bin) “nur” die mindestanforderungen umsetzen sollen. hoffentlich laesst sich dieser wahnsinn noch irgendwie stoppen!

"Vielen aufrichtigen Dank, Herr Schäuble…"


Vielen aufrichtigen Dank, Herr Schäuble, daß Sie das Volk politisieren. Wir Blogger versuchen das ja seit Jahren, aber wir haben immer nur einen kleinen interessierten Zirkel erreicht. Alles Leute, die eh schon politisch interessiert waren. Aber Dank Ihrer hervorragenden Arbeit, und an dieser Stelle darf auch Herr Hartz nicht unerwähnt bleiben, beginnen immer mehr Leute, ihren Kopf als mehr als ein Fundament für die Frisur zu benutzen…

daten sicher loeschen

auf pro linux ist ausfuehrlicher artikel zum thema wie man daten richtig loescht, erschienen. auch wenn speziell auf das datenloeschen unter linux/bsd eingegangen wird, ist der artikel auch fuer andere-betriebssystemnutzer interessant, zumal am ende des artikels noch die netbsd live cd erklaert ist. damit kann man betriebssystemunabhaengig von jedem rechner starten und die ganzen sachen durchfuehren die erklaert werden. es werden, besonders am anfang, viele informationen gegeben wie daten ueberhaupt gespeichert werden und mit welchen unterschiedliche methoden daten sicher und komplett geloescht werden koennen. der text ist zwar ziemlich technisch ausgerichtet, aber auch sehr interessant. es ist bspw. immer wieder erstaunlich zu lesen bis zu welchem grad aeusserer einwirkungen sich daten auf zb festplatten halten koennen:

Setzt man einen Datenträger der Curie-Temperatur aus, verschwindet die Ausrichtung der Weißschen Bezirke [der begriff wird an frueherer stelle im artikel erklaert] – und damit auch alle Daten. Für die Eisen-Kobalt-Legierung Fe65Co35 liegt die Curie-Temperatur bei 920°C und die Sättigungsfeldstärke bei satten 2,45 Tesla. Zum Vergleich: Kernspintomographen arbeiten mit ca. 1 Tesla, das Erdmagnetfeld hat gerade einmal 50 Mikro-Tesla.

die netbsd live cd kann man hier herunterladen und eine kurzanleitung dazu gibt’s hier.
[links via get privacy]

datensammler suchmaschine

Bei den Marktführern unter den Suchmaschinen häuften sich unglaubliche personenbezogene Datenberge an, die weitreichende Möglichkeiten für die Erstellung von individuellen Nutzerprofilen erlaubten. “Sage mir, was Du suchst, und ich sage Dir, wer Du bist”, [...]
Laut Geist [professor an der universitaet ottawa] wachse hier ein Datenmaterial heran, über dessen missbräuchliche Verwendung bislang viel zu wenig nachgedacht worden sei. Er warnte auch davor, allzu leichtfertig neue Dienste, wie z.B. GMail, die dem individuellen Nutzer viel Bequemlichkeit und erhöhte Sicherheit bieten, ohne kritische Evaluation und individuelle Checks zu nutzen. Fast alle diese Verbesserungen hätte auch eine Schattenseite, die es zu bedenken gelte. Immer mehr Internet-Provider böten z.B. an, die Daten der hauseigenen Festplatte auf einem externen Server zu hosten, was im Fall eines heimischen Datenverlustes ein schnelles Wiederherstellen aller Dateien ermögliche. So praktisch dies auf der einen Seite sei, so einfach würde es befugten oder unbefugten Drittparteien gemacht, den einzelnen Nutzer auszuspionieren. Strafverfolgungsbehörden bräuchten dann zum Zwecke der Gefahrenabwehr nicht mehr im Zuge der Verdachtskontrolle in den heimischen Computer einzudringen, sondern könnten sich per Gesetz Zugangsrechte zu den Daten der entsprechenden Diensetanbieter verschaffen. Diese Diensteanbieter wiederum könnten auch verführt werden, individuelle Daten – legal oder illegal – zu Geld zu machen, wenn private Unternehmen (oder auch kriminelle Vereinigungen) entsprechende finanzielle Angebote vorlegten.

[alles lesen]

die ganze diskussion fand im rahmen des a2k2 (zugang zu wissen) der yale university in new haven statt. im rahmen der konferenz wurde die demonopolisierung des suchmaschinenmarktes gefordert. inwieweit das bestand haben wird, kann ich nicht sagen. es wurden jedoch auch strategien vorgestellt, die der immensen datenanhaeufung entgegenwirken sollen. zum einen sollte man mehrere suchmaschinen benutzen. dies erschwere zumindest die profilbildung einzelner personen. desweiteren kann man zusaetzlich noch das firefox plugin ‘tmn’ (trackmenot) installieren

[...] das die Möglichkeiten des Nutzers vergrößert, sich vor unliebsamem Ausspionieren zu schützen. TMN schafft eine Autonomie-Zone innerhalb des eigenen Computers, die mit Hilfe eines Firefox-Plugin immun ist gegen externe Überwachung und Cookies. TMN biete die Möglichkeit, sich vor ungewollten Profiling zu schützen. Es sei zwar noch nicht hundertprozentig sicher, aber um TMN auszuhebeln, müssten staatliche oder private Stellen erheblich mehr Ressourcen aufbringen als ohne das Tool.
[gleicher artikel wie oben]

links vom 29-04-2007

die links vom wochenende:

helge.at:
“Bloggen gegen die Vorratsdatenspeicherung”

futurezone:
“Wer zahlt die Vorratsdatenspeicherung?”
“Die IT-Woche im Überblick”

golem:
“Werbeseiten in Google haben Schadcode verteilt”
“http://www.golem.de/0704/51964.html”

heise:
“Schäuble lässt bei Online-Durchsuchungen nicht locker”
“Neue Entwicklerversion von Firefox”
“Zypries begrüßt Stopp von Online-Durchsuchungen und kritisiert Schäuble”
“Was war. Was wird.”

farliblog:
“Die neuen Partei-Logos sind da!”
“Geht die große Koalition endlich baden?”

pro linux:
“Amarok 2.0 läuft nativ unter Windows”

creative commons music 27 //elliptic – digital drive

eintrag nummer 7 zur ‘ccmw‘.

elliptic-digital_drive zum wochenausklang gibt es nochmal einen dj mix. elliptic hat das ganze fabriziert und auf ideology released. das wunderbare an diesem mix ist, dass nur netlabels vertreten sind, die ich sehr schaetze. thinner, epsilonlab, stadtgruen und natuerlich ideology (links zu diesen und anderen netlabels stehen weiter unten rechts). der mix stammt aus dem jahre 2005 und ist bisher der einzige erschiene mix audf dem label. von manchen uebergaengen her entspricht es nicht so ganz meinem geschmack – was zu einem kleinen abstrich in der b-note fuehrt:). aber das ist geschmackssache und die trackauswahl macht das locker wieder wett.

zum label: ideology
zum release: elliptic – digital drive [idmix001]
zum direktdownload: elliptic – digital drive [idmix001].mp3 (192kbs/ca.100mb)

kein sicherheitsgewinn durch online-durchsuchung

lesebefehl fuer heute! warum die online-durchsuchung keinen effektiven nutzen hat und wie leicht es doch ist, sich halbwegs sicher im netz zu bewegen auch wenn online durchsucht wird.

Das BKA argumentiert sehr gerne mit den so genannten Kofferbombern, die im letzten Jahr Bomben in Zügen deponiert hatten, die glücklicherweise aufgrund eines Konstruktionsfehlers nicht detonierten. Nur durch die Kameraüberwachung an den Bahnhöfen konnten die Attentäter im Nachhinein gefunden werden, weil die nicht detonierten Bomben entdeckt wurden. Auf den Computern der Attentäter fand man im Nachhinein belastendes Material in Form von Bombenbauanleitungen aus dem Internet [deren Besitz auf dem Computer übrigens nicht strafbar ist!]. Die Idee des BKA: Wenn man mit der Online-Durchsuchung im Vorfeld des Attentats Zugang zu den Festplatten der Attentäter gehabt hätte, wäre eine Prävention des Attentats möglich gewesen. Der offensichtliche Denkfehler ist natürlich, dass die Polizei überhaupt keine Kenntnis über das Vorhaben der Attentäter hatte, weil diese sehr konspirativ, autonom und unabhängig von bekannten Terrornetzen in unserer Mitte gelebt haben und sich nichts zu Schulden haben kommen lassen. Die Bomben bestanden aus Material, das man legal und vollkommen unauffällig in jedem besseren Baumarkt und Elektromarkt kaufen kann. Es gab einfach keine Möglichkeit, wie die Polizei gezielt auf die beiden Attentäter hätte aufmerksam werden können, folglich hätte die Polizei überhaupt keine Zielkoordinaten für eine Online-Durchsuchung gehabt. Als präventives Mittel zum Verhindern von Terrorakten taugt die Online-Durchsuchung nicht. Der Innenminister verspricht uns mehr Sicherheit, die er nicht liefern kann, im Austausch für die krasse Einschränkung eines Grundrechtes (Art. 13 GG). Ich finde, das ist ein schlechter Tausch.
[alles lesen]

um wirklich im vorfeld eines anschlags auch nur den ansatz einer chance das aufdeckens haben zu koennen, muessten wirklich alle rechner permanent ueberwacht werden. und das nicht nur deutschland oder eu-weit, sondern weltweit. und spaetestens jetzt muesste auch das bka erkennen, dass so etwas nicht moeglich ist. das problem der polizei/ermittlungsbehoerden ist doch, meiner einschaetzung nach, nicht die fehlenden befugnisse, sondern vielmehr die veraltete technik die im einsatz ist, sowie das unzureichende technische (fach)wissen. vielleicht sollte man lieber in diesem bereich ansetzen. aber das waere ja zu einfach.

protestaktion im bundestag

Der Bundestag ist Schauplatz einer Aufsehen erregenden Störaktion geworden. Von der Terrasse des Reichstagsgebäudes seilten sich zwei Unbekannte ab und entrollten dabei ein Transparent mit der Aufschrift “Der deutschen Wirtschaft” über dem Haupteingang.

Dort, an der Westseite des Gebäudes, steht die bekannte Aufschrift “Dem deutschen Volke”. Die Aktion, bei der zwei weitere Personen beteiligt waren, dauerte nach Augenzeugenberichten nur wenige Minuten, ehe die Polizei eintraf und die Demonstranten festnahm.
[...]
Zuvor war es bereits im Plenum zu einem Zwischenfall gekommen. Mehrere Demonstranten entrollten auf der Zuschauertribüne des Reichstags ein Transparent mit der Aufschrift “Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar”. Außerdem warfen sie Papiergeldscheine ins Plenum.

[alles lesen + bilder gucken]

nette aktion eigentlich, nur mit dem bitteren nachgeschmack, dass irgendwelche idioten von der cdu sofort wieder nach mehr sicherheit im bundestag schreien.

[via fefe]

creative commons music 26 //carlo – mi nuevo juguete roto ep

6. teil der <a href=”http://murdelta.blogspot.com/2007/04/ankuendigung-creative-commons-music.html
“>’ccmw’

carlo - mi nuevo juguete roto passend zu diesem sommerlichen samstag heute, mal wieder was vom tropic-netlabel. carlo liefert mit seiner ‘mi nuevo juguete roto’ ep tracks ab die sich irgendwo zwischen techno-house-minimal ansiedeln lassen koennten – mal flaechiger/melodioeser, mal treibender.

emotional melodies packaged in delicious crispy minimal grooves makes hearts beat higher. nothing more to say….i´m in love….

zum label: tropic
zum release: carlo – mi nuevo juguete roto ep [tro28]
zum direktdownload: carlo – mi nuevo juguete roto ep.zip (mp3/256kbs – 28:30min/ca.53mb)

krypto-revolution

fefe muesste eigentlich viel haeufiger in diesem blog erwaehnt werden…ich fang jetzt damit an:

Ich habe neulich bei einer üblen Neofaschisten-Site die Argumentation gefunden, daß wir als CCC Schuld sind, daß die zu solchen Maßnahmen greifen müssen jetzt, weil wir dem Volk Krypto gezeigt haben. So widerlich das ist, etwas wahres ist daran. Wir haben alle die Möglichkeiten, so viel und paranoid unsere Sachen zu verschlüsseln, wie wir wollen. Je mehr wir das tun, desto faschistoider muß unsere Junta werden, um uns doch noch kontrollieren zu können. So gesehen ist das ein großer Sieg, daß der Staat jetzt mit dem Onlinetrojaner die Hosen runter läßt, denn das sagt mir, daß unsere Krypto-Kampagnen Erfolg genug hatten, um den Regierenden Angst zu machen, ihre Schäfchen könnten sich ohne ihr Mitwissen gegen sie auflehnen. Daher: Weitermachen! Mehr Krypto! Alle eure Platten verschlüsseln, eure Emails verschlüsseln, alles verschlüsseln. Je weniger ihr zu verbergen habt, desto mehr Krypto müßt ihr benutzen.

PS: Wo bleibt eigentlich die Revolution?
[alles lesen]

creative commons music 25 //sensual physics – the thin girl

‘ccmw’ teil 5.

sensual physics - the thin girl es geht elektronisch weiter, mit dem aktuellen thinner release. wie nicht anders von thinner zu erwarten, enttaeuscht auch ‘the thin girl’ von sensual physics nicht:

Each piece is distilled with a touch of accident. Whether it be a small break, a crackle or some fading reverb, these random elements expand the basic theme behind Joerg’s creation of each track which are just developed further from there, iterated, and reassembled until the pieces fit together perfectly. Beside these chaotic and analytical elements all tracks are sensualwise carried out by warm floating basslines and dreamy soundscapes even if the track would be entitled “Out Of Sense”.
[...]
So “The Thin Girl” is an interweaved mixture of analysis and warmth. And, just after diving deep into a track, the listener soon feels its approaching end only to start sinking into the next one.

wer das ganze hier aufmerksam verfolgt, wird vielleicht festgestellt haben, dass dies bereits das zweite thinner release innerhalb kurzer zeit ist. ja, und es kommen demnaechst noch weitere. ich habe da wirklich noch ein paar nette sachen rausgefischt. dazu aber die naechsten tage irgendwann mehr.

zum label: thinner
zum release: sensual physics – the thin girl [thn093] (einzeltrackdownload – .mp3/39,33mb – 28:13min)
zur homepage: sensualphysics.de

"die gefaehrliche naivitaet der staatstreuen deutschen…"

Die gefährliche Naivität der staatstreuen Deutschen wurde gestern in der Sendung Quer des Bayerischen Fernsehens noch einmal anschaulich dokumentiert. Ein Reporter, der gar nicht vorgab, in einer Sicherheitsbehörde zu arbeiten, ging auf den Münchener Viktualienmarkt und bat Passanten um die Herausgabe persönlicher Informationen, um die Prävention zu verbessern. Die Menschen teilten Adresse, Bankverbindungen und andere persönliche Details mit und ließen sich auch gleich an Ort und Stelle fotografieren und ihre Fingerabdrücke abnehmen.

Bestätigt werden solche anekdotischen Eindrücke in einem Land, dessen Problem in der Vergangenheit die Autoritätshörigkeit war und das aktuell nicht ernsthaft bedroht ist, von Umfragen. Allerdings scheinen Internetnutzer bei Online-Umfragen hier aus der Reihe zu scheren. Sie lehnen wie beispielsweise bei Online-Umfragen der Tagesschau mit großer Mehrheit Online-Durchsuchungen und überhaupt den Kurs von Schäuble ab. Ähnliches ließ sich bei der letzten Telepolis-Umfrage sehen, bei der Schäuble von 91 Prozent als eine Gefahr fürs Grundgesetz gesehen wurde.
[alles lesen]

hacker-soap: l33t haxxors

‘l33t haxxors’ koennte man als hacker-soap bezeichnen. 3 folgen stehen bereits im netz mit einer laenge von jeweils 2 bis 3 minuten. ich weiss bloss noch nicht ob ich das ganze richtig gut oder richtig schlecht finden soll. da sehr – naja, billig gemacht – lustig ist es alle mal. und ausserdem ist in folge 1 und 3 auch was fuers (maennliche) auge dabei :)

episode 1
episode 2
episode 3
alle 3 episoden liegen bei revver.com

zur l33t haxxors-site

[via missis notizblock]

links vom 26-04-2007

f!xmbr:
“Seiten aus dem Google-Cache löschen lassen”

golem:
“Festplatten zerstören Gefühl für den Wert von Musik”

heise:
“Wirtschaft und Politik wollen für geistiges Eigentum sensibilisieren”
“Elektronische Gesundheitskarte in der Organspende-Diskussion”
“Bundesnetzagentur veröffentlicht Jahresstatistik zur Telefonüberwachung”
“Datenschützer: Videoüberwachung in Bayern wird neu geregelt”

farliblog:
“Doch Online-Zugriff auf Passfotos von Seiten der Polizei?”

nerdcore:
“16,7 Einheiten Liebe pro Gramm, Du Musikstück”

netzpolitik:
“Mehr Informationen zur IPRED2-Entscheidung im EU-Parlament”

creative commons music 24 //tom larson – visions of dreiton

teil 4 der ‘ccmw‘ am heutigen donnnerstag.
tom larson - visions of dreiton heute gibt’s mal einen dj-mix aus dem hause dreiton. tom larson stand hinter den decks und hat sich quer durch den labelkatalog gearbeit. herausgekommen ist ein schoener homogener mix mit einer laenge von ungefaehr (cd-tauglichen) 70min. also eigentlich das beste fuer all diejenigen die dreiton bisher noch nicht kannten und sich einen ueberblick zu dem label verschaffen wollen. ‘visions of dreiton’ ist der erste und bisher auch einzige dj mix auf dreiton.
zu tom larson kann man folgendes sagen:

Tom wurde am 24. Oktober 1979 in Sonneberg geboren. Mit 16 Jahren entdeckte er seine Vorliebe für elektronische Musik. In dieser Zeit wurde er hauptsächlich von Richie Hawtin, Karotte und vielen anderen Künstlern inspiriert.
Gleichzeitig begann er mit seinen eigenen Mixen. Er legte in vielen angesehenen Clubs und bei verschiedenen Radiosendern wie z. B. Sputnik auf. Auf Parties sowie auch in der Netaudio-Community (mixotic) überzeugte er das breite Publikum mit seinen erfinderischen DJ Skills.

zum label: dreiton
zum release: tom larson – vsions of dreiton [dn-djmix001]
zum direktdownload: tom larson – vsions of dreiton [dn-djmix001] (.mp3/192kbs-stereo/ca.101mb)
zu tom larson (homepage mit weiteren mixen)

history of blogging

history of blogging

[via nerdcore]

21 jahre tschernobyl

chernobyl genau 21 jahre ist jetzt die katastrophe von tschernobyl her. opfer gab es und gibt es auch heute noch genug. doch anscheinend scheinen die verschiedenen staaten daraus nicht lernen zu wollen und fahren weiterhin ihre atomenergiepolitik. man koennte oesterreich sozusagen als leuchtendes beispiel herausnehmen. nach der teuren blamage von zwentendorf, wurde vor 25 jahren mit dem atomsperrgesetz ein wichtiger schritt fuer eine atomkraftfreie zukunft gesetzt.

anders sieht es da in deutschland aus. 17 atomkraftwerke stehen in der bundesrepublik rum. und natuerlich verlief nicht immer alles reibungslos. stoerfalle, mit mal mehr mal weniger gefaehrdungspotential, gab es immer wieder. waehrend unter rot-gruen wenigstens ueber den atomausstieg diskutiert wurde, scheint das thema heute komplett vom tisch. abgesehen von moeglichen unfaellen die schlechtestenfalls zu einer weiteren katastrophe fuehren koennten, gibt es da auch noch das problem mit dem atommuell. keiner weiss so richtig wohin damit, keiner weiss welche moeglichen langzeitfolgen sich durch den radioaktiv strahlenden muell noch ergeben werden.

dass es alternativen gibt, ist bekannt. doch stehen politik und wirtschaft dem ganzen ablehnend gegenueber. ich bin mir bewusst, dass der artikel ziemlich subjektiv ist, aber ich bin nunmal gegen atomkraft. mir ist auch bewusst, dass zu einem atomausstieg auch viel politischer wille und finanzielle mittel von noeten sind. aber ich bin auch sicher, dass niemand ein zweites tschernobyl miterleben moechte.
je nach dem welcher seite man glauben mag, scheint es im juli 2006 im schwedischen kernkraftwerk forsmark, kurz vor so einem szenario gewesen zu sein. wie dem auch sei, es muss ja nicht aufgrund technischer maengel etwas passieren. ueberall arbeiten menschen und die machen nunmal auch fehler. man stelle sich bspw nur mal vor irgendwo in einem europaeischen akw arbeitet ein homer simpson als sicherheitsinspektor. in der serie lustig – im richtigen leben wuerde mir angst und bange.

eine uebersicht, in welchen europaeischen laendern wieviele kernkraftwerke stehen, findet man hier eine weltweit uebersicht gibt’s hier

das bild oben stammt von/the picture above comes from: dinab

links vom 25-04-2007

hinweis: es heisst jetzt nicht mehr ‘tageslinks’, sondern ‘links’. aus dem einfachen grund weil mir der name nicht mehr gefaellt. feed und label aendern sich dadurch auch. wer also speziell die ‘tageslinks’ abonniert hat, moege ab jetzt bitte den feed ‘links’ abonnieren.

golem:
“Urteil: Befristung bei Amazon-Gutscheinen zu kurz”

heise:
“SPD-Innenexperte verteidigt Pläne für Online-Durchsuchungen”
“Identitätsklau: Vorsicht vor digitalen Doppelgängern”
“20 Jahre maschinenlesbarer Personalausweis”
“Bundestag streitet über innere Sicherheit und die Unschuldsvermutung”

pro linux:
“Support für Firefox 1.5 verlängert”

netzpolitik:
“Parole Font: das Carepaket für den politischen Widerstand”

futurezone:
“Wieder neue “Netideen” gesucht”